Spotify for Brands: Sponsored Sessions ermöglichen Werbefreiheit für Nutzer des kostenlosen Angebots

Spotify führt Video-Werbung ein. Auf diese Weise können sich Nutzer des kostenlosen Angebots von Spotify Werbefreiheit verdienen. Klingt erst einmal paradox, ist aber tatsächlich so. Das Ganze läuft als Sponsored Sessions, das heißt, die werbende Firma bringt Euch für einen bestimmten Zeitraum (30 Minuten) Werbefreiheit, wenn Ihr dafür ein Video anschaut. Nutzer sehen die Werbevideos allerdings erst nach einem Opt-In, sie werden also nicht automatisch ausgeliefert.

Spotify for Brands zeigt, wie sich Werbung ausliefern lässt, ohne den Nutzer zu belästigen. Er entscheidet sich bewusst dafür, erhält als Gegenleistung aber auch etwas zurück: 30 Minuten Musik ohne Unterbrechung. Unklar ist, wie viele der Videos man sich anschauen kann, also ob man so durch Video-Unterbrechungen zum Beispiel 4 Videos in 2 Stunden schauen kann.

Als Spotify-Premium-Nutzer werde ich die Werbung wohl nie zu sehen bekommen. Aus unserer Umfrage wissen wir aber, dass es viele Spotify Free-Nutzer gibt. Werdet Ihr Euch mit den Videos Sponsored Sessions holen oder seid Ihr auch so mit dem kostenlosen Angebot zufrieden?

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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5 Kommentare

  1. Spotify ist neben Mixcloud und Soundcloud der dritte Musikdienst, den ich nutze, derzeit aber noch in der Free-Version. Die Werbung an sich würde ich sehr wahrscheinlich trotzdem nicht sehen, es sei denn, sie liefern die mit Silverlight oder HTML 5 aus. Adobe Flash habe ich nicht mehr installiert, auch keinen Pepper Flash Browser wie Chrome oder Slimjet. Ganz abgesehen davon will ich ab nächsten oder übernächsten Monat wahrscheinlich auch auf Spotify Premium gehen.

    Generell finde ich die Idee nicht schlecht, aber ich glaube kaum, dass sich viele darauf einlassen werden.

  2. Spotify sollte statt Videowerbung endlich mal – wie bereits die Konkurrenz – Musikvdieos anbieten. Einer der Gründe warum ich nach dem Auslaufen meines Vertrags bei der Telekom wohl nach einem anderen Anbieter umgucken werden. Die Musikauswahl ist ja quasi bei allen Anbietern ähnlich, was die Zusatzfunktionen und Leistungen angeht, passiert aber bei Spotify seit 2-3 Jahren leider gar nichts mehr.

  3. Ich hatte Spotify Premium abonniert, hab’s aber vorläufig wieder abbestellt. Solange ich nicht mehrere Airplay- oder Connect-fähigen Lautsprecher gleichzeitig ansteuern und über iPhone/iPad fernsteuern kann, ist mir Spotify keinen Premium Account wert. Die pFree Version höre ich allerdings selten, weil natürlich die Werbung nervt.

  4. Nee die Werbung stört ja nich. Will ich werbefrei kauf ich mir Premium. Lieber wäre es, wenn man ein Album gegen eine gewisse anzahl von „Ingame Währung“ offline streamen könnte für eine gewisse Zeit…

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