Spotify als Player für eigene Musik

artikel_spotifyDer Anbieter Spotify gehört bei vielen Lesern zum Standard-Begleiter in Sachen Musik. Ob kostenloses oder kostenpflichtiges Abo: Spotify macht die Musik bei vielen Menschen. Aber man hat ja auch vielleicht lokale Musik, die man hören möchte. Hierbei greift man höchstwahrscheinlich zu einem Dritt-Player, die man ja an jeder Ecke bekommt. Ich selber nutze da tatsächlich nur noch den VLC Media Player auf dem Desktop, während es mobil anders aussieht. Gefühlt ist die Nutzung eigener Musikdateien unter Android praktischer als auf der iOS-Plattform.

spotify client mac1

Quellen hinzufügen

Unter Android greife ich deswegen meistens zu PowerAmp nebst „Musikverwaltung“ aus dem klassischen Ordner und unter iOS ist da mangels der klassischen Dateistruktur meist anderes angesagt: mein Schweizer Taschenmesser Documents. Geht aber eigentlich auch anders, sofern man gewillt ist, Spotify als Player heranzuziehen. Ich habe beispielsweise jede Menge Mashups und Mixe auf meiner Festplatte rumfliegen, die es natürlich bei keinem Dienst gibt.

Lokale Dateien in Spotify

Lokale Dateien in Spotify

Die muss ich anders auf mein Smartphone bekommen. Als Spotify-Playliste ist dies in wenigen Augenblicken erledigt, setzt aber auch den lokal installierten Player unter OS X oder Windows voraus. Hier geht man nun in die Einstellungen und sucht den Punkt „Lokale Dateien“. Hier kann man Quellen hinzufügen. Diese Quellen sind lokal oder im eigenen Netzwerk, zumindest direkt erreichbar. In den lokalen Quellen gefundene Musik ist auch über Spotify auf dem Desktop auffind- und abspielbar.

Lokale Songs in einer Playliste

Lokale Songs in einer Playliste

Für diesen Beitrag füge ich die Quelle „Testordner“. Spotify auf dem Desktop zeigt dann auch automatisch die lokale Musik an und würde es euch erlauben, diese auch auf dem Desktop abzuspielen. Diese Musik kann man logischerweise zur besseren Verwaltung in Playlisten packen. Diese Playlisten tauchen auch auf dem Smartphone auf und lassen sich auch für den Offline-Zugriff herunterladen.

spotify ios

Hierbei muss das Smartphone übrigens nicht mit dem Rechner verbunden sein – es reicht, wenn beide im gleichen Netzwerk sind. Hierbei wandern die lokal vorhandenen Tracks direkt auf das Smartphone und hier können sie auch offline abgespielt werden, wenn der „Offline verfügbar“-Schalter umgelegt wurde. Fügt man dem Ordner auf dem Desktop Lieder hinzu, so wird dies erkannt und sie sind abspielbar – für die Weiterverwendung auf dem Smartphone sollte man diese neuen Tracks dann halt in Playlisten werfen, um sie auf dem Smartphone vorzuhalten. Sicherlich für Spotify-Nutzer eine praktische Sache. Wer Google Play Musik nutzt, hat es unter Umständen noch einfacher: bis zu 50.000 Songs kostenlos in die Cloud pusten und dann halt immer und überall hören können.

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

13 Kommentare

  1. Funktioniert auch mit AppleMusic in Verbindung mit ItunesMatch ! Habe dort auch meine eigenen Mixe und MadhUps in der Cloud.

  2. Das wär so toll, wenn man bei spotify einfach auch Musik in die Cloud hochladen kann wie bei Google Music…
    Und für einen Wechsel zu Google Music ist mir das Service irgendwie dann doch zu schlecht. Hach, eine Mischung wärs…

  3. Ich hab da mal ne Frage zu Spotify, die aber nicht direkt zum Thema passt: Habe das Problem, dass ich mit dem Desktop Client (Windows) keine Bands, Alben und Lieder teilen kann. Ich kenne den Accountnamen der betreffenden Person, aber wenn ich den eingebe sagt Spotify „Sorry, kein Ergebnis zu dieser Suche“. Suchmaschinen hab ich schon bedient, finde aber nur Beiträge von vor ca. 1,5-2 Jahren. Das frustriert mich gerade etwas.

  4. Schon lange genau so im Einsatz <3 Ein grund warum ich nur 47k Minuten bei Spotify gehört habe, denn lokale Files zählen leider nicht dazu 😉

  5. Mit Spotify auf dem Windows Phone klappt das nicht. Die Playlist wird mir angezeigt, ist aber leer. Die Songs, die ich auf dem PC hinzugefügt habe, sehe ich auf dem Smartphone nicht und kann sie somit auch nicht offline verfügbar machen.

  6. Schade, dass es nicht so was wie synchronisierte Playlist-Ordner gibt. Dann wäre der offline verfügbare Ordner auf dem Smartphone stets aktuell, ohne dass man immer händisch neue Titel zur Playlist hinzufügen muss.

  7. Geht bei Groove (Microsofts Dienst) doch auch via Onedrive (auch für Fotos & Videos, Office…)

    Ich nutze Google Music – meiner Meinung nach für 7,99 der beste Dienst – für 9,99 konkurrenzfähig!

  8. Auch bei Deezer kann man als Premium+ oder Elite User unbeschränkt MP3s in die Cloud hochladen (einzige Beschränkung: pro Stück Max. 45MB).

  9. Google Music? Nachdem Google den Zugriff auf meine Playlisten sperrt, wenn auch nur um sie „abzuschreiben“, sobald das Abo ausgelaufen ist, halte ich mich davon fern. Einen Windows-Client gibt es auch nicht, was mir an Spotify gefällt. Deezer hat ja leider beschlossen die Beta des Windows-Clients einzustellen und nur noch eine Universal-App zu veröffentlichen. Alle anderen User ohne Windows 10 (und die keine Universal-App nutzen wollen) bleibt nur die Nutzung der Weboberfläche. Daher bleibt es für mich im Moment bei Spotify Free.

    Als Nicht-Nutzer von Musik hören auf dem Smartphone (außer gelegentlich ein YT-Video) kann ich nichts zum Player des Themas sagen 🙂

  10. @Sahib7

    Das ist aber bei Deezer Mist: die kennen nur mp3 und z.b. keine aac oder m4a etc

    Deshalb habe ich Deezer wieder gekündigt und bin wieder bei Spotify. Aber auch da ist das schlecht gelöst.

    Wieso das Spotify nicht richtig löst verstehe ich nicht. Mit vielen eigenen Songs wird es sehr unübersichtlich.

    Im Grunde will doch jeder auch eigene Musik mit dabei haben, sofern die nicht per Stream vorhanden ist.

    Im Grunde sollte es innerhalb von Spotify völlig wurscht sein ob ich den Song selbst habe oder der von Spotify kommt. Dahinter ein Symbol zur Info und der Rest sollte gleich sein.

    In 2016 werde ich deshalb mal Apple Music testen. Mal sehen was die dann können. Unter Android ist das ja noch mau.

  11. Hab ich bisher nur für die Beatles gebraucht. . hat sich nun erledigt 😉

  12. Komisch, funktioniert bei mir in Verbindung mit OS X und Android nicht. Kann es wohl einer Playlist hinzufügen, aber er lädt es nicht offline runter. Beide sind im gleichen Netzwerk… Mach ich was falsch?