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Spotify aktualisiert Nutzungsbedingungen und verbietet Ad-Blocker

Spotify bietet neben dem Abo nach wie vor auch eine kostenlose Variante an, die jedoch werbefinanziert ist und nur die zufällige Wiedergabe erlaubt. Vielen Nutzern reicht das aber, um mit Musik durch den Tag zu kommen. Wie üblich gibt es bei einer Masse von Anwendern auch immer ein paar schwarze Schafe, die unlautere Mittel benutzen, um den Dienst für sich selbst „anzupassen“. Dazu gehören auch angepasste Apps oder Ad-Blocker, die dafür sorgen, dass man beim Musikhören nicht mehr von Werbe-Einspielern unterbrochen wird.

Spotify hat seine Nutzungsbedinungen nun angepasst und verbietet in Punkt 10 des Absatzes „Nutzerrichtlinien“ offiziell die Benutzung solcher Tools. Die deutsche Version ist noch nicht aktualisiert, die englischen Richtlinien gelten aber ab sofort.

10. circumventing or blocking advertisements in the Spotify Service, or creating or distributing tools designed to block advertisements in the Spotify Service;

Spotify hat mittlerweile diverse Maßnahmen ergriffen, um derartige Konten zu erkennen und dementsprechend maßregeln zu können. Im März letzten Jahres waren es ganze 2 Millionen Nutzer, die solche Mittel einsetzten. Mit Aktualisierung der Richtlinien bedeutet das, dass man Accounts ohne Vorwarnung löschen darf.

Update: Spotify Deutschland teilt unterdessen mit, dass diese Änderung keine deutschen Nutzer betrifft. Es wird zwar nicht erwähnt, ob dauerhaft, aber zumindest gilt die aktuelle AGB-Änderung nicht für Deutschland.

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