Spielezeughersteller Hasbro möchte Mattel übernehmen

Laut einem Bericht des Wall Street Journal hat der amerikanische Spielzeughersteller Hasbro vor, den großen Konkurrenten Mattel zu übernehmen. Man bezieht sich bei der Berichterstattung auf Quellen aus Insiderkreisen. Damit bahnt sich eine der größten Fusionen im Spielzeugmarkt an. Von den Unternehmen gibt es bis dato aber noch keine Bestätigung. Auch Details zu einem möglichen Deal, wie Übernahmesumme oder ähnliches sind noch nicht bekannt. Bereits Ende 2015 gab es Spekulationen über einen Zusammenschluss, die jedoch im Sande verliefen.

Sollte es wirklich zu einer Verschmelzung der Unternehmen kommen, würden Produkten der Marken Fisher Price, Matchbox, Transformers, Furby, Monopoly, Marvel- & Star-Wars-Actionfiguren, Barbie, Hot Wheels und viele mehr aus einem Haus kommen. Doch was könnte der Antrieb hinter der Übernahme sein?

Die traditionellen Spielzeughersteller müssen in Zeiten der elektronischen Spiele und Medien immer mehr um die Gunst der Nutzer buhlen. Immer häufiger setzen sich Kinder lieber vor das Tablet oder die Konsole, klassische Spielzeuge und Brettspiele bleiben im Schrank.

Während Hasbro mit dieser Situation relativ gut klarkommt, sieht man die Auswirkungen der Marktlage ziemlich deutlich an der Mattel Aktie, die vor allem im letzten Jahr mit insgesamt fast 60 % deutlich an Wert verlor. Vielleicht erhofft sich Hasbro mit der Fusion mehr Schlagkraft gegen das Internet & Co. und Ressourcen für Innovation. Wir werden euch zum Ausgang dieser Geschichte natürlich auf dem Laufenden halten.

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Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

4 Kommentare

  1. Brettspiele etc. Sind nach wie vor sehr beliebt. Auch die Spielemesse kann nicht klagen – sogar im Gegenteil, die Besucherzahlen sind gestiegen.
    Es liegt da vielmehr an der mangelnden Fantasie des Herstellers, neue Produkte auf dem Markt zu plazieren oder investiert in die falsche Sparte.
    Wenn man natürlich an alten Zöpfen festhält, dann braucht man sich nicht zu wundern.

  2. Muss Projekt5 zustimmen, der moderne Brettspielmarkt ist riesig, aber hat es leider noch nicht in den Massenmarkt geschafft; dort versucht man immer noch die alten Kamellen an den Mann zu bringen. Interessant wird es erst im selten aufzufindenden Fachhandel.
    Digital und Pappe kommen sich auch nicht in die Quere; ich bin meinen 150+ Brettspielen genauso treu wie meiner Steam-Liste, die aus allen Nähten platzt 🙂

  3. Tranformers Ärger dich nicht 😀 das wird ja was hehe

  4. Vielleicht liegt der Einbruch auch daran, dass Mattel größtenteils schrottiges Plastikspielzeug herstellt und dass immer mehr Eltern sich damit beschäftigen, was sie ihren Kindern zum Spielen geben und was nicht.

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