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Speicherkapazität: Das Problem der nächsten Konsolengeneration

Die Microsoft Xbox Series X und die Sony PlayStation 5 verabschieden sich zugunsten von SSDs von traditionellen Festplatten. Die verbauten Speicherlösungen der Next-Generation-Konsolen sind pfeilschnell, insbesondere bei der PS5. Die Kapazität ist allerdings in beiden Fällen mit jeweils 1 TByte (Xbox Series X) bzw. 825 GByte (PS5) eher knapp bemessen. Das könnte zum Problem werden.

So vermutet ein Entwickler nämlich, dass die Spiele der nächsten Konsolengeneration noch deutlich mehr Kapazität belegen werden als aktuell. Das klingt logisch, denn höherwertige Assets benötigen eben auch mehr Platz. Der CEO und leitende Programmierer des britischen Studios Kitatus and Friends, Ryan Shah, hat da speziell die Demo der Unreal Engine 5 kommentiert. Für ihn sei klar, dass die verwendeten Technologien den Speicherhunger von Games gehörig ankurbeln werden.

Viele Titel wie „Red Dead Redemption 2“ sprengen schon jetzt locker die Grenze von 100 GByte. Auf dem PC schaffte es „Call of Duty: Modern Warfare“ jüngst über 200 GByte. Da ist es schade, dass Xbox Series X und PS5 zwar pfeilschnellen Speicherplatz bieten, der sich leider aber mit wenigen Titeln rasch füllen dürfte. Shah, der aktiv mit der Unreal Engine arbeitet, bestätigt die Bedenken. Er zeigt sich von den technischen Möglichkeiten der Engine angetan, sieht da aber enorme Herausforderungen, um den benötigten Speicherplatz nicht komplett aus dem Ruder laufen zu lassen.

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