Speicherfresser ausfindig machen

Ich war gerade echt überrascht, welche Ordner beziehungsweise Dateien meinen (zwar reichlich vorhandenen, aber nicht unendlichen Speicherplatz) auffressen. So lungern in meinem Profil für den von mir gezockten Fussball Manager 2009 knapp 10 Gigabyte an Spielständen, die ich sicherlich bis auf einen oder zwei löschen könnte. Dies nur als Beispiel für was die Freeware Primitive File Size Chart gut ist.

pfsc

Vom Speed her geht eben nichts über eine dicke Festplatte – zumindest, wenn der dazugehörige Rechner im eigenen Netzwerk ist. Könnte / müsste ich nicht von hier und da arbeiten, so würde ich nie auf die Idee kommen, Dienste wie Dropbox (mein Account hat durch Empfehlungen fünf Gigabyte, keine Ahnung ob es da eine Obergrenze gibt) – und eben Microsoft SkyDrive zu nutzen. Letzterer bietet 25 Gigabyte Speicherplatz kostenlos. Egal ob Fotos, Musik oder sonst etwas. Nutzen erstaunlich wenige – obwohl es mit Gladinet einen relativ guten Client für Windows gibt.

Ach, jetzt bin ich wieder total vom Thema abgekommen…also falls noch jemand eine Möglichkeit sucht, große Ordner und Dateien auszumachen – einfach mal Primitive File Size Chart ausprobieren. [via]

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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33 Kommentare

  1. Hallo,

    ich benutze seit Jahren „Tree Size Free“, ebenfalls kostenlos.

    Grüße

  2. communicaton says:

    Als erstes thanks für den Tip!
    Bei mir läuft das Programm extrem langsam und behäbig.
    Das ist die Freeware: Treesize http://www.jam-software.de/freeware/ dazu im Vergleich ein Ferrari, von der Professional Version dazu ganz zu schweigen.
    Den einzigen Vorteil, den ich im Augenblick sehe, ist, dass das Programm portable ist.

  3. Cooles Tool!

  4. @communicaton

    wenn du treesize auf einen usb-stick kopierst geht es auch 😉

  5. Moin,

    für solche Zwecke bietet sich auch JDiskReport an. Java-basierend, daher plattformunabhängig, als Download oder Java Web Start verfügbar.

  6. … genau was ich brauchte – portable und für DAU-Benutzer. Grafiktralala gibts ja auch anderswo, brauche ich nicht. So muss das sein!

    Warum der Explorer sowas nach gefühlten 100 Jahren immer noch nicht kann, bleibt mir ein ewiges Rätsel …

  7. Ich benutze für sowas SpaceMonger, gibts auch in einer älteren, aber voll funktionsfähigen, Version kostenlos bei: http://www.sixty-five.cc/download/# unter Free Software.

  8. Ich finde WinDirStat für solche Zwecke sehr hilfreich.
    Da springt einem der Speicherfresser sofort ins Auge…

    http://portableapps.com/apps/utilities/windirstat_portable

    Portable natürlich!!

    Allen noch einen schönen Sonntag

  9. Ich hab WinDirStat als portable Version auf meinem USB Stick. Find ich nett, allerdings habe ich es noch nie auf eine Riesenplatte losgelassen, eher auf einzelne Verzeichnisse.

  10. Ich finde WinDirStat für solche Zwecke sehr hilfreich.
    Da springt einem der Speicherfresser sofort ins Auge…

    http://portableapps.com/apps/utilities/windirstat_portable

    Portable natürlich!!

    Allen noch einen schönen Sonntag.

  11. Medienfuzzi says:

    Ahhh, deine Beiträge haben immer einen derben Beigeschmack. 😉

    Du hast mich damit jetzt auf die Idee gebracht Treesize anzuschmeißen und ma wieder aufzuräumen. Danke, da hab ich jetzt wieder Platz auf der Platte 🙂

    Schönen Sonntag noch!

  12. Mein Liebling für diese Aufgabe ist Sequoia View. Wohl am ungewöhnlichsten, aber unglaublich effektiv in der Darstellung. http://w3.win.tue.nl/nl/onderzoek/onderzoek_informatica/visualization/sequoiaview//

  13. Zu diesem Thema hattest du doch schon einen ähnlichen Tipp:
    Overdisk

  14. Moin,
    für Windows finde ich das hier vor einem halben Jahr vorgestellte OverDisk optimal. Ist aber leider ja nur für Windows, ein Programm in dem Stil für andere OS wäre aber noch sehr nützlich – ich finde die grafische Darstellung nämlich sehr nützlich; also wenn da jemand eins kennt…

  15. hab bisher immer „dirSize“ genommen – ist nur eine kleine Exe und somit portable ohne ende 🙂 auch hübsch bunt …

    -> dirSize

  16. Unbedingt mal Sequoia anschauen, auch wenn es schon alt ist. Eine meiner Meinung nach sehr gute Visualisierung von Plattenplatz. Unter Linux gibt es ähnliches mit Filelight und Baobab (bin jetzt zu faul, die Links zu googeln 😉 ).

  17. Früher hab ich auch noch „Scanner“ benutzt (http://scanner.softonic.de/), war mir aber zu unpraktisch. SequoiaView hat eine hübsche graphische Darstellung, bei der man große Brocken und gleichartige Dateien auf einen Blick sieht. Falls jemand einwenden mag, er möchte lieber in Text geschriebene Fakten: das menschliche Gehirn kann graphische Darstellungen deutlich schneller erkennen und analysieren.

    TreeSizeFree hat auf der Gegenseite eine gute Ordnung nach Verzeichnissen, und wer beides gemeinsam und noch besser haben möchte, der greift zu WinDirStat. Für mich die gelungenste Variante, da auch die graphische Darstellung besser als bei SequioaView ist (z.B. automatische Farbgebung nach der Häufigkeit der Dateiendungen, Hervorhebung von Dateitypen).

  18. JürgenHugo says:

    Es gibt da auch noch HDGraph – ist auch „grafisch“.

    Hier mal der Link zur neuesten Version 1.3.0: http://www.hdgraph.com/

    Ich hab´ auch noch die Version 1.2.0 – da konnte man noch die Fenstergröße/position ändern – das scheint jetzt nicht mehr zu gehen.

  19. Interessant was in C:\Users\$user\AppData\Local\Microsoft\Windows\WER\ReportQueue
    an Massen lagert – kann aber auch nur bei mir so sein. ~5GB dort.

  20. Ich würde ja zu WinDirStat raten:
    http://windirstat.info/

    Grafisch ist einfach übersichtlicher.

  21. ich nutz die funktion aus tuneup-utilities.

  22. Gefällt mir wirklich gut. Schneller Überblick und keine unnötigen Spielereien. Danke.

  23. Ich verwende für solche Aufgaben Xinorbis (Link). Kostenlos und seit dem letzten Release auch portabel verfügbar.

    Hat schon einige vorgefertigte Filter mit dabei, das die Dateien in Kategorien wie Musik, Virtuelle Maschinen und Filme etc einteilt

  24. @Caschy: Dropbox kann man durch Empfehlungen in der Gratisversion um 3 GB und in der Bezahlversion um 6 GB erweitern.

    Und ich bin auch so ein notorischer WinDirStat-Nutzer, früher SequoiaView. Aber da gibts nicht so eine schöne Pacman-Animation 😀

    Gaaanz früher, das erste Programm dieser Art, das ich genutzt habe, war JDiskReport. Leider eher… lahm, ohne die Möglichkeit, einzelne Verzeichnisse zu aktualisieren.

  25. Nutze seit Jahren den HDDScanner von steffengerlach.de/freeware, ist durch den einschaltbaren Parallel-Scan genial wenn man mehrere Platten hat. Verzeichnisweises scannen ist auch möglich.

  26. Oder mal ne Dimension mehr: statt SequoiaView und WinDirStat kann man seinen Datenbrocken auch mit StepTree auf die Spur kommen. Auch schon was betagt, aber läuft.

    BTW: feine Seite Caschy :Daumen hoch:

  27. SonicHedgehog says:

    Also ich nutze ebenso wie z.B. @bion oder @Erli genauso das gute alte WinDirStat. Nette grafische Darstellung und den Zweck erfüllt es voll und ganz! 🙂

  28. Hm, übersehe ich etwas oder sind die Windows-Boardmittel zu Ähnlichem im Stande? Ich nutze einfach die integrierte Datei-Suche mit einer Suche nach „*“ und einer Angabe unter „What size is it?“. Damit kann ich mir auch recht schnell Dateien in jedem beliebigen Größenbereich auflisten lassen.

    Grüße.

  29. Fallen einem da auch Verzeichnisse mit 10.000 Dateien zu je 270kB auf?

  30. JürgenHugo says:

    @Johannes:

    Du scheinst ein eifriger Sammler von etwas zu sein, was 270 kB groß ist. Sind das irgendwelche Bilder – oder Aprilscherze? 😛

    Oder ist das nur beispielhaft gemeint?

  31. Ja, das war beispielhaft gemeint. Ich bin einmal mit so einem Programm einem Verzeichnis auf die Spur gekommen, in dem tausende winzige temporäre Dateien lagen, und das unterhalb von %USERPROFILE%\Anwendungsdaten. Leider aus den letzten zwei Jahren. Größe um die 4 GB. Die Dateinamen waren aber kurz, sonst hätte die Beschränkung der Zahl der Dateien längst gegriffen. An die bin ich in manchen Verzeichnissen auch schon gestoßen, als ich rekursiv eine Webseite herunterladen ließ gaaanz unschuldig pfeif

    Naja, man kann mit den Programmen „verdächtige“ Verzeichnisse aufspüren. Ob dort wirklich nur Schrott liegt und ob der Schrott nicht einfach über sämtliche Verzeichnisse verteilt ist, das erfährt man damit auch nicht.

  32. (…)Freeware Primitive File Size Chart(…)

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