
Kann Sinn ergeben, falls euch eine spezifische App, z. B. ein Mobile Game mit Online-Features, besonders lahm erscheint. Gleichzeitig räumt der Mitbegründer und General Manager von Ookla, der Firma hinter Speedtest.net, ein, dass es viele Herausforderungen gebe: „Wir arbeiten an diesem Feature. Aber wir müssen dabei anders vorgehen. Denn der korrekt Weg ist die Apps an sich für die Auswertung heranzuziehen. Konkurrenten von uns geben vor, auf diese Weise zu messen. In Wahrheit tun sie das aber gar nicht.“
Außerdem will Speedtest.net den Nutzern in Zukunft mehr Details zu den Testergebnissen liefern. Denn auch wenn man beispielsweise eine niedrige Geschwindigkeit als Ergebnis erhält, kann man daraus ja noch lange nicht ablesen, wo genau das Problem liegt. Nicht immer muss der Provider Schuld sein. Etwa soll Speedtest.net im Falle des Falles dann hinweisen, wenn andere Nutzer aus der gleichen Region bzw. mit dem gleichen Mobilfunkanbieter oder der gleichen App auf ähnliche Probleme stoßen.
Geplant ist auch, bei z. B. Dual-SIM-Geräten unterschiedliche Messungen für die beiden SIM durchzuführen. Auch will man die Messergebnisse zu mobilen Internetverbindungen und Festnetzanschlüssen besser voneinander abgrenzen bzw. ausdifferenzieren. Klingt definitiv alles erst einmal ganz gut. Wann die Optimierungen und neuen Features genau Einzug halten, ist aber leider derzeit noch offen.