Caschys Blog

Sony will nach Bungie noch weitere Entwicklerstudios übernehmen

Sony schluckt den Spieleentwickler Bungie. Das Ganze ist ein wenig ironisch, denn Bungie waren es, welche der Xbox-Marke jahrelang mit ihrem „Halo“-Franchise einen Schub verpassten. Die Zeiten sind schon länger vorbei und zuletzt trumpfte man mit der „Destiny“-Marke auf. Für mich persönlich sind die Titel eher nichts gewesen, da sie primär ein Games-as-a-Service-Modell fahren. Genau das fand Sony aber wohl interessant und will sich von Bungies Know-how inspirieren lassen. Damit soll aber keineswegs ein Ende absehbar sein. Laut dem Kopf von Sony Interactive Entertainment, Jim Ryan, seien weitere Übernahmen geplant.

Bungie soll dabei seine Spiele auch weiterhin eher unabhängig und plattformübergreifend veröffentlichen dürfen. Sony wolle laut Ryan von Bungie vor allem die Expertise für das Games-as-a-Service-Modell erlernen. Das ist für mich eher eine Hiobsbotschaft, denn ich bin bisher froh gewesen, dass Sony sich mit seinen First-Party-Spielen davon ferngehalten hat. Bungie will im Übrigen seine Marken in weitere Medien hieven – Filme oder TV-Serien z. B. Da hat Sony wiederum die notwendigen Mittel.

Doch zurück zu den Plänen für weitere Übernahmen: Konkreter wurde Ryan da noch nicht, Der PlayStation-Manager stellte jedoch klar, dass die Übernahme von Bungie keine Reaktion auf Microsofts Deal mit Activision Blizzard gewesen sei. Vielmehr hätten die Gespräche bereits lange angedauert. Und nun habe man immer noch viele Züge, die man sozusagen auf dem Schachbrett machen wolle. Ich selbst bin gespannt und hatte ja eher Capcom für einen Kandidaten gehalten, den Sony gut in sein Portfolio integrieren könnte.

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