Sony plant mehr Videospiele-Umsetzungen für Film und Fernsehen

Sonys Kopf der PlayStation-Sparte, Jim Ryan, hat im Rahmen der CES 2021 nochmals bestätigt, dass wir in Zukunft mit deutlich mehr Viedeospiele-Verwurstungen in Film und Fernsehen rechnen sollten. So seien die Verfilmung von „Uncharted“ mit Tom Holland sowie die geplante HBO-Serie zu „The Last of Us“ laut dem Manager erst der Anfang.

In der Vergangenheit kam da von Sony insgesamt eher wenig: Die „Uncharted“-Verfilmung bewegte sich jahrelang durch die Development Hell und der Animationsfilm zu „Ratchet & Clank“ ging sang- und klanglos unter. Mal sehen, ob Sony sich da in Zukunft besser aufstellen kann – auch zu „Twisted Metal“ soll ja eine Serie folgen.

Insgesamt soll Sony aktuell an sieben TV-Serien und drei Kinofilmen auf der Basis von PlayStation-Marken arbeiten. Ich selbst sehe das gespalten: Spiele wie „Horizon Zero Dawn“ oder „God of War“ könnten locker mit ihren Charakteren und Geschichten auch als Filme oder Serien funktionieren. Jedoch sind die Spiele selbst mittlerweile so kinoreif inszeniert, dass es schwierig ist, da noch irgendwie eins draufzusetzen.

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Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden.

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6 Kommentare

  1. Da kann ich doch Monkey Island empfehlen.
    https://www.youtube.com/watch?v=mtRxcBZJz0I

  2. Jim Ryan hat von Verwurstungen …. 😉 Soso

  3. Der Titel des Artikels ist irgendwie falsch herum formuliert.
    Sagt der Titel „Sony plant mehr Videospiele-Umsetzungen für Film und Fernsehen“ nicht eher aus, dass es mehr Spiele geben wird, dessen Grundlage filme sein werden?

    • Ja, habe auch erst lange überlegt, was uns der Titel sagen will. Deutsche Sprache, schwere Sprache. Richtigerweise heißt es „Filmumsetzungen von Spielen für Film und Fernsehen“.

      • André Westphal says:

        Na ja, es funktioniert auch in die andere Richtung – das Spiel wird umgesetzt (als Film), also ist es eine Videospiele-Umsetzung – eine Umsetzung des Videospiels (in einem anderen Medium). Weder grammatikalisch noch inhaltlich ist es falsch, das so auszudrücken. Wobei ich die Missverständlichkeit auch zugeben muss, hätte man deutlicher formulieren können.

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