Sony öffnet Programmierschnittstelle für Kameras

Apps für Uhren, Apps für Tablets und Smartphones, Apps für Autos und Apps für Kameras. Gibt es alles, bei Android-Kameras ist das natürlich einfach realisiert. Auch Sony will mehr Apps für die Kamera – beziehungsweise das Objektiv  bringen. Sony veröffentlicht aktuell das „Application Program Interface“ (API) für die Fernsteuerungsfunktion von Kameras im Zusammenspiel mit WiFi-fähigen Smartphones und Tablets. Dies ist gerade für die neuen Objektive DSC-QX100 und DSC-QX10 interessant, die auf der IFA vorgestellt wurden.

sony qx10

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Das API für App-Entwickler für mobile Geräte steht im „Camera Remote Apps Developer Program“ zur Verfügung. Die mithilfe dieser Programmierschnittstelle entwickelte App soll Nutzern neue Möglichkeiten geben, ihre Kamera via WiFi mit ihren mobilen Geräten zu bedienen: So können sie Fotos und Filme aufnehmen, Echtzeitansichten des Kamera-Displays auf ihrem Smartphone- oder Tablet-Bildschirm sehen oder den Selbstauslöser und die Zoomfunktionen der Kamera steuern.

Folgende acht Kameras von Sony sind mit der „Camera Remote API Beta“ kompatibel:

• Action Cam HDR-AS30, HDR-AS15
• Musik Video Recorder HDR-MV1
• Digitalkameras Cyber-shot DSC-QX100 und DSC-QX10
• Systemkameras NEX-6, NEX-5R, NEX-5T, kompatibel mit PlayMemories Camera App

Die Entwickler können die Spezifikationen der Programmierschnittstelle und die zugehörige Dokumentation gemäß den Richtlinien zur Anwendungsentwicklung nutzen, die auf der Entwickler-Website „Camera Remote Apps Developer Program“ aufgeführt sind. Die entwickelten Apps können bei Google Play (für Android) oder im App Store (für iOS) veröffentlicht und vertrieben werden.

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

4 Kommentare

  1. Warum nicht die RX100 MK II?

  2. Wirklich interessant wäre ob Pairing und Datenübertragung über Wi-Fi oder Wi-Fi Direct funktioniert. Wenn nur Ersteres hat die Linse Grösstenteils seinen Reiz verloren. Ich habe ca. 20 Testberichte und Sony’s Seite gewälzt und keiner erwähnt da etwas.

    @Jo
    RX 100 MK II: ab 700 €
    DSC-QX100: ab 450 €

    Im Endeffekt tauschst du den Kamera-Body mit dem Smartphone, hast einen größeren Sucher (riesig falls es ein Tablet ist) und mehr Rechenleistung. Mit der API könnte man die Steuerung per Notebook realisieren. Sucher und Linse lassen sich getrennt zu bedienen. Gut für Studios, schlecht erreichbare Stellen draussen, Zeitraffer, etc.

    Einziges Manko ist fehlendes RAW. Vielleicht machen Entwickler was draus. Wie Magic Lantern, das aus Canon DSLRs 1080p RAW Filmkameras macht.

  3. @andy
    Datenübertragung muss doch gehen, da auf der Sony Seite doch vom Hochladen zu Facebook die Rede ist. Die Verbindung von Kamera mit dem Smartphone geht doch über NFC (wenn man hat) bzw. WiFi. WiFi-direkt kann ich mir nicht vorstellen, da die Einstellungen ja auch in der Kamera erfolgen müssen. Außerdem kann man die Bilder auf der internen MicroSD in der Vorsatz-Kamera speichern. Das spart Platz auf dem internen Speicher des Smartphones. Deswegen kann man die Kamera auch als Standalone einsetzen. Ich werde es ausprobieren und habe mir bei Amazon eine QX10 vorbestellt. Die QX100 ist mir für den Zweck zu teuer. Für den Preis bekomme ich schon eine sehr gute DIGI Kamera, obwohl die Leistungen vom Objektiv schon außergewöhnlich sind. Ich wollte erst den Weg über Lumia 1020 gehen und habe mich jetzt nach dem Lesen von vielen Testberichten zur Kombination QX10 und NEXUS 5 entschieden. Mich lockt auch der 10fach Zoom.

  4. Ich meinte ob das Pairing auch draussen funktioniert wenn ich grad kein WiFi habe (ich denke dort werden es die meisten nutzen wollen). Ich hab iPhone, aber das ist ja auch relevant für Android. NFC ist ja ’nur‘ dazu da um das Pairing zu beschleunigen. Im Promo-Video sieht man das die Leute draussen rumrennen und die Linse per Smartphone bedienen. Also muss es WiFi-Direkt sein, es wird aber nirgendwo erwähnt.