Sony & Co: doppelt kassiert hält besser

Gestern Abend war ich, nachdem ich mir den aktuellen Harry Potter in 3D in Bremen anschaute, bei einem Bekannten. Paar Bier und ne gepflegte Runde Fifa 2011. Danach gab es dann auch noch eine Klatsche bei NHL 2011 für mich. Gespielt wurde auf Sonys PlayStation 3 – beide Titel sind von EA. Titel, die man online spielen kann. Titel, die einen Online-Pass von EA benötigen, der Online-Funktionen für den Käufer aktiviert.

 

Voraussichtlich am 06.09 wird Sony mit Veröffentlichung des Spiels Resistance 3 den so genannten Online Pass (PSN) einführen. Ein einmaliger Code, der benutzt werden muss, wenn man das Spiel online spielen möchte. Wird das Spiel weiter verkauft, so kann der Käufer diesen Code nicht nutzen, da er nur für den Käufer und Aktivator gültig ist. Nach EA, THQ nun also auch Sony direkt.

Würde ich mir besagtes Spiel kaufen und online spielen – und dieses danach an einen von euch verscheuern, dann müsste der Käufer des gebrauchten Spiels noch einmal separat einen Code anfordern – nein, natürlich nicht kostenlos (was er kosten soll, hat Sony bislang nicht verlauten lassen).

Mein Frage zum Ende der Woche an die Spieler unter euch lautet: was haltet ihr von dieser Methodik, den Käufer eines Gebraucht-Spiels ein zweites Mal abzukassieren, wenn dieser online spielen will? Zahlt er nicht für die Dienstleistung ein zweites Mal, für die der Erstkäufer nicht bereits viel Geld zahlte? Ich selber kann dazu übrigens nicht soviel sagen, da ich bisher keine Spiele kaufte oder weiter verkaufte, die einen solchen Modus haben. Weiterführend: PlayStation News & IGN

 

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

66 Kommentare

  1. @Benno: nein, ausschließlich FIFA 2011. NHL spielt mein Bekannter. Er musste mich abziehen, da er vorher ne FIFA-Reibe bekam 😉

  2. Meine Meinung? Gibt bald wieder ne Nachricht über gehackte Sony-Server ;D Nur ein Grund mehr für Raubkopien.

  3. Hat nur nix mit meiner Frage zu tun…..

  4. Thomas Edison says:

    Ich halte nichts von Sony, daher wundert mich so eine Taktik nicht gross. Mittlerweile ist im Direktvergleich sogar Microsofts Xbox sympatischer. (hätte nicht gedacht, dass ich sowas mal sagen würde).

    Zum Glück bringt Nintendo bald eine neue Konsole, hoffentlich ohne das ganze Gescheisse.

  5. Für mich ist das die reinste Abzocke. Deswegen würde und werde ich mir solche Spiele nicht zu legen.

    Andererseits kommt es natürlich auch ein bisschen drauf an, was Sony für den „Online-Pass“ haben möchte.

  6. Find ich ne Sauerei. Aber so sind die großen Konzerne halt. Aber hey, der nächste Käufer braucht denn Pass eh nicht, wenn nach 2 Wochen die Server eh abgeschaltet werden 😀 Aber mich als PC-Spieler trifft das Gott sei Dank (noch) nicht. Aber im Gaming-Bereich gibt es gerade sehr viele sehr ungute Tendenzen … Und das alles ist wie über mir schon erwähnt neues Futter für Raubkopien – Aber das werden die in 10 Jahren noch nicht verstanden haben …

    Cu Crono

  7. Totaler Schwachsinn, ich kaufe hin und wieder Spiele bei eBay um zu sparen. An den Spielen ist ja in der Regel nichts dran, also schlage ich gerne und öfter zu. Meist spiele ich den Singleplayer nicht durch, sondern gehe nach 20 – 30 Minuten im Singleplayer in den Multiplayer – macht einfach mehr Laune.

    Wenn Sony mir für den ‚gebrauchten‘ Multiplayer jetzt Geld abschwätzen möchte, ist das echt eine Frechheit. Der Verkäufer verliert doch mit dem Verkauf sowieso die Möglichkeit den Multiplayer zu spielen, warum sollte der Käufer dann nicht einfach diese Möglichkeit wieder in Anspruch nehmen können, totaler Schwachsinn.

    Sony enttäuscht sowieso nur noch und wenn die PlayStation nicht das größere Netzwerk und ein BluRay Laufwerk hätte, würde ich spätestens jetzt meine PlayStation abgeben und zur Xbox 360 wechseln, da zahle ich lieber für das Netzwerk selber …

  8. Mich nervt, was EA da macht. Ist ja auch für den PC geplant.

    Aber egal, umso weniger spiele ich Vollpreistitel, umso mehr Klassiker, Indi-Spiele und freue mich auf Steam-Angebote (Steam verhindert ja auch den Gebrauchtweiterverkauf, dafür gibt es genügend Specials, wo man relativ neue Spiele sehr günstig kaufen kann).

  9. Die Spiele sind doch so schon teuer genug und dann noch sowas…
    Kein Wunder warum immer mehr weniger solche Spiele spielen…

    Ich hab auch nur noch meine Paar, nicht wie früher.
    Fifa, Formel 1 und gelegentlich GTA 😉

  10. Ist doch im prinzip wie microsoft= bezahlen für online spiele. Wenn man dann noch davon ausgeht das sony 5-10€ haben möchte und sony nich bei alzu viel Spielen als Publisher auftritt ist das in meinen Augen zwar ärgerlich aber wirklich zu verschmerzen denn Sonys Onlinedienst ist sonst ja im gegensatz zu microsoft gratis. Der serverbetrieb kostet ja schließlich auch Geld. Immerhin ist der Singleplayer ja noch frei im gegensatz zu vielen Pc Spielen… Schlussendlich seien wir doch mal erlich wie viele Spiele zockt man online? Ich zb FIFA uncharted battlefield und killzone und das wars… Unterm strich denke ich auch das die meisten ihre Spiele neu kaufen. Somit ist es wirklich nur die hardcore ebay nutzr und gleichzeitigen hardcore online Spieler. Ich wage mal zu sagen das dies nur auf eine kleine minderheit zutrifft weswegen ich die aktuelle Aufregung nich nachvollziehen kann .

  11. Ich könnte es nur dann tolerieren, wenn die Preise für Spiel und Pass so eingestellt sind, dass sich weiterverkaufen, bzw gebraucht kaufen überhaupt noch lohnt.
    D.h. Verkäufer verdient noch was und Käufer zahlt weniger als für neu.

    Andererseits gibt der Verkäufer ja sein Recht zu spielen damit ab, dass er den Datenträger abgibt… fragwürdig.

  12. Also ich habe da keinerlei Problem mit, auch wenn ich die Praxis der Publisher da nicht gutheißen kann. Als „Killerspieler“ der sich alle seine Games Uncut in Österreich besorgt wäre es dank unserem Jugendschutzgesetz eh nicht für mich möglich, meine Games auf Portalen wie eBay und Co privat weiter zu verkaufen. ;)Ich zahle gerne für meine Xbox360 Games und ich scheue auch nicht den vollen Kaufpreis. Bei meiner bisherigen Sammlung hatte ich bislang solch eine weise Voraussicht dass ich sowieso keines meiner Games verkaufen würde, selbst nicht die paar die für Jugendliche unter 18 sind… 🙂

  13. Sehe das seit Jahren sehr gelassen. Wer diese Spiele zocken will muss in die Tasche greifen, abgezockt wird man dabei eh (DRM, Rootkits von Sony, Werbung in Spielen, Online nur auf bestimmten Servern usw). Alte Spiele die immer noch Laune machen gibt es zuhauf, irgendwie fehlt mir bei den meisten neuen Spielen die Neuartigkeit.

  14. Kann sein, dass das in Deutschland rechtswidrig ist, wenn die Kosten für den Gebrauchtkäufer unangemessen hoch sind, i.e. deutlich höher sind als der zusätzliche Aufwand. Und der dürfte sich ja bei der Erstellung eines Onlineaccounts in Grenzen halten – der Einzelaufwand ist vermutlich nicht mal messbar.

  15. PirateNinjas says:

    Da der Beitrag ja mit Kino anfängt, kann man doch einen Vergleich ziehen:
    Die gebrauchten Kinokarte bringt auch niemanden ins Kino um den Film sich ansehen zu können.
    Da es hierbei um Online-Gameplay (und nicht um gebrauchte Socken) geht, kann ich verstehen, dass die Anbeiter hierfür Geld haben wollen.

    (und ja, Vergleiche hinken)
    ~

  16. Ist ne sehr zwiespältige Sache: Der Publisher verdient nix daran wenn ich mein Spiel gebraucht weiter verkaufe, aber dann sollte dann der das auch im original Spielpreis inbegriffen sein oder besser noch ich habe die Wahl. Wenn ich am Multiplayer nicht interessiert bin kann ich den später dazu kaufen, vorausgesetzt natürlich der Preis im Laden ist dann entsprechend geringer.
    Aber solche Aktionen kommen halt andererseits immer sehr Kundenfeindlich rüber.
    Ist auch im DLC-Trend deutlich wiederzufinden.
    Wen es interessiert diese zwar schon etwas ältere Video fasst es recht gut zusammen finde ich:
    http://www.escapistmagazine.com/videos/view/extra-credits/2068-Project-Ten-Dollar

  17. Kann mir vorstellen, dass sich da noch irgendeine Lösung finden wird. Problematisch in dieser Konstellation tatsächlich das Problem des „Raubkopierens“ , auch wenn das dann wohl eher „Raubnutzen“ heißen müsste 😉
    Im Grund müssten Sie das Spiel für deinen Account unzugänglich, und für den Account des Freundes zugänglich machen. Wenn das ohne Aufwand umgesetzt wird, dann wird ja keine wirklich neue Listung erbracht, insofern sollten auch keine Kosten entstehen.
    Wenn das tatsächlich aus sicherheitstechnischen Gründen mit einem Aufwand verbunden ist, dann sollte das auch ruhig ein zwei Yen kosten dürfen 😉

  18. wenn ich das richtig sehe, wurde für eine leistung bereits bezahlt, nach verkauf der software kann verkäufer diese leistung nicht mehr nutzen und der käufer ist der dumme. pfui, wäre ich betroffen, würde ich eine alternative suchen.
    doppelt abzocken ist doch überall nur noch üblich. vom kleinen mann alles abzocken, so viel wie nur möglich: der staat, die konzerne, die banditen…

  19. Jahrelang gepredigt, dass der Onlineservice kostenlos bleiben soll, nach dem derbsten Imageschaden in der Firmengeschichte verlangen sie nun Kohle. Frage beantwortet? Gibts aber auf der Xbox auch. Von dem Drecks Publisher. *hust* EA *hust*

  20. Ja irgendwie muss doch Sony Geld verdienen!

    Die Kundendaten haben sie sich ja klauen lassen, statt dass sie sie verkauft hätten! 😉

  21. Caschy um ehrlich zu sein, es ist eine riesen Schweinerei. Zum einen Zhalt man als Erstkäufer den vollen Preis, damit dann beim weiterverkauf die Differenz weniger bekommt. Die Halbwertzeit eines solchen Videospeils wird um den Differenzbetrag X fallen. Und der BEtrag wird sich sicherlich um die 10 Euro handeln. Die Argumentation das der Publisher nichts verdienen würde ist grotesk. Es ist bspw. bei einem Onlinespiel ja nicht der Fall, dass das Spiel mit der Seriennummer xy 2 mal auf den Server wäre und somit größere Kosten entstehen würde, sondern die Seriennumer wird ja weitergegeben und man selber verzichtet darauf.

    Bei einem Autoverkauf eines Zweitwagens kassiert da der Autohersteller ebenfalls noch einmal ab? Ich sehe bei einer solchen Tendenz die Ignoranz der Spieleindustrie und blühende Tauschgeschäfte.

  22. @Caschy: also ne Reibe sieht für mich anders aus 🙂 zum Beispiel mein Sieg bei NHL11 🙂 Aber auch die FIFA Revanche wird es geben, ok? 🙂
    @Benno: Terael76 🙂
    und nun noch zum Thema:
    Seh das ganze irgendwie von zwei Seiten. Auf der einen Seite der Käufer, der sich eventuell ärgert, dass er so einen Onlinepass kaufen muss, darüber sollte man aber meiner Meinung nach bei eBay und co. zwingend hinweisen. Nach dem Motto: Online Code verbraucht oder eben Online Code nicht verbraucht.

    Auf den anderen Seite ist dann wiederum der Hersteller, der natürlich auch an dem Gebrauchthandel mitverdienen. Solange sie aber das Geld in die Serverwartung, Updates, etc. stecken soll einem dass doch nur Recht sein, so kann man eventuell länger was von den Spielen.

    Außerdem kann sich jeder selbst überlegen ob er online spielen will oder nicht und somit Geld einsparen. Ich zum Beispiel spiele nicht alle Spiele die ich habe auch online.

    Last but not least sollte man bei Spielen, bei denen der Onlinemodus ein Hauptbestandteil ist, auf den Pass verzichten.

  23. Ich kann mir vorstellen, dass der Käufer des gebrauchten Spiels den Preis für den Online-Pass von dem Betrag abzieht, den er bereit ist auszugeben. Aber am Ende regelt es sich über Angebot und Nachfrage. Wäre interessant zu sehen, ob und wie sich die Preise für solche gebrauchten Spiele (also Spiele, bei denen man noch etwas extra für die Online-Funktion zahlen muss) von anderen unterscheiden.
    Aus Sicht von Sony und Co ist es sicher attraktiv bei jedem Weiterverkauf nochmal zu kassieren.

  24. Also ich sehe das ganz pragmatisch:
    Man zieht sich von irgendwelche Internetquellen ein ISO mit dem Spiel, brennt es und zoggt fein. Wenn man dann online spielen möchte, muss man halt noch einmal XX Euro blechen. Schön.

    Rechnung für Sony?
    Spielkauf: 0,00 Euro (statt 50-70 Euro)
    „Online-Code“: 10-30 Euro (wer weiß)

    Tjoah, macht einen Verlust von mindestens 20 Euro.
    Irgendwann kapieren die Firmen, dass man seine Kunden nicht verarschen kann. Bis dahin wird es aber wohl noch ein langer Weg sein.

  25. Michael Z. says:

    Abwarten.

  26. Hallo zusammen,

    der Gebrauchthandel von Spielen ist ein recht großer Markt. Nur sehe ich so einen Onlinepass skeptisch wenn es sich bei den Spielen im reine Singleplayer Spiele handelt. (z.B. Mass Effect oder Dragon Age) da hier der Publisher die Kohle beim Kauf durch den Kunden erhält und der Weiterverkauf durch so einen „Pseudo Onlinepass“ nur erschwert wird. Dies ist reine Abzocke. Da es keinen nennenswerten Mehrwert für das Produkt gibt.
    Bei Spielen mit einem MulitplayerModus (z.B. Fifa oder NFS) kann ich es noch etwas verstehen. Da der Publisher in diesem Fall keine Kohle vom 2. Käufer erhält. Hätte der Kunde das Spiel aber im Laden gekauft, hätte er das Geld bekommen. Allerdings ist hierbei zu beachten, das es auch Serverkosten, Administration und Service gibt die von diesem „Project 10 Dollar“ wie es EA nennt, bezahlt wird.
    Also kurz zusammengefasst Games mit SP totale Abzocke, Games mit MP lass ich es mir gefallen (sofern ich den MP nutze ;-))

  27. Hoffe mal du warst im cinespace HP gucken..ist zwar recht teuer da, aber die 3dig vorstellung im Kino3 auf einer 625m² leinwand ist schon ein geiles vergnügen..

  28. @Artur; Waterfront Bremen. Kino 8. 7 Euro.

  29. Kristof K. says:

    Hm,

    also Entwickler seh ich das eigentlich als eine recht gute Sache an. Der preis bei EA ist glaube so um die 10 Euro für diesen Online Pass Kram.

    als Spieler ist’s sehr ärgerlich. V.a. wenn man z.B. wie ich versucht ein Spiel aus den USA zu nutzen. Pustekuchen! Die Codes gehen nur im jeweiligen Bereich (vergleichbar zu den Regionscodes bei DVDs). Ich konnte mit meiner US Version nicht online spielen (…naja schon, hab auch eine US Account). Auf die Bitte an EA mir doch bitte einen passenden EU Code zu geben wurde mit in nettem gebrochenem, googletranslate ähnlichem deutsch erklärt das das nicht geht…wer’s glaubt…nunja.

    Wird interessant, aber ich denke es wird sich über kurz oder lang durchsetzen das man, um ein Spiel online nutzen zu können noch mal zur Kasse gebeten wird (was man ja versthet…Server kosten nunmal Geld)…denke das wird auch nicht lange auf sich warten lassen, dass diese Codes sich auch auf den offline Modus auswirken wird…gibts doch schon … war da nicht mal wegen Sieder so ein aufstand….ist ja irgendwo vergleichbar…

    Mein Senf 🙂

  30. Das halte ich davon: http://www.zeit.de/zeit-wissen/2011/04/Antifeatures/

    @Kristof K.
    Sind sie doch selbst schuld, wenn sie dedizierte Server abschaffen, nur um ihre eigenen dann so früh wie möglich abschalten zu können, um Käufer dazu zu bringen, den Nachfolger zu spielen. Die melken euch aus und ihr bedankt euch auch noch. Lächerlich! ~~

  31. Ist mir ehrlich gesagt scheißegal, ich verkaufe keine Spiele. Und kaufe auch keine gebrauchten.

  32. Aus Unternehmenssicht kluge Idee, so kann man mit schon einmal verkauften Produkten nochmal zusätzliche Deckungsbeiträge erzielen.
    Aus Kundensicht natürlich reine „abzocke“. Klar, derjenige, der das Spiel gebraucht erwirbt zahlt bisher nix an den Hersteller und somit auch nix für die Serverkosten etc. Allerdings hat ja schon der Erstkäufer den vollen Kaufpreis an den Hersteller gezahlt und somit auch seinen Beitrag für die Bereitstellung des Multiplayer-Modus geleistet. Im Gegenzug hat er dafür auch das Recht erworben, solange den MP-Modus zu nutzen, wie dieser vom Hersteller unterstützt wird. Mit dem Verkauf des Spiels tritt er dieses Recht jedoch ab und folglich sollte es auch auf den Käufer des gebrauchten Spiels übergehen. Ohne nochmal was zahlen zu müssen.
    Meine Vermutung ist ja, dass sich die Unternehmen mit solchen Regelungen langfristig selbst schaden werden.

  33. am gebraucht markt will man natürlich mit verdienen.
    und die hersteller sind dazu im guten recht.
    es gibt viele andere märkte, da ist das legitim. aber gerade bei spielen, scheint es als ob die hersteller keinen einzigen cent extra verdienen dürfen, ohne sich den unmut der spieler zu zuziehen.
    in der automobil branche verdient bmw, audi & co bei gebraucht teilen auch noch einmal mit. der staat kassiert auch vom neuen eigentümer steuern und die kfz versicherung kassiert ebenfalls vom neuen besitzer ab. alles so wie man es kennt.

    bei spielen darf der hersteller das nicht tun? ich denke doch, aber es sollte im rahmen bleiben und nicht, dass die halb zerkratze cd/dvd/br nur fürs online spielen noch einmal einen zum neupreis vergleichbaren preis entspricht..

  34. Einige sollten halt auch mal ihre AGB`s richtig durchlesen da steht nämlich klipp und klar das ein Online Pass nicht übertragbar und somit auch nicht verkaufbar ist. Der Kunde schließt hier einen eindeutigen Vertrag ab den man mit einer Versicherungspolice, Handy Vertag etc. vergleichen kann oder hat jemand sein Handyvertrag schon mal verkauft und hat gesagt „es ist alles inclusive und bezahlt isser auch schon“. ?
    Von Abzocken, abkassieren und sonstigen haltlosen Dingen kann keine Rede sein.

  35. @Harry
    Ist schon klar, dass das vertraglich alles ausführlichst geregelt ist und sich auch jeder potentielle Kunde mit den agb’s einverstanden erklären (muss).
    Es sollte hier eher im den ethischen Aspekt gehen den Unternehmen bei ihren Aktivitäten auch berücksichtigen sollten, da auch und vor allem die Kunden Stakeholder der Unternehmen sind.

  36. Gesichtsgünther says:

    Ob man jetzt online spielt oder nicht – das spielt doch keinen Walzer. Was hier vor sich geht, ist ein recht breit angelegter Versuch, den Käufern wieder ein weiteres Recht zu entziehen. Nicht umsonst pienzen die Publisher rum, dass Gebrauchtverkäufe ein grösseres Problem darstellen würden als Raubkopien. Wenn ich ein Auto verkaufe, hat der Hersteller auch kein Recht, zusätzliche Kohle vom Gebrauchtkäufer einzufordern – hier würde wohl jeder entrüstet losschreien.
    Fakt ist: Es ist völlig egal, ob der Gebrauchtkäufer Kohle für Server abdrückt oder nicht. Das hat nämlich der Erstkäufer bereits getan – und ob der bis zur Abschaltung der Server (was mitunter auch recht schnell vorkommen kann, gerade bei jährlich neu erscheinenden Sporttiteln beeilt man sich sehr) zockt oder jemand anderes ist ja wohl völlig wurscht.
    Dass dies für Sony (die ja mit ihren Exklusivtiteln praktisch die Triple-A-Liga der PS3 stellen) ein gewisses Armutszeugnis ist, versteht sich da von selbst. Aber nach EA, THQ und Sony geht jetzt auch Ubisoft diesen Weg, und somit dürfte praktisch ein Grossteil der Spiele einen Onlinepass (der sich bislang tatsächlich bei etwa 10 Euro bewegt) benötigen.
    Die Lösung ist dabei so einfach: Macht Spiele, die die Leute auch in einem halben Jahr gerne noch einmal spielen – entweder durch interessante Online-Modi, unterhaltsames Gameplay oder eben auch durch permanente DLC-Versorgung.

  37. Weiß gar nicht warum sich alle deswegen so aufregen… in der PC welt doch schon lange so, dass wenn man MP spielt die CD KEYs mit einem Account verknüpft werden… Finde ich auch gut so… Die meisten Leute kaufen doch sicher Ihre Spiele für den MP und dann lieber so als blöde Kopierschutz sachen, die einem gerne mal was zerhauen.

  38. Ganz ehrlich kann ich den ganzen „Aufschrei“ absolut nicht nachvollziehen: Publisher xy stellt Server zur Verfügung und rechnet dabei die zu erwartenden Kosten für die Pflege der selbigen mit in den Kaufpreis ein.
    Ist bei Spiel xy nun das „Ende der Laufzeit“ erreicht fallen für den Spieler keine weiteren laufenden Kosten mehr an – diese „Verfallszeit“ wird ebenso mit im Preis eingerechnet. Nun gibt es aber genug, die sich auf eBay oder auch großen Resellern nach Gebrauchtware umschauen und dort kaufen. Ich rede dabei nicht von Käufen von Privat zu Privat sondern von gewerblichen Händlern: Von den Gewinnen dieser Händler sieht der Publisher und somit auch der Hersteller nichts. Null. Niente. Und genau das wollen Ubisoft, EA, Sony etc. nun ändern: Zumindest die Kosten für das Aufrechterhalten der Multiplayerserver soll dem Publisher wieder abgenommen werden – und garantiert auch ein bisschen Gewinn dabei abfallen.
    Da sehe ich absolut nichts verwerfliches bei – der einzige, dem möglicherweise wirklich „Schaden“ entsteht ist der Gebrauchstpielehändler.

  39. Es ist ein zweischneidiges Schwert. Das dieser Plan bisher schon lange vorhergesehen war, lässt sich an der DLC Politik ja schon ableiten.

    So waren schon einige Titel durch den Preis für die DLCs verdoppelt (DA:O, ME2) im Preis, verkauft man diese Titel weiter muss der geneigte „Nachnutzer“ ebenfalls die DLCs neu erstehen, denn die kann man ja schon nicht mehr weitergeben. Kurz, für den Erstkäufer erhöhter Kaufpreis, für den Nachnutzer ebenso. Da war die Nutzung des Haupttitels per Code nur eine Frage der Zeit.
    Und ja, auch für den PC wird das kommen (ist es ja schon da) und da EA nun mit Origins (ehemals EA:DM) sein eigenes „Steam-Derivat“ hat werden dort sicher auch bald neue Spiele an einen Account gekoppelt und somit unverkäuflich. Die Anzeichen sind ja schon gut sichtbar, so wurde erst kürzlich Crysis 2 aus Steam entfernt und Interessierte Neukäufer werden gebeten sich den Titel bei Origins zu kaufen. Wenn man dazu übergeht jedweden Code (auch DLCs) so umzusetzen, das diese weiter verkauft werden könnten, würde Sony so gesehen Produktionskosten sparen und an dem Mehrnutzen der Titel gewinnen.

    Auf lange Sicht jedoch heißt das, die PS3 Titel die „wichtig“ sind noch weniger fallen, wenn überhaupt. Auf kurz oder lang werden diese vermutlich nur noch zu Sammlerpreisen gehandelt.

    Aber irgendwo stand heute, das Sony die Produktion der PS4 noch dieses Jahr anwerfen will… Wenn das nicht schon allein „gutes“ verheißt…

  40. Ich kaufe zwar auch keine Gebrauchten und WENN ich mal ein Spiel kaufe, dann ist es eins was ich behalten möchte. Daher betrifft es mich nicht direkt. Aber n Kumpel macht in etwas so: Er zieht gedanklich den Preis, den er beim Verkauf erziehlt vom Einkaufspreis ab. Mein Milchmädchen diktiert mir grad folgendes. Das Spiel kostet 60 Tacken (ist ja Konsolero), nach dem Durchzocken kann ers für 35 verticken. So hat ihm der Spaß, das Spiel durchzuzocken, aber nicht auf Dauer zu besitzen, 25 Euro gekostet. Bei dem Preis kann man sich öfter mal ein Spiel gönnen.
    Wenn ein Pass nötig ist, wirds der Käufer aber nicht mehr für 35 erstehen wollen, weil er (sagen wir mal) 15,- für den Pass bezahlen muss. Kostet ihm das Spielen also nun 40 Euro, für ein Spiel, was er am Ende nicht einmal mehr besitzt.

    Für mich sinkt der Wert eines Spiels damit deutlich, wenn man Schwierigkeiten haben muss, es zu verkaufen. Das wird sich aber mit Sicherheit nie für den Erstkäufer auszahlen, indem der Neupreis sinkt.

    Preislich ist man da echt mit dem PC besser dran. Ich kaufe sie mir später im Angebot, oder sogar mal bei Steam (bei Spielen wie Stalker für 3,- ist das Ärgernis der fehlenden Hülle auch klein).

    Ich machs ähnlich wie beim Tanken: „Mir ist egal, wie teuer der Spruit ist, ich tank immer für 20,- Euro“
    Ich warte halt bis ein Spiel auf ca. 20 oder 10,- fällt und dann hab ichs halt auch mal als Original.

    Insgesamt find ich diese Entwicklung echt grauenhaft. Mal sehen wann die merken (wenn überhaupt), dass das ganze Gemelke nach hinten losgehen wird.

  41. Tjoa – ein weiterer Punkt, wo Raubkopien gefördert werden. Ich kauf meine Spiele mittlerweile nur noch bei Steam – und zwar dann, wenns mal wieder nen Summer Sale o.ä. gibt. Hab da glaub ich erst für 2 Spiele mehr als 10 Euro bezahlt – und für alles unter 10 Euro kann ich damit leben, wenn ichs nicht weiterverkaufen kann. Hab ich früher auch nicht getan 🙂

  42. Sony/BMG kommt mir schon seit der Geschichte mit den Rootkits nicht mehr in die Tüte. Damals hätte diese Verbrecherfirma meiner Ansicht nach zerschlagen werden müssen – wegen 100.000facher Computersabotage.

    Dieses Lied ist übrigens nicht gesperrt:

  43. Fragenkatalog says:

    guten morgen,

    in sachen EA in kombination mit dem OnlinePass bei FIFA ist das drollige ja: raubkopierer sind willkommene kunden (bsp anhand von xbox 360)

    a) raubmordkopierer kauft xbox
    b) raubmordkopierer muss xbox umbauen lassen
    c) raubmordkopierer zahlt xbox live
    d) raubmordkopierer will mit raubmordkopiererfreunden online fifa zocken, alle laden fifa runter, keiner kann online spielen
    e) raubmordkopierer‘ kaufen online pass á 10€

    und das beste an der sache ist: diese leute werden aus dem xbox live netzwerk nicht verbannt bzw haben die möglichkeit für weniger ausgaben pro titel online legal zu spielen, als erst- und zweitkäufer.

    oh heile welt, was ist nur los mit dir?

    ps3 besitzer hier, dass soll kein trollen sein, sondern entspricht der wahrheit und ist im PSN nicht (mehr) möglich.

  44. Auf der Xbox 360 leider auch im kommen (Homefront und Dirt fallen mir da gerade ein).
    Die größte Frechheit daran ist, dass der Code für jedes Konto gekauft werden muss. „Normalerweise“ kann ja jeder der die CD hat, auch damit online zocken (Z.B. Familie).
    Jetzt muss jedes Familienmitglied zum online Spielen einen eigenen Code kaufen. Reicht ja nicht, dass man schon zwei mal für Xbox Live zahlt.

    Ich für meinen Teil habe noch keinen der Multiplayer Codes eingelöst und werde das auch so gut es geht vermeiden…muss ich nicht unterstützen.

  45. Hallo Caschy,

    es wäre in Ordnung wenn der Preis des Spiels dafür billiger wird und nur wenn man die Funktionen der Onlinespielewelt in Anspruch nimmt kommen halt einmalige weitere Kosten auf einen zu. Das wäre dann vergleichbar mit nem Upgrade sozusagen. Da das aber garantiert nicht der Fall sein wird, glaube ich nicht dass sich Sony damit viele Freunde machen wird, auch wenn im Gegensatz zur XBox die Nutzung des Internets immerhin kostenlos ist.

    Das Ganze soll bestimmt eine Maßnahme zur Vorbeugung gegen Raubkopierer sein, wird aber Erfahrungsmäßig wieder einige Tüftler anziehen, um auch dieses System zu knacken.

    MfG Slide

  46. Wenn die Gier mal wieder zuschlägt … da haben sie ja nun eine gute Methode gefunden, auch an gebrauchten Spielen zu verdienen, der Wiederverkauf war ihnen ja schon eine Weile ein Dorn im Auge, nur konnten sie das schlecht verbieten. Hoffentlich rächt sich das.

  47. so lange es genug leute gibt, die solch ein spiel kaufen machen sie ja nichts falsch. würd ich ehrlich gesagt genauso machen.

    wenn sich das spiel/konsole keiner kaufen würde würden sie ganz schnell umschwenken.
    hat ja schon einige beispiele gebeben bei dem käufer ein spiel wg. dem kopierschutz boykottiert haben…

  48. Das sinnvollste ist sich mit nicht kaufen strafen, diese Kundenargument ist immer das mächtigste.

    Ansonsten frage ich mich wirklich wie die rechtliche Seite aussieht. Ich erwerbe ein Produkt, zu dessen Umfang der Multiplay-Modus sprich Online Zugang gehört. Ob der Anbieter hier im Falle eines Verkaufs nochmal abkassieren darf? Seine Infrastruktur oder Services werden dadurch ja nicht mehr in Anspruch genommen. Ich denke das steht wenn es hart auf hart kommt auf wackeligen Beinen.

  49. Bezahlt ist bezahlt. Egal welche „Lizenz“sachen im Hintergrund stehen. Für meinen Akkuschrauber interessiert sich auch keiner – ob weiter verkauft – für etwas anderes „missbraucht“:

    Wenn ich etwas erworben habe, dann gehört mir das auch – nicht das „Recht es zu kopieren“ – aber die „Sache“ gehört MIR – egal ob Software oder nicht.

    Die Software Hersteller sollten, wie bei der Rufnummernmitnahme gezwungen werden, die Rechte der Kunden zu respektieren!

  50. Was spricht dagegen für jedes Spiel einen neuen Account zu erstellen?
    Ist zwar etwas umständlicher, aber man kann das Spiel ohne Probleme weiterverkaufen incl. Account.

  51. Und die wundern sich, dass sich so viele alles illegal ziehen … selbst schuld sage ich da!

  52. Ist doch eigentlich ganz einfach: wenn ich ein Auto gebraucht kaufe, würde ich keine „Weiterverkaufs-Gebühr“ des Herstellers akzeptieren, warum also bei einem Computerspiel?

    Der Vorteil der Spielehersteller ist doch, dass es genug Kids gibt, denen das egal ist, weil sie den neusten Scheiss einfach haben MÜSSEN. Also werden die Hersteller sich immer weiter auf Spiele für Kids konzentrieren (viel Grafiktamtam und wenig Spieldesign) und die älteren Spieler werden sich abwenden. Zum Glück gibt es auch unabhängige Entwickler, die bereit sind, für Nischen zu produzieren. Und meistens sind die es auch, die auf DRM-Mist verzichten.

  53. Sony gehört boykottiert, massiv und nachhaltig. Die Spiele sind bereits deutlich teurer als de für alle anderen Konsolen und den PC.

    Leider ist meine PS3 Firmware 3.56, sonst hätte ich schon längst ne CFW.

    Ich hoffe darauf, dass die neueren FWs auch bald geknackt werden. Dann installier ich sowas von schnell ne CFW mit Loader drauf.

  54. EA ist meiner Meinung nach die kundenfeindlichste Spieleklitsche die es gibt.
    Für mich auch der Grund warum ich mich von der FIFA-Reihe abgewandt habe und nun lieber PES zocke.

    Was die damals mit der NHL-Reihe für PC abgezogen haben war schlichtweg der Gipfel. 2007 bis 2009 waren ein und das selbe Spiel mit veränderten Skins. Wenn man mit den Straubing Tigers gespielt hatte, ertönte der Fangesang „Kassel Huskies!“. Achja, 2009 waren dann die Torhüter noch stärker. Dafür ließ sich EA jedes Jahr 50 Euronen bezahlen. Die Fans ließen sich das natürlich nicht gefallen und das Spiel verkaufte sich nicht mehr so gut. Anstatt den Fehler aber bei sich zu suchen und auszumärzen, stampft EA aber einfach die PC-Reihe ein. Bravo! NHL-Fans, sollen sich hald einfach eine PS3 kaufen, die damals noch bei Preisen um die 600€ angesiedelt war.

  55. Marcel Fuhrmann says:

    Icg persönlich halte es für reine Schikane. So macht es auch erst recht keinen Spaß mehr sich ein Spiel aus der Videothek auszuleihen, wenn diese Online-Pass bereits schon vorher jemand aktiviert hat. Ist ja nicht nur bei Sony so, sondern auch bei Mircosoft auf der Xbox ist es genau das selbe Spiel. Bei Titeln aller Need for Speed oder dergleichen alles was von EA kommt erfordert ja mittlerweile einen Onlien-Pass. Gerade was Videotheken anbetrifft ist es keine gute Neuerung, denn wenn ich mir ein Spiel ausleihe, will ich auch alles nutzen können. Was den weiterverkauft betrifft ist das genau die selbe Sache mindert im Endeffekt nur den Preis im Verkauf, denn wer will den schon ein Spiel, dass er nicht mal online spielen kann? -.- Online-Pass NEIN DANKE!

  56. bisher habe ich standgehalten und mir keine Spiele gekauft, wo zusätzlich ein weiterer Account zwingend vorgeschrieben ist. Als intensiver Steamnutzer lasse ich Spiele links liegen, wenn sie einen EA/GFWL/etc Account voraussetzen. Ich hätte mir während des Summersales gerne Bioshock2 oder MassEffect2 legal für 5 EUR gekauft, aber solang es keine offiziell gepatchte Version gibt, verzichte ich lieber.

  57. Da lob ich mir doch das Prinzip von Microsoft bei der Xbox360. Ich zahl nur für den Online Zugang und kann jedes Spiel Online zocken. Ist zwar oftmals gerügt bei vielen Spielern, aber im Vergleich zudem was Sony da plant, doch das bessere System.

  58. Ich kann die Spieleindustrie schon verstehen. Wie kann man sicherstellen das jemand der ein Spiel weiterverkauft sich vorher nicht eine Sicherheitskopie macht und mit dieser weiterspielt ?

    Und ich würde mich nicht darauf verlassen das ein Verkäufer seinen Key immer freigibt. Dieser kann mit einem Account verknüpft sein den man unter Umständen nicht löschen will.

    Ich habe schonmal gebrauchte Spiele gekauft bei denen der Onlinekey nicht mehr funktionierte.

  59. Sony macht das mit dem Online Pass schon ’ne ganze zeit, wenn ich mich recht entsinne war ModNation Racers für PSP der erste Titel mit Pass (k.a. ob die PS3 Version auch einen hat). Bei den Neueren Games sind es White Knight Chronicles Origins(PSP) und White Knight Chronicles II (PS3). Mich Persönlich trifft der Pass jetzt net so hart da ich die meisten Games Neu in UK bestelle. Was allerdings den Gebraucht Markt angeht so denke ich auch das der jeweilige Käufer dann einfach ~10€ weniger bezahlt.

    Microsoft ist da auch net besser, zwar haben bis jetzt 1st/2nd Party Games noch keinen Pass aber DiRT3 auf 360 benötigt imo auch einen dürfte also auch bei Microsoft nur noch eine frage der Zeit sein.

  60. derstoney says:

    Wieder ein Grund mehr EA Spiele für so viele Kollegen wie möglich zu kopieren!!!

  61. Völlig ok. Die Entwicklung von Spielen kostet viel Geld. Server für Multiplayer kosten Geld. Wenn das Spiel aber nur 1x verkauft wird, kann EA oder Sony eben nicht ewig davon die laufenden Kosten decken. So eine Premium-Gebühr ist daher akzeptabel. Schließlich spart der Käufer reichlich beim Gebrauchtkauf.

  62. @Volker
    Wenn jemand das Spiel kauft und selbst weiter verwendet, entstehen keine weiteren Kosten (es sei denn, es handelt sich um ein MMOPRG, das davon lebt). Das wird Sony so kalkuliert haben, alles andere wäre unseriös.
    Wenn der Käufer das Spiel nun nicht mehr nutzt, das Spiel und den Online-Zugang weitergibt, ist bereits für alles gezahlt worden. Es nutzt nur jemand anderes.
    Daher gibt es überhaupt gar keinen Grund (außer der Gier), der zusätzliche Kosten rechtfertigen könnte.
    Es geht Konzernen wie Sony lediglich darum mehr Einnahmen zu generieren, ihre eigenen Interessen – und nicht die der Kunden – zu wahren und ein Geschäftsmodell zu etablieren, das regelmäßig Geld in die Kassen spült. Ekelhaft!

  63. Es gibt natürlich einen Grund, noch mal für den Online-Zugang Geld zu verlangen. Denn wir wollen alle mördermäßig geile Spiele die mördermäßig teuer in der Entwicklung sind. Wenn das nur in den ersten 6 Monaten verkauft wird und von da an nur noch das Ding über den Gebrauchtspiele-Markt zirkuliert, gibt es keine weiteren Einnahmen für den Publisher um die Online-Kosten zu finanzieren. Dauernd hoher Traffic, aber Kohle nur in den ersten 6 Monaten.
    Es ist nur logisch dass man das Geld auf diese Weise wieder reinholen muss. Schließlich zahlst du gebraucht ja fast nix mehr für das Spiel, da machen es die 10 Euro auch nicht fett.

    Aber klar, es ist nur die reine Geldgier eines kapitalistisch ausgerichteten Unternehmens die wir hier bejammern. Reine marktwirtschaftliche Gründe kann diese Entscheidung ja gar nicht haben.

    Hinterher aber meckern, wenn die Online-Server abgeschaltet werden oder Entwicklerstudios die Arbeit einstellen müssen, weil die Kosten sich nicht decken.

  64. @Volker
    Du scheinst mein voriges posting nicht verstanden zu haben.
    Daher noch einmal deutlich:
    Für die Nutzung hat der ursprüngliche Erwerber bereits bezahlt. Wenn er es behält, verdient Sony auch nichts weiter mehr. Über den möglichen Weiterverkauf und mögliche weitere Einnahmen können Wahrsager spekulieren, in seriösen Berechnunngen zur Kostendeckung hat das nichts zu suchen.
    Es gibt online-Spiele, die sich über monatliche Gebühren finanzieren. Um ein solches handelt es hier nicht, also bitte verwechsle hier nicht zwei verschiedene Bezahlmodelle.

    Und wenn du dich mal ein wenig umschaust, wirst du feststellen, dass es genügend Unternehmen gibt (z.B. NCSoft), die für den Unterhalt ihrer Server nicht extra Geld verlangen, denn sie wissen, dass Kundenbindung wichtiger ist, als für ein paar Kröten die Nutzer zu verärgern. Und das gelingt sogar bei Spielen, die nur online zu spielen sind (Guild Wars etc.).

    Und schließlich: Willst du demnächst auch an den Hersteller deiner sonstigen Dinge, die du verkaufst, noch einmal einen Obulus abdrücken? Sagen wir 10% an den Hersteller deines Autos?

    Naja, aber Schafe sind wohl doch nur zum Scheren da …

  65. Wer ist Volker?

    Dem Hersteller meines Autos entstehen keine Kosten, während ich es nutze.

    Und zum Bezahlmodell: richtig! Ich zahle nicht monatlich 10 Euro, sondern nur einmal. Also WHO CARES?

  66. Sorry, ich meinte natürlich Thomas.
    Der Hersteller deines Autos hält Ersatzteile und eine umfangreiche Infrastruktur aufrecht – gerade wie Server, nur viel teurer. Die bezahle ich mit, wenn ich ein Auto kaufe. Und so ist das auch bei Sony und damit abgegolten. Es sei denn, das Modell ist ein anderes. Das nennt sich dann Leasing. Aber das Programm ist nicht geleast und ich habe dennoch nur ein eingeschränktes (am besten noch mit DRM) Nutzungsrecht.