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Sony Alpha 9 II: Neue Vollformat-Kamera-Generation für Fotos und Videos mit USB Typ-C

Sony bringt eine neue Vollformat-Kamera auf den Markt: die Alpha 9 II (Modell ILCE-9M2). Sie arbeitet effektiv mit 24,2 Megapixeln und kann neben Fotos natürlich auch Videos in 4K mit bis zu 30 fps aufzeichnen. Laut den Japanern seien hier semi- / professionelle Fotografen die Zielgruppe, speziell aus den Bereichen Sportfotografie und Journalismus. Entsprechend fällt auch der Preis der Kamera aus.

So ist die neue Sony Alpha 9 II noch ab diesem Monat zu haben und kostet als Body 5.399 Euro. Wer also nur mal zwischendurch ein paar Schnappschüsse knipst, bleibt vielleicht lieber bei seinem Smartphone. Wer aber höhere Ansprüche hat und bereits Erfahrungen mit Fotografie sammeln konnte, der horcht vielleicht bei den Features dieses Vollformat-Modells auf.

So sind Serienbildaufnahmen mit bis zu 20 Bildern pro Sekunde (ohne Sucher-Blackout) möglich und mit Autofokus- plus Auto-Exposure-Tracking bei 60 AF/AE-Berechnungen pro Sekunde. Generell hat Sony an der AF-Leistung und auch dem Gehäuse gebastelt. Zudem hat man sich die Schnittstellen-Ausstattung vorgenommen, um gegenüber dem direkten Vorgängermodell Mehrwerte zu bieten. Demnach sei ein 1000BASE-T Ethernet-Terminal integriert. Wer auf Sicherheit viel Wert legt, kann Bilder und Videos mit SSL- oder TLS-Verschlüsselung (FTPS) übertragen.

Auch die Leistung bei PC-gesteuerten Aufnahmen (Tethering) wurde laut den Japanern verbessert: Die Auslöseverzögerung wurde ebenso reduziert wie Verzögerungen des Live-View-Bildschirms. Im Gegensatz zur ersten Alpha 9 unterstützt die Alpha 9 II nun außerdem für Wi-Fi-Verbindungen nicht nur das 2,4-GHz-, sondern auch das 5-GHz-Band. Speziell für Journalisten: Ihr könnt an der Kamera Sprachmemos aufzeichnen und jene als Audio-Notizen an Bilder anhängen. Sinnvoll etwa, wenn ein Fotograf vor Ort Bilder knipst und dem Redakteur oder Mediengestalter zusätzliche Informationen zur Bearbeitung mitgeben will.

Das Spielchen kann man noch weiter Treiben über die offizielle App Imaging Edge und das Add-On Transfer & Tagging von Sony. Darüber ist es möglich, Sprachtags zusammen mit Fotos auf ein Mobilgerät zu übertragen, die Sprachnotizen automatisch in Text umzuwandeln und den JPEG-Bildern in Form von IPTC-Metadaten hinzuzufügen. Sicher nischige Funktionen, vielleicht aber für manchen Profi ausschlaggebend. Da auch die direkte FTP-Übertragung möglich ist, muss man nicht einmal zwangsweise ein Smartphone zur Hand nehmen.

Als Herzstück der Kamera dient der mehrschichtige 35-mm-Exmor-RS-Vollformat-CMOS-Bildsensor. Bei Sportveranstaltungen soll ein neuer Anti-Flimmer-Modus greifen, der Neonbeleuchtung oder sonstiges künstliches Licht automatisch erkennt und entsprechende Anpassungen vornimmt. 693-Phasen-Autofokus- und 425 Kontrast-Autofokus-Punkte sollen in so gut wie allen Szenarien und auch bei schnellen Bewegungen Objekte erfassen. Echtzeit-AF mit Augenerkennung für Menschen und Tiere bei Fotos und Videos sowie Echtzeit-Tracking sind ebenfalls an Bord.

Sony verwendet seinen BionZ X Bildverarbeitungsprozessor für die Sony Alpha 9 II. Das Gehäuse der Cam ist gegen Staub und Feuchtigkeit resistent. Da verspricht Sony verbesserte Dichtungen an allen Kanten sowie für die Abdeckung des Akkufachs und der Anschlüsse. Auch die Ergonomie und Haptik will man optimiert haben. 500.000 Verschlusszyklen soll die Kamera durchhalten. UHS-I- und UHS-II-SD-Karten zum Speichern von Aufnahmen bringt ihr in zwei Steckplätzen unter. Außerdem ist ein Port für USB Typ-C (3.2 Gen 1) zur Datenübertragung vorhanden.

Neu sind unter den Anschlüssen ein digitales Audio-Interface für XLR-Adapterkits und Mikrofone. Falls euch die kompletten, technischen Daten der Sony Alpha 9 II interessieren, findet ihr sie auch direkt bei Sony. Ich hätte Bock auf die Kamera, sie liegt aber leider weit außerhalb meines finanziellen Spielraums.

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