Sonos startet mit Sonos BOOST-Verkauf

Seit einiger Zeit ist die Benutzung des Multiroom-Systems Sonos auch ohne die Bridge möglich, auch ein Lautsprecher muss bei Nichtvorhandensein einer Bridge nicht mehr zwingend am Router hängen. Theoretisch könnten Nutzer mit Bridge diese ab Software-Version 5.1 abklemmen und das ganze System ohne die Bridge nutzen.

Bildschirmfoto 2014-10-14 um 19.02.01

Sollte man aber nicht, da das dedizierte Sonos-Net sicherlich besser ist, als ein vorhandenes Netzwerk noch zu belasten. Für Nutzer, die es ohne Bridge mögen, hatte Sonos Anfang September noch Sonos Boost vorgestellt, einen speziellen Range Extender, der noch einmal WLAN (SonosNet) in die entlegensten Ecken bringen will, damit eure Lautsprecher korrekt funktionieren.

Sonos möchte für Sonos BOOST stolze 99 Euro haben, ein hoher Preis für einen Range Extender. Sonos argumentiert, dass dieser eine doppelt so hohe Reichweite hat, wie die alte Bridge. Sicherlich ein Nischen-Produkt, welches nur wenige Sonos-Anwender anspricht, da das bestehende Sonos-Net ja sicherlich funktioniert, zudem bei alter Konstellation ein Lautsprecher als Zugang für den anderen arbeitet. Muss man für sich entscheiden, ob es das wert ist – und wenn nicht, Sonos gewährt 100-tägiges Rückgaberecht. ZU erwähnen: Boost erlaubt eine Wireless-Verbindung der PLAYBAR mit einem SUB und hinteren Lautsprechern, das geht sonst ohne Bridge bislang nicht.

Ferner sind heute für Android und iOS neue Apps an den Start gebracht worden, sie sorgen für die Unterstützung von Sonos BOOST, die iOS Version hat weiterhin Optimierungen für iOS 8 und die neuen iPhones erhalten.

Falls euch meine Testberichte und sonstiges zu den Sonos-Lautsprechern interessieren:

Sonos Play:1

Sonos-Lautsprecher als Repeater

Sonos Play 3 & Play:5 als Access Point nutzen

Sonos Play:3-Review

Sonos Play:5-Review Teil 1

Sonos Play:5-Review Teil 2

Sonos SUB-Review

Sonos Playbar-Review

SonosNet mit anderen Geräten nutzen

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

Das könnte dir auch gefallen…

Mit dem Absenden eines Kommentars willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

19 Kommentare

  1. SONOS Boost ist sicher nicht für Nutzer „die es ohne Bridge mögen“!? Ich weiß nicht ob das klar ist, aber der Boost ist eine Bridge 2.0! Nicht bloß ein “ Range-Extender „…
    Darüber hinaus ist zu beachten das man das Heimkino Setup bestehend aus Playbar und Sub (und 2 Play 1) ohne Bridge oder Boost nicht erstellen kann! Dieser Hinweis fehlt zusammen mit der Begründung hier erneut.

    Für Leute die gerade einsteigen und erst 1-2 Speaker haben ist das sicherlich kein “ Nischenprodukt „, sondern DIE nächste Anschaffung.

  2. @Dominik: Nicht direkt. Bridge macht ein Netz zu Speaker 1 – der wiederum Teil des weitergebenden Sonos-Netzes ist. Heißt: Boost macht nur Sinn, wenn Speaker sich untereinander nicht mehr sehen – aber dann kann ich auch nen normalen Extender fürs WLAN nehmen. Einzelnetz (Sonosnet) vs. Heim-WLAN. Aber dann geht (bisher) rein Softwareseitig SUB + Playbar und die Lautsprecher nicht. Dann ja, richtig – Boost. Aber wer eine Bridge hat, dazu ein laufendes Sonosnet, der braucht es nicht.

  3. @caschy ja und der Boost macht eine große Blase in der alle drin sind (ebenfalls SONOSnet), also nicht nur peer-to-peer. Was ist da wohl besser?
    Kann ich nicht, weil du ja anpreist, dass das normale WLAN zur Nutzung von SONOS Produkten scheiße ist. Und ein Repeater von AVM kostet das gleiche.

  4. @Dominik: Boost ist unter Umständen besser als das nackte WLAN, richtig. Kommt drauf an, wo die Speaker stehen. Ich sage ja: kommt drauf an, wo die Speaker platziert sind. Ich habe ein Haus auf drei Ebenen. Kommt von unten nach oben. Ohne Boost. Repeater gibt es bereits ab 20 Euro.

  5. Der Boost macht das gleiche wie die Bridge, nur besser. Punkt. Das steht so auf der Herstellerwebsite. Wenn deine subjektive Meinung ist das Produkt ist Quatsch, okay alles klar. Aber Objektiv ist der Artikel des wegen nicht.
    Wenn du auf Repeater ab 20€ setzt, kannst du Musik auch aus ner Dose Blech hören.

  6. @Dominik: Ein 20 Euro Repeater hat also schlechteres WLAN als ein 100 Euro Repeater und sorgt für schlechteren Sound? Sorry, das ist Blödsinn – oder um in deinem Lieblings-Speak zu bleiben: Bullshit. (nicht dass ich einen 20 Euro Repeater nutze, es war ein Preisbeispiel).

    „Der Boost macht das gleiche wie die Bridge, nur besser.“ Und dennoch brauchen die meisten Bestandskunden ihn wohl nicht nicht. Andere, siehe Sub und co.

  7. @carsten Zwischen 20€ und 100€ ist ein gewaltiger Unterschied, d.h. er *kann u.U.* dafür sorgen (den schlechteren Sound). Wie dem auch sei, war ja nur ein Beispiel.
    Das Bestandskunden das Ding brauchen habe ich nie gesagt. Lediglich das es kein Nischenprodukt ist, wie die Bridge selber keines ist. Deswegen musst du nicht seine Funktion falsch beschreiben, nur weil du ihn nicht brauchst.

  8. @Dominik: Ich denke schon, dass ein günstiger Extender nicht zwingend schlechten Sound produziert, das sollte er packen, sonst bringt er nicht viel. Es geht um Daten, um 0 und 1 und eine solch gigantische Bandbreite hat der Sound nicht. Wir reden hier nicht von Kupferkabel, welches blank durch den Raum gezogen wird.

  9. Meine Playbar versteht sich bestens mit den mit den beiden Play 3 hinter der Couch die für etwas Surround Sound sorgen, und das ganz ohne Bridge. Die Playbar ist die Bridge wenn sie über ein Netzwerkkabel angeschlossen ist.

  10. Jungs, ich liebäugel schon lange mit Sonos. Habe zu hause keine 5.1 Anlage mit allem pipapo. Stelle mir gerade für Kinderzimmer, Schlafzimmer, Küche, Bad, Arbeitszimmer vor, dass der Sono 1(?) das richtige ist. Klar, kostet einer auch 200 Euro, sollte doch aber auch wie die Diskstation von Synology die eierlegende Wollmilchsau sein? Kann ich denn bei den Sonos einstellen dass die Musik im Kinderzimmer nach zeit x automatisch ausgeht, oder bis zum abwinken durchnudelt?
    Was mache ich bspw. Im Wohnzimmer? Komme ich da mit den Sonos günstiger oder teurer weg als mit ner herkömmlichen 5.1 / 2.1 Anlage (mehr bräuchte ich gar nicht…)?

  11. c-c-c-combo breaker
    😉

  12. @Steffen: Ja geht alles. Hab auch einzeln in diversen Räumen welche. Sound. Kommt immer auf die Zimmergröße an. Wenne oft und satt hörst, dann kommt 1x ne Play:1 eher nicht infrage. Dann kommste u.U. günstiger mit anderen Lösungen weg.

  13. @caschy und ich denke das ein billiger Extender nix taugt, da gehts ein bisschen mehr als um Nullen und Einsen, bei einer Funkübertragung. Aber wer wert auf billig legt kauft sich eh kein SONOS System.

  14. @Schwupps klar dann ist die Playbar das erste Gegenstück im SONOSnet. Aber wenn du alles wireless hast und ohne Speaker am Router gehts nicht ohne Bridge/Boost.

  15. Kann man eigentlich auch 2 Bridges zur besseren Abdeckung verwenden. Nachdem ich meinen Router zwecks gigabit Anbindung mit Nas ins Arbeitszimmer verlegen musste wird play3 in der Küche nicht gefunden

  16. @Yves Glaube kaum, steht nirgendwo das das geht, sollst daher den Boost kaufen.

  17. @Yves @Conrad
    das geht. Und ist auch der Sinn des SonosNet (nicht des „normalen WLAN).
    Jede Komponente – Bridge oder Lautsprecher – vergrößert das SonosNet.

    https://ask.sonos.com/sonos/topics/can_i_use_multiple_bridges

    Und bevor meine Standartfrage nach einer WP App kommt, verabschiede ich mich

  18. Gibt es schon Erfahrungen zum Stromverbrauch im „standby“? Der war bei den Sonos Produkten ja immer relativ hoch….

  19. @hansikraus Gut dachte, es geht nur eine Bridge die zwingend mit LAN am Router hängen muss. Wofür wurde sonst der Boost entwickelt…

    @Steffen ist wohl nach wie vor hoch. Lediglich die Internetverbindung geht in Sleep.

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich morgens eine Zusammenstellung. Mit dem Absenden willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.