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Sonos: Neue Informationen zu alten Geräten

Es gibt ein paar neue Nachrichten zu Sonos-Produkten. Was war passiert? Sonos bietet ein umstrittenes Tradeup-Programm für sehr alte Geräte an (Legacy-Geräte, namentlich Connect, Connect:Amp, ZP80, ZP90, ZP100, ZP120 und die erste Generation des Play:5).

Hier bekommen Nutzer beim Eintausch des alten Gerätes Rabatt auf ein neues, das alte wird dabei unbrauchbar gemacht und muss vom Kunden entsorgt werden. Dann gab Sonos bekannt, dass man den Support für die alten Geräte einstellen werde, sprich: Es folgen keine Updates ab Mai 2020 mehr.

Eigentlich ja nicht so wild, wenn alles läuft – oder? Das Problem: Setzt ihr auch neuere Sonos-Hardware ein, so wird auch diese keine neuen Features und Updates erhalten. Es bleibt quasi alles „Stand Mai“. Alternativ haben Nutzer die Möglichkeit Legacy- und die neuen Geräte zu trennen, was sicherlich auch Quatsch ist. Nun meldete sich auch Sonos-CEO Patrick Spence zum Thema.

Man arbeite an einer Möglichkeit, das System so aufzuteilen, dass moderne Produkte zusammen funktionieren und die neuesten Funktionen erhalten, während ältere Produkte zusammen funktionieren und in ihrem aktuellen Zustand bleiben. Man sei dabei, die Details dieses Plans fertigzustellen und werde in den kommenden Wochen mehr darüber berichten.

Spence bestätigt also lediglich erneut, dass Sonos eine Möglichkeit für Kunden plant, alle Altgeräte, die sie besitzen, von ihrem Sonos-Hauptsystem mit moderneren Lautsprechern abzutrennen. Sonos hat sein System so konzipiert, dass alle Geräte die gleiche Software verwenden. Sobald ein Produkt nicht mehr für Aktualisierungen infrage kommt, erhält die gesamte Gruppe keine weiteren Updates mehr. Dennoch wolle man die alten Systeme längstmöglich mit Sicherheitsupdates versorgen, nur funktionell wird nichts mehr kommen.

Dürfte das grundsätzliche Problem nicht lösen, denn offenbar wollen die meisten der sich beklagenden Nutzer, dass alles so bleibt, wie es jetzt ist – sie zumindest in Zukunft einfach alles zusammen benutzen können. Man darf also gespannt sein, was Sonos konkret plant.

Das sorgte natürlich bei vielen Kunden für Unmut. Unmut, der auch dem CEO des Unternehmens Sonos, Patrick Spence, nicht verborgen blieb. Er äußerte sich nun gegenüber den Kunden.

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