
Die Integration kann mobil oder am Desktop geschehen. Sonos wirft einen Code raus, der dann auf der aufploppenden Plex-Seite eingetragen werden muss – schließlich muss Sonos mit dem Plex-Account gekoppelt werden. Das Ganze ist natürlich auch ohne den kostenpflichtigen Plex Pass nutzbar, allerdings gibt es für Nutzer des Passes ein paar Möglichkeiten mehr, die auf der Indizierung der Musikbibliothek begründet sind. Hier findet man automatischen Abgleich von Gracenote vor, ideal, falls man die eigenen Songs nicht gut sortiert hat oder diese keine Cover und Tags haben.
Innerhalb von Sonos bekommt man dann Ordner, Playlisten oder die Sortierungen nach Album und Künstler zu sehen. Auch auf eine Erkunden-Funktion können Nutzer zugreifen. Was zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht geht, das ist die Ansicht nach einfachen Ordnern. So habe ich beispielsweise meine Musik inklusive Plex-Server auf meinem Synology-NAS, spiele aber gelegentlich auch nach Ordnern ab. Das unterstützt die Plex-Integration in Sonos derzeit nicht, was für mich heißt, dass ich auch zukünftig die einfachen Ordner der DiskStation in der Sonos-Software belassen muss. Übrigens: Sonos-unkompatible Formate werden vom Plex Media Server automatisch in MP3 bis zu 320 kbps umgewandelt.