SongCatcher: Deezer kann Lieder durch Summen oder Singen erkennen

Mit dem „SongCatcher“ bietet Deezer seit 2018 eine eigene Lösung zur Musikerkennung an. Diese erkennt Lieder und speichert sie auf Wunsch als Playlist oder Favoriten ab. Nach der Verfügbarkeit in der Android-App gibt es die Funktion seit 2019 auch in der iOS-App. Einzige Voraussetzung: Der Song gehört zum Deezer-eigenen Lieder-Katalog. Im Jahr 2021 schob man die Möglichkeit nach, Lieder anhand ihrer Songtexte aufzuspüren – nun folgt der nächste Clou: eine „Summfunktion“.

Wer mit SongCatcher oder auch Shazam hantiert, der wird wissen: Es funktioniert nur mit den „originalen“ Song-Titeln. Der eine oder die andere wird ausprobiert haben, eine Melodie aus der Erinnerung zu singen, pfeifen oder zu summen – ohne Erfolg. Genau das soll aber ab sofort für Deezer-Nutzer möglich sein. Ein unbekannter Song soll auch via Summen oder Singen gefunden werden. Da stellt sich die Frage, ob Gesangskünste durch Training unter der Dusche ausreichen? Gebt mal gerne in den Kommentaren Bescheid, wenn ihr die Funktion ausprobiert habt. Bereits ab heute wird das Feature weltweit ausgerollt. Der Algorithmus soll aber sukzessive dazulernen und die Musikerkennung verbessern.

Übrigens: Auch Google hat dem Google Assistant solch ein Feature spendiert. Probiert auch das im Vergleich gerne mal aus.

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Lehrer. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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9 Kommentare

  1. Mich würde interessieren welchen Musikdienst die Leser hier nutzen, vor allem im Apple-Kosmos mit iPhone, Siri & Co

    Hab ein ziemliches Mischsystem und schau was alles mit Apple und deren Ecosystem möglich ist

    • Jahrelang hatte ich ausschließlich Spotify genutzt, wechsle jetzt aber gerade auf Apple Music. Die Musikkataloge sind ja bei allen Diensten ja relativ gleich. Gefühlt gibt es aber bei relativ unbekannten Bands Lücken bei Apple Music, da diese Bands offenbar ihren Katalog ganz oder teilweise nur bei Spotify veröffentlichen. Ich finde den Aufbau der App bei Apple Music klarer, das ist aber natürlich eine Geschmacksfrage. Die Anbindung der Apple Watch ist bei Apple Music natürlich easy. Bei Spotify hab ich es irgendwann aufgegeben. Die Funktion kriege ich dort nie geräuschlos zum Laufen und dann als Problemlösung ständig die Watch vom iPhone entkoppeln…ne, das kann es nicht sein. Zum matchen der bereits erstellten Playlists von einem Dienst zum anderen kann ich die App „Songshift“ empfehlen. Last but not least (zumindest was ich online finden konnte) zahlt Apple Music pro Stream im Durchschnitt fast doppelt so viel Richtung Label/Künstler aus, als Spotify. Das ist zwar dann auch nur das doppelte von fast nichts…aber immerhin.

    • Deezer Family mit Profilen – das einfache Wechseln der Profile auf einem Gerät ist super
      Funktioniert mit Siri/Homepod mittelmäßig bis gut
      ICh wollte auf Apple Music umstellen – aber die (mMn schlechte) Oberfläche und auch das Fehlen der Profile stören

    • Ich nutze Spotify als Streaming-Dienst und PlexAmp für meine lokale Musik auf dem NAS.
      Siri verwende ich so gut wie gar nicht zur Musiksteuerung, zumal Spotify auf dem HomePod immer noch nicht als Standard-Musikdienst einzurichten ist.
      Mit Apple Music werde ich leider nicht wirklich warm, obwohl ich es bereits viele Probemonate getestet habe. Abgesehen von der oben erwähnten HomePod-Integration sehe ich für mich persönlich keine Vorteile gegenüber Spotify.

    • YouTube Music über das YouTube Premium-Abo. Einen gesonderten Musikdienst benötige ich da nicht mehr.

  2. Soundhound kann auch Erkennung durch summen und singen.

  3. also mit Maria von Scooter klappt es schon Mal. Ist aber auch einfach 🙂

  4. Wir nutzen Amazon Music Unlimited Family auf dem Smartphones und auf den Alexas zu Hause (nutzen auch die Kinder gerne, die haben als Radio einen Echo Dot). Ich zahle jährlich, dann ist es günstiger.

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