Solid Explorer: Dateiverschlüsselung mit Unterstützung des Fingerprintreaders

solid explorerDer kleine Hinweis für alle Nutzer des Solid Explorers auf der Android-Plattform. Der Entwickler, Krzysztof G?odowski, hat sich nach langer Zeit mal wieder blicken lassen und gibt Informationen über ein neues Feature aus, welches in der aktuellen Betaversion des Dateimanagers für Android zu finden ist. Mit dieser Version – und zukünftig logischerweise auch mit der finalen – lassen sich einzelne Dateien oder komplette Ordner mit einem Passwort versehen.

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Dieses vergebene Passwort kann mit einem etwaig vorhandenen Fingerabdruckleser gekoppelt werden, ihr müsst also nicht mehr immer ein Passwort eingeben, stattdessen reicht euer guter Name Fingerabdruck zum Entschlüsseln. Die Dateien werden mit 256 Bit AES verschlüsselt, unverschlüsselte Originale bleiben auf Wunsch nicht zurück. Die Möglichkeit des Verschlüsseln findet ihr nach Aktualisierung auf die Beta im Kontextmenü. In verschlüsselte Ordner lassen sich ganz normal Dateien einfügen.

Solid Explorer File Manager
Solid Explorer File Manager
Entwickler: NeatBytes
Preis: Kostenlos+
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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

6 Kommentare

  1. schick! Ich finde gut dass immer mehr Apps von den biometrischen Funktionen gebrauch machen

    wünsche mir einen Artikel über Nice-To-Have und Must-Have Apps die den Fingerabdrucksensor benutzen 🙂

  2. @Florian:
    Ich rate Dir zu dem Thema Videos zu ccc-Meetings anzusehen. Dann wechselt man schnell von „schön zu haben“ oder „muß ich haben“ zu „kommt auf gar keinen Fall auf mein Smarty“. AUßER natürlich es geht einem nicht um Sicherheit sonder nur schnelle und bequeme Einschränkung ohne wirklichen Schutzmechnismus durch Fingerabdrucvk, Irisscan etc.
    Achja, hier mal ein Link zum Thema zu Starbugs Vortrag auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=vVivA0eoNGM

  3. @Fraggle @Florian Wer Staats- oder Firmengeheimnisse schützen will sollte sicherlich keine der derzeit in Smartphones angebotenen biometrischen Verfahren nutzen. Um das Smartphone jedoch vor Otto-Normaldieb oder vor den neugierigen Blicken des Mitbewohner zu schützen, reicht es allemal – man sollte da auch nicht zu paranoid an die Sache ran gehen…

  4. @Polmabri:
    Es gibt bereits weniger wichtiges als Staats- oder Firmengeheimnisse, die geschützt werden müssen, wie wäre z.B. Bankdaten (die man zwar nicht auf dem Handy haben sollte, aber dennoch). Biometrie schützt lediglich vor neugierigen Blicken, nicht aber vor Otto-Normaldieb. Wer glaubt, daß nur Staats- oder Firmengeheimnisse schützenwert sind, glaubt auch an den Spruch „wer nichts zu verbergen hat…“

  5. Michael Lang says:

    @Fraggle: genau in diesem Video erklärt Starbugs doch sehr anschaulich, dass Pins und Passwörter per Handykamera mindestens genau so leicht zu hacken sind. Ich würde also raten: Nur noch per Brief mit der Welt kommunizieren 😉

    Zu den Fingerabdruckscannern: Mit geklautem Finderabdruck ist bei den neuen Scannern nichts mehr zu machen. Die prüfen die Fingerdurchblutung, und nur wenn der Finger erkennbar „lebt“, wird der Abdruck ausgewertet. Außerdem kenne ich nur wenige Leute, die Passwörter mit mehr als acht Zeichen verwenden. Da ist der Fingerprint eindeutig sicherer.

  6. Witzig! Um Fingerabdrücke als unsicher deklarieren zu können müsste man ja davon ausgehen, dass Smartphones an sich vertrauenswürdig sicher wären. Dies sehe ich jedoch aktuell bei keinem OS als gegeben.