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So sieht Mega aus und das kostet es

Morgen Abend wird Mega starten, der Filehoster, der die Nachfolge von Megaupload antreten will. Obwohl Kim Schmitz einer meiner werten Follower bei Twitter ist, hat er noch nicht auf meine Anfrage reagiert, doch mal für uns hier vorab den Vorhang ein wenig zu lüften. Macht ja nichts, andere hatten vorab Zugang zu Mega und teilen ihre Screenshots mit uns.

Mega Preise

Fangen wir aber erst einmal mit den Preisen an. 50 Gigabyte gibt es für die Kostenlos-Benutzer, danach folgen drei Pro-Stufen. 500 GB, 2 TB und 4 TB Speicher. 500 GB für 9.99 Dollar im Monat sind ein echter Preisbrecher und wird sicherlich viele zu der Überlegung bringen, ihre Daten dem Dienst anzuvertrauen. Hier sollte man allerdings auch die Quote in den Augen behalten. Wildes und endloses Tauschen ist nicht möglich, der Traffic spielt mit in die Pläne. Mehr als 1 TB Bandbreite sind beim kleinsten Paket nicht möglich. Für Backupzwecke sicherlich mehr als ausreichend, für das private Tauschen von Daten untereinander sicherlich auch.

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Mega Uploader

Der Uploader erschien den ersten Testern wie eine abgespeckte Version der Dropbox, es gibt einen Ordner, in dem man Unterordner lagern kann, auch lassen sich Kontakte pflegen, mit denen man seine Daten tauschen kann. Auch soll ein Instant Messaging-System implementiert werden.

Mega Upload

Ich denke, dass viele von uns erst einmal selber den Dienst ausprobieren werden – sei es nur des Spaßes halber. Dass die Medien ein Auge auf Kim Dotcom und Mega haben ist klar. Auch bin ich gespannt, inwiefern sich der Dienst in Sachen Apps entwickelt. Definitiv ein Dienst, der uns sicherlich noch die eine oder andere unterhaltsame Story bereiten wird 😉 Und nun: schönes Wochenende und Danke für das Lesen!

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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40 Kommentare

  1. in dem artikel fehlt ja die hälfte der informationen. beispielsweise dass – anders als bei dropbox – bei mega sämtliche daten verschlüsselt sind. ob man dem vertrauen kann oder nicht sei mal dahingestellt, aber zur not kann man hier genauso auf truecrypt zurückgreifen wie bei dropbox auch.

    im übrigen ist das ja auch nicht wirklich ein nachfolger von megaupload. vorausgesetzt die bisherigen informationen stimmen, dann ist das ding für filesharing völlig ungeeignet.

  2. @preislich unschlagbar:

    Bei Rapidshare (schlagt mich nicht …) gibt es für 90 Euro/pro anno auch unbegrenzten
    Speicher (mein aktueller Tarif; kenne den heutigen grad nicht).

  3. Und zum Thema: „Ja und was, wenn MEGA plötzlich wieder Offline ist und ich das als Backup genutzt habe?“

    Es ist immerhin nur ein Backup und jeder der damit vernünftig umgeht, wird parallel zu MEGA Zuhause noch eine HDD mit den ganzen Daten haben. Und bei allem zum selben Zeitpunkt der Worst-Case eintritt (MEGA wird geschlossen, HDD gibt den Geist auf und Rechner mit den Orginaldaten raucht ab), ist wohl sehr unwahrscheinlich.

  4. @Negativity: Komisch, die Leser wissen, worum es geht – war ja hier OFT GENUG thema 😉 Hab ich hier alles schon 100x beschrieben.

  5. @c0sinus: Dein Gedanke ist richtig, hat nur einen Haken (sofern es tatsächlich so stimmt wie PolytroX schreibt), 35,88 im JAHR und nicht im Monat. Bei MEGA wären es dann rund 120€.
    (Und mit einem Server kann man ja auch noch 1000 andere Dinge treiben, ist also nicht wirklich vergleichbar.)

  6. Gartenzwerg says:

    Gruselige Vorstellung, da irgendwas hochzuladen. Nie. Im. Leben.

  7. Wie ist denn nun die URL von dem Dienst Mega? Habe bis jetzt keine alternative Domain zu „me.ga“ gefunden. Ich würde mir gerne den Dienst mal ansehen, da ich schon soviel davon gehört habe. Bin ich gespannt ob die Server den ersten Ansturm packen :)…

  8. @steve88: Ok, mein Fehler 🙂 Ist dann wohl ein vServer

  9. Kennt Ihr Livedrive? Beim Vorauszahlen für ein Jahr bekommt man dort bei dem Produkt Livedrive Briefcase 2 TB Cloud-Speicher für knapp über 8 € pro Monat. Viel preisgünstiger als bei Kim Schmitz. Livedrive ist außerdem ein seriöses Unternehmen, ich nutzte deren Produkt schon über ein Jahr.

  10. @Aleksandar
    So sehe ich das auch. Es wäre ja nicht das erste Mal das Kim vertrauliche Informationen an Dritte weiterleitet.

    Aber vielleicht kommt ja auch Alles ganz anders und der wird seriös? 🙂

  11. Ich glaube Mega wird sone art social-nework mit ip-telefonie chat tauschangebot usw. sein und zielt warscheinlich alle in den bann so das bad keiner mehr bei facebook ist hoffentlich 😛
    aber bleibt abzuwarten .

  12. Ein Hammer-Angebot.
    Bin gespannt,ob die anderen Dienste abwarten oder sich schnell anpassen.
    Und man soll endlich mit solchen Schlagwörtern wie „mehrfach verurteilter Krimineller“ und so weiter aufhören.Viele Politiker sind auch,jeder auf seine Art und Weise,kriminell; werden aber immer wieder durch Tricksereien gewählt.
    Der Mann bietet eine solide Dienstleistung an,das er das kann, hat er auch bewiesen.

  13. @Winfried, danke für den Hinweis. Bin für sowas immer zu haben und werden mir den Dienst mal ansehen. Das ist aber nicht wie „Dropbox“ das meine Daten dann zusätzlich noch lokal zur Verfügung stehen, richtig. Wäre ja auch blöd, meine Platte ist nur 1 TB gross 🙂

  14. @jrgptr: Ich nutze das „Livedrive Briefcase“ wir folgt: Ich kopiere in mein Livedrive Verzeichnis (der dann über einen eigenen Laufwerksbuchstaben angesprochen wird) alle Verzeichnisse und Dateien, die ich in meiner Cloud sichern will. Ich sichere dort nicht alles, aber alle alle wichtigen privaten Sachen meine gerippten Musikdateien, Fotos (beides bei mir derzeit über 1 TB). Private Sachen am besten mit Cloudfogger (hat Caschy neulich hier vorgestellt) vorher auf dem PC automatisch im Hintergrund mit 256 AES verschlüsseln.

    Wenn die zu sichernden Dateien dann hochgeladen sind kann man auf dem Ordner, auch rekursiv, oder auf einzelnen Dateien im Explorer rechts klicken und auf einen Eintrag von Livedrive klicken, irgendwas mit „Entfernen“ oder so ähnlich klicken (ich bin gerade in LINUX unterweges und weiß ich es jetzt nicht genau) und dann werden in diesem Ordner alle Dateien auf 0 Byte Größe gesetzt. Bei dem Produkt Livedrive Briefcase müssen alle Dateien auf dem PC und Livedrive synchron vorhanden sein. Und 0 Byte stören nicht.

    Es gibt viele Möglichkeiten, das ganze zu nutzen. Du kannst alle Livedrive-Produkte 2 Wochen für umsonst und ohne explizite Anmeldung nutzen, bevor Du Dich ggf. entscheidest.

    ich kann für mich nur sagen. ich bin rundum zufrieden. Und mit meinem VDSL 50er-Anschluß kann ich auch locker 60 GB zu denen hochladen. Es gibt keine Limiterung. Die Limitierung ist Deine eigene Internetverbindung.

  15. Ohne Client und intelligenten Upload ist das doch für Backups Banane…

    Ums mal klar zu sagen: Für Raubkopierer interessant.

    Und allmählich ists ja mal wieder an der ZEit, dass Schmitz wen ans Messer liefert 😉

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