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So berechnet Google Maps die geschätzte Ankunftszeit

Ihr kennt das, will man sich per Google Maps an einen anderen Ort navigieren lassen, bekommt man auch angezeigt, wie lange die Reise dauern wird. Diese Angabe ist meistens recht akkurat, aber wie wird diese berechnet? Schließlich kann Google Maps nicht wissen, wie schnell ich fahren werde. Ex-Google-Techniker Richard Russell erklärt dies ein wenig genauer.



Die errechneten Ankunftszeiten ergeben sich aus einer ganzen Menge an Daten, je nachdem, was in dem gewünschten Gebiet gerade verfügbar ist. Diese Daten reichen von offiziellen Geschwindigkeitsbegrenzungen und wahrscheinlicher Geschwindigkeit aufgrund der Straßenverhältnisse bis zu durchschnittlichen Geschwindigkeiten der Vergangenheit. Dies können generelle Durchschnittswerte, Werte zu einer bestimmten Zeit des Tages, Zeiten anderer Fahrer und Echtzeit-Verkehrsinformationen sein. Daraus wird dann die Vorhersage abgeleitet.

So kommt es auch, dass Anbieter mit einer großen verfügbaren Datenmenge bessere Vorhersagen treffen können als die anderen. Je besser echte Zeiten mit den Vorhergesagten abgeglichen werden können, desto besser lässt sich das System feintunen, um wiederum bessere Vorhersagen treffen zu können.

Im Prinzip sind alle Anbieter von Navigations-Geräten auf ein gewisses Crowdsourcing angewiesen. Google Maps Produktmanager Dave Barth beschreibt dies so: „Wenn wir Deine Geschwindigkeit mit der Geschwindigkeit anderer Smartphones auf der Straße zusammenfassen, von tausenden Telefonen, die sich auf den Straßen einer Stadt bewegen, zu jeder beliebigen Zeit, erhalten wir ein gutes Bild von aktuellen Verkehrsbedingungen.“

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