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Snapkit soll „Login with Snapchat“ und weitere App-Verzahnungen für Entwickler ermöglichen


Snapchat ist offenbar gerade dabei, wieder ein bisschen mit Entwicklern anzubandeln, die man bisher so vernachlässigt hat. Über zwei Wege soll dies laut TechCrunch passieren, einmal über einen „Login with Snapchat“ und einmal über die Integration von Snapchat-Elementen in andere Apps. Für Entwickler wird demnach Snapkit zur Verfügung stehen.

Via Snapkit lassen sich dann Logins in Drittanbieter-Apps via Snapchat realisieren, quasi so wie man es auch von Google oder Facebook kennt – dem Nutzer soll das Anlegen eines weiteren Accounts erspart bleiben. Gleichzeitig bedeutet die Verknüpfung mit Snapchat aber auch, dass Snapchat-Elemente in die Apps gebracht werden könnten.

Hier bietet sich beispielsweise Bitmoji an, die Avatare, welche die eigene Person zur Comic-Figur machen. Diese könnten dann auch in anderen Apps zur Verfügung stehen (abseits der jetzt bereits verfügbaren Bitmoji-Tastatur). Ebenso ist es möglich, dass auf diese Weise andere Apps Inhalte direkt an Snapchat übergeben. Und es soll wohl für Entwickler möglich sein, die Snapchat-Kamera – das Herzstück von Snapchat und Heimat der Linsen und Filter – in die eigenen Apps zu integrieren.

Interessant könnte für Nutzer ein „Login with Snapchat“ auch aus einem ganz anderen Grund sein: Snapchat sammelt viel weniger Informationen über den Nutzer als es Google oder Facebook machen. Allerdings ist fraglich, ob das die typische Snapchat-Klientel überhaupt in einem Maß interessiert, dass man deshalb einen anderen Login bevorzugen würde.

Wann Snapkit starten soll ist nicht bekannt, auch nicht, welche Partner zuerst davon Gebrauch machen werden. Aber Sinn würde so etwas schon ergeben, Snapchat hat Mühe, neue Nutzer zu bekommen, da könnte eine Ausdehnung auf andere Apps durchaus zielführend sein.

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