Nachdem über die Drittanbieter-Seite Snapsaved zahlreiche Bilder von Snapchat-Nutzern abgegriffen wurden, erklärt Snapchat nun noch einmal, wie es dazu kommen kann. Gleichzeitig warnt man auch davor, seine Login-Daten nicht bei Drittanbietern anzugeben, da diese dann mit den Accounts machen können, was sie wollen. Snapchat selbst kann man in diesem Fall keinen Vorwurf machen. Genutzt wird von Snapsaved eine private API, eine offene gibt es von Snapchat nicht. Das heißt gleichzeitig, dass alle Dienste, die irgendetwas mit Snapchat anstellen, dies auf einem nicht erwünschten Umweg tun.
Die Gefahr, die von solchen Drittanbieter-Diensten ausgeht, ist im Fall von Snapchat offensichtlich. Anstatt Bilder nur einmal anzusehen, werden diese gespeichert, also das genaue Gegenteil von dem, wofür Snapchat eigentlich steht. Snapchat erklärt, dass es viel zeit und auch gewisse Ressourcen benötigt, um offene Schnittstellen für Drittanbieter zu schaffen.
Das soll nicht heißen, dass Snapchat nicht an Drittanbieter-Apps interessiert ist, man will sich aber die benötigte Zeit lassen, um das komplexe Thema auch korrekt zu gestalten. Bis es so weit ist, verstößt jede App oder jeder Dienst, der für Snapchat auftaucht, gegen die Geschäftsbedingungen des Dienstes. Sollte man als Nutzer vielleicht im Hinterkopf haben, wenn man sich eine andere App als das Snapchat-Original auf das Smartphone holt.