Snapchat äußert sich zum Datenklau, App-Änderungen unterwegs

Die Daten von 4,6 Millionen Snapchat-Konten wurden abgegriffen und zum Teil publiziert, nachdem Snapchat es vorzog, nicht auf die Hinweise von Sicherheitsleuten zu reagieren, bzw. dies nur sehr halbherzig tat. Nun ist man bei Snapchat wieder genötigt, sich zu äußern, die Daten landeten schließlich im Netz. Und siehe da, Snapchat verspricht eine bessere Sicherheit der Daten in einem kommenden Update.

Snapchat

Es klingt fast ein wenig kleinlaut, wie Snapchat sich wieder hinter dem „Freunde finden“-Feature versteckt. In einem Update wird es dann in der App ein Opt-Out geben. Das heißt, sobald die Handynummer des Nutzers verifiziert ist, kann dieser die Verknüpfung zwischen Nummer und Konto lösen. Die Nummer kann dann allerdings auch nicht mehr vom „Freunde finden“-Feature genutzt werden.

Snapchat betont außerdem noch einmal, dass man jederzeit froh über die Aufdeckung von Sicherheitslücken durch Experten ist und diese sich auch immer mit Snapchat in Verbindung setzen sollen. SO wie vor knapp einem Jahr, als Snapchat über die „Freunde finden“-Lücke informiert wurde und jetzt anfängt an einer Lösung zu arbeiten.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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3 Kommentare

  1. Da kann ich meine Daten ja gleich zu Sony geben O_o.
    Hoffentlich verklagt in der USA jemand den Haufen …

  2. Sehr sympatischer Dienst. Nicht.

  3. Das „Killerfeature“, die selbstlöschenden Fotos, kann man auch mit wenigen Klicks umgehen oder man sucht sich die Fotos im Dateisystem…

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