Snap ist unzufrieden mit den jüngsten Quartalsergebnissen

Snap hat kürzlich seine Quartalsergebnisse veröffentlicht und zeigt sich unzufrieden. Zwar wachsen die Einnahmen und Nutzerzahlen weiterhin, doch das Ganze geht langsamer vonstatten als man es in der Vergangenheit gewohnt gewesen ist. Der CEO Evan Spiegel erklärte daher gegenüber Investoren, dass die Finanzergebnisse des zweiten Quartals 2022 nicht den Grad der Ambitionen widerspiegeln würden, die Snap sonst auszeichnen. Man sei nicht zufrieden mit dem Erreichten.

Wie viel Snap nun gegensteuern? Man will seine Neueinstellungspolitik überdenken, sich neue Ziele setzen und die Investitionen prüfen. Im Team behalten wird man jedoch die Snap-Gründer Evan Spiegel und Bobby Murphy, die jeweils die Positionen des CEO und CTO besetzen. Sie werden dank neuer Verträge bis Ende 2026 an Bord bleiben.

Die beiden erhalten nur 1 US-Dollar Gehalt pro Jahr und keine zusätzlichen Anteile am Unternehmen. Für sie besteht aber der Anreiz den Aktienkurs von Snap auf 40 US-Dollar hochzutreiben, denn dann würd man einen Aktiensplit vollziehen. Das würde dazu führen, dass die beiden Manager einen Teil ihrer Aktien verkaufen dürften und dennoch die Kontrolle über Snap behielten. Derzeit steht der Snap-Aktienkurs bei 16 US-Dollar.

Snap konnte im zweiten Quartal 2022 rund 1,11 Mrd. US-Dollar an Einnahmen erwirtschaften und 15 Mio. Benutzer ergänzen. So kommt man mittlerweile auf 347 Mio. User. Auch Snap steht jedoch vor wirtschaftlichen Herausforderungen, nicht nur durch die Inflation, sondern auch durch Apples neue Einschränkungen des Trackings von Benutzern. Snap versucht daher weniger von Werbung abhängig zu werden und z. B. verstärkt Einnahmen durch seine Abonnements bei Snapchat Plus zu verdienen.

Investoren erklärt man, dass es nun eine Weile dauern werde, bis sich signifikante Verbesserungen einstellen. Erst einmal komme viel Arbeit auf Snap zu. Dies dürfte aber auch für andere soziale Netzwerke gelten wie beispielsweise Meta, welche auch in Kürze ihre Quartalsergebnisse benennen werden.

In diesem Artikel sind Partner-Links enthalten, wir kennzeichnen ihn daher als Werbung. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts. Danke für eure Unterstützung!

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

Neueste Beiträge

Mit dem Absenden eines Kommentars stimmst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

7 Kommentare

  1. Nutzt das denn überhaupt noch jemand?

    War mal bei Erwachsenen für schmuddel Bilder beliebt und sexting. Vor so ca 7 bis 8 Jahren.

    Danach wollten es Jugendliche für das gleiche und seit 5 Jahren nutzt das doch keiner mehr.

    Storys und selbstlöschende nachrichten gibt’s inzwischen sogar bei Facebook messanger und WhatsApp.

    Die Investoren werden dann wohl demnächst bei dem seit Jahren unrentablen Laden den Stecker ziehen…

    Selbst Instagram verliert inzwischen Nutzer

    • Twitter und snap habe ich auch nie verstanden…. Dazu haben die Funktion wie Storys und selbstlöschende Nachrichten alle messanger oder social media Plattformen.

      Ob Nutzer und vor allem Jugendliche Geld für Premiumdienste ausgeben werden darf stark bezweiflt werden.

    • Wir im Freundeskreis (und darüber hinaus) nutzen Snap nach wie vor sehr intensiv. Man hält einfach sehr viel besser Kontakt zu Freunden und muss nicht immer schreiben. Oft reichen ja Bilder & Videos von dem was derjenige gerade macht um ein bisschen in Kontakt zu bleiben. Altersgruppe 23 – 27.

      • Das machen auch die Personen? Genau wie auf instagram, man zeigt fake oder auf einem Urlaub im Jahr. Aber inzwischen teilt kaum noch jemand etwas auf istagram, Snapchat und Co.,die Konten werden auf Privat gestellt etc.

        Snap hat 8 Prozent am Umsatz verloren etc.

        In meiner Peergroupe 23 bis 38 jährige nutzen vielleicht noch 2 Snapchat. Jüngere verabschieden sich von instagram immer mehr, stellen auf Privat, legen Pause ein, gepostete Bilder sind 3 und mehr Jahre alt öde r löschen den Account gleich ganz.

        Gründe sind vor allem zu viel Werbung, Kopie Tiktok (was viele nicht wollen), Beiträge von Influencerinnen die einem irgendetwas mit fashion, super food, Fitness oder Creme andrehen wollen, Bitcoin, Coach Sachen oder fake Reisen / Hotels

        Wer Wackelwackel Tiktok Videos sehen will geht direkt dorthin wie die Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 19,die 2021 massenhaft Instagram verloren hat.

        • Und der Algorithmus zerschießt einfach die Wichtigkeit von den Beiträgen. Gefühlt alles was einen interessiert wird ausgeblendet und nur das unwichtige Zeug angezeigt.

      • Ich erlaube mir mal die Altersgruppe mal für ältere Altersgruppen zu übersetzen. Zu faul zum Tippen.
        Und warum genau Snapchat? Was können die was Whatsapp un Co. nicht können?

        • „Was können die was Whatsapp un Co. nicht können?“ Technisch gesehen sicherlich absolut gar nichts, aber Snapchat ist ein Raum für Jugendliche, der kaum bis gar nicht von Erwachsenen vereinnahmt ist. Facebook zuerst und inzwischen auch Instagram wird selbst von den Omas oftmals genutzt. Bei Snapchat bleibt die Jugend weitestgehend unter sich, auch weil ältere Menschen die App nicht begreifen und sie bei fehlenden Kontakten aus der eigenen Peergroup doch recht nutzlos ist.

Es werden alle Kommentare moderiert. Lies auch bitte unsere Kommentarregeln:

Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen. Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte - gerne auch mit Humor.

Du willst nichts verpassen?

Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren.