Smartwatch Samsung Gear S vorgestellt

In Korea hat man sich anscheinend abgesprochen, denn aktuell wurde nicht nur die LG G Watch R vorgestellt, sondern auch die Samsung Gear S. Wenn ich richtig mitgezählt habe, markiert die Samsung Gear S Samsungs sechsten Versuch, eine Smartwatch im Markt zu platzieren.Samsung Gear S_Blue Black_2

Das Besondere an der Samsung Gear S ist sicherlich das 3G Modul, welches Samsung hier verbaut hat. Dies bedeutet, dass ihr die Smartwatch auch losgelöst vom Smartphone nutzen könnt, um Mails oder Nachrichten zu empfangen, alternativ sind auch Telefonate möglich.Samsung Gear S_Blue Black_1

Samsung setzt bei der Gear S auf ein 360 x 480 Pixel starkes Super AMOLED-Display, welches 2 Zoll groß ist. Wichtig zu wissen: Samsung setzt hier nicht auf Android Wear, sondern auf Tizen als Betriebssystem.Samsung Gear S_Pure White_3

Typische Samsung Apps wie S-Health, S-Voice und Co sind hier aber auch zu finden, Samsung gab jüngst an, über 1000 Smartwatch-Apps in petto zu haben – ob allerdings Experimentierfreudige Spaß mit Tizen haben werden, wage ich derzeit zu bezweifeln. Die meisten Entwickler setzen sicherlich auf Android Wear.Samsung Gear S_Pure White_4

Zurück zur Samsung Gear S, die mit einem 1 GHz starken Dual-Core-Prozessor ausgestattet ist. Neben der 3g-Konnektivität verfügt sie noch über Bluetooth 4.1, WLAN nach b/g/n und A-GPS/Glonass. Mit eurem Rechner wird sie mittels USB 2.0 verbunden.

Samsung verbaut 512 MB RAM, 4 GB fest verbauten Speicher und einen nur 300 mAh starken Lithium Ionen Akku, dieser soll bei typischer Nutzung zwei Tage halten. Der Samsung Gear S stehen die Sensoren Beschleunigungsmesser, Gyroskop, Kompass, Herzfrequenzmesser, Umgebungslicht-Sesnor, UV-Messer und  Barometer zur Verfügung.Bildschirmfoto 2014-08-28 um 07.37.38

Die Samsung Gear S ist, wie auch die meisten anderen Smartwatches auch, spritzwassergeschützt nach IP67, Mit der Smartwatch kommt auch ein Headset namens Samsung Gear Circle zum Einsatz, es setzt auf einen 180 mAh starken Akku und verbindet sich mittels Bluetooth 3.0 mit der Smartwatch. Anfang Oktober sollen beide Geräte in den Handel gehen, ein Preis wurde bislang nicht kommuniziert.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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35 Kommentare

  1. Ich kann es mir nach wie vor nicht vorstellen, dass der massenmarkt darauf wartet. ich sehe dies als nette spielerei. und solange das akkuproblem noch nicht gelöst ist, bleibt es vermutlich sowieso ne nische. aber erstaunlich wie viel technik mittlerweile in so ein handliches gerät passt, das gefällt mir.

  2. Also im Vergleich zur Moto 360 und der neuen von LG sieht diese richtig „unnatürlich“ aus.
    Das mag am gebogenen Display liegen, oder schön finde ich das nicht.

  3. Schön ist was anderes, und die Ziffernblätter sind ja mal absolut hässlich dargestellt. Verstehe nicht wie es sein kann, dass ein Konzern mit derartigen Ressourcen wie Samsung es nicht mal auf die Reihe bekommt hier was schönes und klassisch elegantes zu designen. Das sieht aktuell nach einer 5 Euro Uhr für Kinder aus.

  4. Die Leute wollen im grunde kein Telefon an der Hand denk ich…

  5. Die Specs und die Optik gefallen mir, aber so viel Technik für ao wenig Akuu wird heißen, dass man sie dann doch jede Nacht laden muss. Und solange Samsung seine Gear Manager App und gesamte Bauweise nur auf original Samsung Smartphones und TouchWiz Betriebssysteme auslegt werd ich mir sie nicht kaufen. Cyanogenmod ist mir da wichtiger.

  6. Hahahaha man ist die Häßlich 😀 Samsung haut so viel Kohle raus für Marketing und vergisst dabei sich mal richtige Designer zu holen.

  7. mir gefällt das design gut. wenn der preis stimmt, ist sie meine.

  8. Sieht aus wie son Spielzeug ausm Yps-Heft früher..

  9. Je nachdem was für Apps kommen könnte ich sie mir für Sportler ganz gut vorstellen die kein Handy mitnehmen möchten. GPS Tracker und Musikwiedergabe in einem Gerät, da würden dann selbst ein paar Stunden Laufzeit genügen. Geht halt ein bisschen in die Richtung der alten Motorola Motoactv. Ein Massenprodukt muss sie ja gar nicht werden so lang sie ihre eigene kleine Zielgruppe findet.

  10. Öhm…and again: Kontakte auf der innenliegenden Fläche. War da nicht was? 😉

  11. Gott verdammt könnte jemand Samsung endlich mal den Mund stopfen? Das wird ja immer schlimmer, dieser Konzern ist einfach nur noch lächerlich!

  12. Ich als Tec- Freak tue mich echt schwer mit Smartwatches, egal von welcher Firma diese stammt. Ich habe meine liebe zu Automatikuhren vor ein paar Jahren entdeckt weil mich genau die Präzision und Technik fasziniert, und ist nebenbei gesagt so ziemlich der einigste Schmuck den wir Männer tragen. Daher muss wirklich für mich bei dem Thema Smatwachtches das Design stimmen und ich muss einen Mehrwert sehen. Und ganz ehrlich, ich sehe (noch?) keinen ! Alle die ich bisher gesehen habe sehen in meinen Augen einfach lächerlich aus und ich muss an Knight Rider denke – Kitt, Kitt hörst du mich 😉

  13. Wer sich hier über das Design eines Zifferblatts beschwert, versteht nicht, dass so was beliebig austauschbar ist. Das ist eben einer der Vorteile von Smartwatches.

    • @Lux
      Das bringt Dir aber wenig wenn alle Ziffernblätter hässlich sind die Samsung liefert. Davon kann man ausgehen wenn sie sich ernsthaft trauen die oben gezeigten auf ihren Pressebildern zu verwenden.

  14. Der Kran stellt die Fragen, die die Massen bewegen. Heute zum Beispiel, ob man das Ziffernblatt auswechseln kann, man also eigene erstellen kann. Sollte dies nicht der Fall sein, so empfindet der Kran dies als Pillepalle.

  15. Gps könnte für Läufer etc ganz nett sein.

  16. elknipso

    Schon mal überlegt das Dein Geschmack oder der anderen Mitschreiber hier im Teenager Alter nicht maßgeblich ist? Kannst Du Dir in Deinem Kinderzimmer vorstellen, dass man vor Marktveröffentlichung entsprechend Untersuchungen betreibt? Publikum einlädt etc? Die Ziffernblätter transportieren ein am Markt für Armbanduhren gängiges Design. Einfach mal nen Uhrenladen aufsuchen. Und genau diese Kunden will man damit auch ansprechen, Massenmarkt. Da zählt Dein Geschmack jetzt eher nicht. Wobei die Ziffernblätter wie gesagt nicht völlig absurd oder häßlich sind. Sie sind halt für ein breites Publikum entworfen.

    • @diana

      Du lehnst Dich ganz schön weit aus dem Fenster, dafür dass Du mich nicht einmal im Ansatz kennst.
      Abgesehen davon hast Du Dich mehr als deutlich für eine sachliche Diskussion selbst disqualifiziert.

      @Lux
      Absolut nicht, ich bin weder „Apple Fanboy“ noch finde ich generell andere Produkte schlecht. Ich habe viele Geräte auf denen kein Apple Logo ist.
      Über Geschmack zu streiten ist schwierig, aber ich garantiere Dir, dass eine solche Smartwatch niemals Erfolg im Massenmarkt haben kann. Es mag zwar auch Leute geben denen das Design gefällt, aber in der Mehrheit sind diese sicherlich nicht. Warten wir doch einfach mal die Verkaufszahlen ab, spätestens dann wirst Du sehen, dass ich mit meiner Einschätzung richtig liege.
      Ich halte es für ausgeschlossen, dass eine derart hässliche Smartwatch ein großer Erfolg wird. Sollte ich mich tatsächlich irren, lade ich Dich zu einem Essen ein. Darauf hast Du mein Wort :).

  17. @diana:
    Zwar hast du dich durch „Teenager Alter“ und „Kinderzimmer“ schon selbst disqualifiziert, aber ich kann nicht anders:

    Dieses weiße Faux Leather soll den Massenmarkt ansprechen? Das ist wirklich absurd hässlich.

  18. elknipso ist halt Apple-Fanboy und findet grundsätzlich alles hässlich, wo kein Apfel-Logo draufklebt. Bei jeder neuen Smartwach wird er hier nervöser. Er hat sich nur noch nicht entschieden, ob er jetzt rechteckige oder runde Smartwatches hässlich finden soll, weil ihm das die Geschmacksdiktatur von Apple noch nicht vorgegeben hat. 😉

  19. @Diana,

    hach, wenn es denn mal so einfach wäre.

    Die Durchführung solcher Studien und die Anpassung des Designs im Rahmen einer Corporate Identity und einer Designlinie sind un-fass-bar teuer. Die Produkte müssen (bei Samsung zumindest) zu einem bestimmten, möglichst geringen Preis verkauft werden und die Marge sollte dabei so hoch wie möglich sein.

    Den Rest kann man sich glaube ich denken.

    Ich finde das Design von Samsunggeräten unfassbar hässlich. Sinkende Absatzzahlen deuten auch darauf hin, dass da etwas im Argen liegt, denn Menschen kaufen ja eher Geräte die sie schön finden. Aber wer weiß.. Deutschland ist sicher auch nicht der primäre Zielmarkt von Samsung.

  20. Interessant!

    Bisher gefiel mir die Moto 360 am meisten, mittlerweile aber die LG G Watch R, da es die erste wirklich klassisch aussehende Uhr ist und die Moto 360 im Vergleich dazu wie ein Knochen aussieht. Die bisherigen Bilder von der Gear R sehen mir aber noch zu sehr nach Konzept aus, a la „zu schön um wahr zu sein“, zumal die Auflösung bei der G Watch R mit 320×320 angegeben ist (Wie überträgt man das auf ein rundes Display? Eckiges Display unter rundem Gehäuse versteckt? Sieht nach den Konzeptbildern aber nicht so aus…). Die Gear S könnte nun tatsächlich so aussehen. Ja, die Watchfaces sind hässlich, aber die lassen sich ja tauschen, Leute.

    Ich bin generell kein Freund davon Armbanduhren zu tragen, trotzdem könnte ich mir vom Optischen her vorstellen, die LG oder die Samsung zu kaufen. Leider sind die Akkulaufzeiten noch ein No-Go für mich.

    Asus und Microsoft… ihr seid dran 🙂

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