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Smartphone-Reparatur ist in Deutschland weiterhin zu kostspielig

In Deutschland ist es aus Kundensicht oft sinnvoller, sich ein neues Gerät zu kaufen, anstatt das alte reparieren zu lassen. Denn zu oft sind die Reparaturkosten so hoch, dass sie in keinem Verhältnis mehr zum Wert des älteren Produkts stehen. Insbesondere bei Smartphones greift dieses Problem oft. Dies kritiseren auch Verbraucherschützer und fordern Reformen.

Ein Schritt soll das „Recht auf Reparatur“ sein, das es überhaupt ermöglicht, dass von Herstellern breiter Ersatzteile bereitgestellt werden. Wenn dann externe Werkstätten ran dürfen und es mehr Wettbewerb gibt, könnte ein gewisser Preisdruck entstehen. Dennoch ist offen, ob die Nutzer mitmachen. Speziell die Reparatur von Einstiegs- und Mittelklasse-Smartphones könnte dennoch im Verhältnis zu den Anschaffungskosten zu teuer bleiben.

Wie der Verbraucherzentrale Bundesverband unter Berufung auf mehrere Umfragen berichtet, geben viele Smartphone-Nutzer in Deutschland weiterhin an, Reparaturen wegen der Kosten zu scheuen. Vermutlich müsste man also schon vor dem Kauf ansetzen. Denkbar wäre laut Verbraucherschützern ein Reparierbarkeits-Index, wie es ihn schon in Frankreich gibt. Dann könnten Kunden dies direkt in die Kaufentscheidung einfließen lassen. Denn Kunden wünschten sich durchaus, dass ihre Geräte langlebiger werden.

Die Verbraucherschützer führen auch einen möglichen Reparatur-Bonus durch den Staat ins Feld, der ausgezahlt werden könnte, um Reparaturen attraktiver zu machen. Da entstünde dann aber natürlich auch viel Missbrauchspotenzial.

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