
Slack beginnt damit, Nutzer aus Russland abzuschneiden. Man hatte schon zuvor angekündigt, dass es zu einem Rückzug aus der Region kommen werde. Der Mutterkonzern Salesforce hatte bereits Anfang März angekündigt, die ohnehin spärlichen / indirekten Beziehungen zu Russland abzubrechen. Slack ist nun dabei, Kunden aus Russland ebenfalls abzuschneiden. Damit fügt man sich auch den Auflagen durch internationale Sanktionen.
Sollte euch Slack nichts sagen: Das ist ein recht mächtiges Kommunikationstool für Organisationen. Über Slack lassen sich Chats führen, aber auch Termine und Dateien verwalten. Oftmals liegen die entsprechenden Messages zunächst nur dort vor. Einige Organisationen sind wohl jedoch überrumpelt worden, da sie von Slack ausgesperrt worden sind, bevor sie ihre Daten sichern konnten. Allerdings soll dies wohl nur Organisationen betroffen haben, die direkt sanktioniert worden sind. Gegenüber den Kollegen von Axios äußerten Sprecher Slacks dann auch, dass diese Ausschlüsse aufgrund direkter Sanktionen ohne Vorankündigungen erfolgen mussten. Da habe man keinen Entscheidungsspielraum gehabt.
Wo das Gesetz es zulasse, kommuniziere man nach bestem Gewissen mit betroffenen Kunden. Slack wird die Kundendaten offenbar auch nicht löschen, darf aber eben den russischen Unternehmen aktuell keinen direkten Zugriff gewähren. Zumindest gilt dies, solange die Sanktionen in Kraft sind.
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