Skype führt ein neues Feature ein, das euch vielleicht so manchen Videochat etwas entspannter angehen lässt. So kann Skype per Knopfdruck den Hintergrund unscharf machen. Diese Tiefenunschärfe kann nicht nur ganz schick aussehen, sondern vielleicht auch mal verbergen, dass ihr gerade nicht zum Aufräumen gekommen seid.
Laut Microsoft ähnele die neue Unschärfe für den Hintergrund in Skype dem gleichen Feature in Microsoft Teams. So müsse man sich nicht um Details im Zimmer Gedanken machen und erhalte zudem potentiell ein ästhetischeres Bild. Wie sollte es anders sein, so erwähnt Microsoft KI, die automatisch den Menschen im Bild erkenne und im Fokus behalte bzw. scharf belasse, während der Hintergrund eben die erwähnte Tiefenunschärfe erhält.
Dank der Technologie sollen beispielsweise auch bei Bewegungen / Gesten die Hände und Arme scharf bleiben. Selbiges gilt für die Haare – typische Problemfelder, wenn man da an Smartphones und ihre Portrait-Modi denkt. Microsoft weist nur darauf hin, dass man das Feature zwar optimiert habe, aber nicht zu 100 % garantieren könne, dass der Hintergrund wirklich immer unscharf sei. Führt ihr also einen Skype-Anruf am Arbeitsplatz aus, verlasst euch also nicht darauf, dass die Geschäftsgeheimnisse im Hintergrund nie zu sehen sind. Da geht man also lieber kein Risiko ein.
Die Redmonder erklären, dass die Unschärfe-Funktion bereits die meisten Nutzer der PC-Version von Skype erreichen sollte. Notwendig ist dafür die Verwendung der aktuellsten Skype-App.
