Bei der sipgate GmbH schleift man fleißig am Produkt satellite. Dieses war schon ab und an hier im Blog Inhalt unserer Berichterstattung. Man kann es quasi virtuelle SIM-Karte nennen, denn satellite versorgt euch, wenn ihr nicht mit der eigenen Nummer dorthin umzieht, mit einer Rufnummer und fortan seid ihr auch mit dieser erreichbar.
Theoretisch könntet ihr also irgendeine Datenkarte eines x-beliebigen Anbieters nutzen und als Rufnummer habt ihr ja die satellite-Nummer, über die ihr in der App erreichbar seid. Telefonieren geht bekanntlich ein- und ausgehend, allerdings gibt es da ja ein paar Stolpersteine. Das große Problem sind ja für viele Menschen auch SMS, sofern sie planen, satellite als einzige Lösung einzusetzen.
Im Rahmen eines Community-Abends gab man bekannt, dass man weiterhin an einer Realisierung arbeite und auch überall „Klinken putzt“. Konkret soll es aber nicht um klassische SMS gehen, sondern erst einmal um A2P-SMS. A2P steht für „Application to Person“ und hiermit sind SMS gemeint, die von Diensten versendet werden, um euch Zugangscodes zu übermitteln. Ohne die geht es halt bei vielen Diensten nicht, beispielsweise beim Login.
Im Rahmen des Community-Treffs gab man an, dass 70 Prozent der Kurznachrichten zwar durchkomme – aber das reicht eben nicht. Dennoch teste man das Ganze derzeit mit rund 100 Nutzern in einer Alpha. Wann die SMS-Funktion aber für alle Nutzer kommt, steht noch in den Sternen.
Und auch einen weiteren Spoiler gab es: 2020 soll es Datenpakete, direkt buchbar in der App, geben. Das ist in vielerlei Hinsicht spannend. Wenn satellite ein Datenpaket anbietet, zu einem fairen Preis, dann kann man sich von anderen Anbietern lösen. Fakt ist, Daten braucht man, da satellite alles über Daten abhandelt. Und dann ist die Frage, wie man das realisieren möchte. Über eine eSIM vielleicht? Weil alles andere wäre ja Quatsch, wenn man die Funktionsweise von satellite betrachtet.
