simfy: jetzt mit Software für Windows, Mac und Linux

Als simfy im Mai 2010 an den Start ging, berichtete ich ja darüber. Der Onlinedienst bringt ja einen kostenlosen Basis-Account mit, der euch relativ viel Musik bietet. Finanziert wird die kostenlose Version durch Werbebreaks. Mittlerweile muss ich sagen: ich selber nutze simfy nicht, stattdessen dudeln diverse Radiosender oder mein Favorit Grooveshark. Trotz alledem möchte ich kurz auf simfy für Windows, Mac und Linux hinweisen: das Programm bringt simfy auf den Desktop. Basiert übrigens auf Adobe Air.

Wer simfy bislang nicht kannte, aber es testen möchte: nur zu. Kleiner Tipp: sobald ihr euch ein Konto via Facebook Connect anlegt, dann solltet ihr die „Passwort vergessen“-Funktion nutzen: ihr habt sonst kein Passwort, welches ihr im Programm ja eingeben müsst. An die, die simfy schon länger kostenlos nutzen: warum gefällt es euch? (via efb)

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

23 Kommentare

  1. Im Mai 2010 gestartet? Ich kenne Simfy glaub ich schon seit ca 2008-2009 oder so. Damals war das aber auch ein anderes System: Man konnte seine Musikbibliothek hochladen und diese dann mit seinen „Freunden“ teilen.

  2. Jau, die Fusion war 2010 und das jetzige Modell so realisert. Da hatte ich es auf dem radar.

  3. Warum gefällt mir simfy:
    Ich könnt’s ganz kurz machen und sagen, weil’s wie spotify funktioniert und jetzt mit dem Desktopplayer erst recht.
    Ich nutze grooveshark, wenn ich bei simfy die Songs nicht finde.
    Was ich bei grooveshark schlecht finde ist die Suche. Nicht die Suche an sich, sondern daß mir sehr viele gleiche oder möglicherweise gleiche Titel als Auswahl angeboten werden.
    Bei simfy hab‘ ich immer gleichbleibende Qualität, bei grooveshark nicht immer.
    Dafür nehm‘ ich die Werbung in Kauf.
    Als Alterative stand ja kurzzeitig mflow zur Verfügung – insbesondere für den mobilen Einsatz, was aus Deutschland leider nicht mehr funktioniert.

  4. Ich habe gestern diesen Desktopplayer getestet. Deutlich ordentlicher als Grooveshark ist dieser durchaus. Keine Songs doppelt oder so. Nur finde ich Grooveshark allgemein praktischer. Interface etc.
    Dafür nehm‘ ich die Unordentlichkeit in Kauf. 😉

  5. Ich habe simfy eine Weile getestet, aber so richtig ordentlich ist der Desktop-Client noch nicht. In der Bezahlversion haben sie Napster die Apps voraus (für Napster gibt’s bisher nur in den USA eine), ansonsten können beide noch einiges an ihrer jeweiligen Desktop-Software verbessern. Als Programmierer wünscht man sich da immer etwas mehr Detail-Liebe, aber die Entwicklung hängt vermutlich an zu wenig Personal, obwohl gerade der Desktop-Client viele von der Nutzung überzeugen könnte, denn manches ist mit einem Browser einfach nicht möglich.

  6. Ich habe schon einige derartiger Dienste ausprobiert und Simfy war bisher einer der wenigen welcher auch meinen recht ausgefallenen Musikgeschmack abdeckte. Zwar auch nur ansatzweise, aber ich wurde dort zumindest deutlich häufiger fündig als Beispielsweise bei Grooveshark. Was mir bei Simfy ebenfalls ganz gut gefällt ist deren Android App. Letztendlich schaufel ich mir dann aber doch lieber meine eigene Musik aufs Gerät oder nutze wie Caschy diverse Online Radios weshalb ich mein Probeabo bei Simfy damals nicht verlängert hatte. Wer sich jedoch für eines entscheiden sollte dem kann ich nur eine Anmeldung über eines der VZ Netzwerke empfehlen – zumindest im Dezember sparte man darüber noch monatlich 1-2 Euro.

  7. Ich nutze Simfy weil ich dort ganze Alben kostenfrei hören kann und mich so vor dem Kauf entscheiden kann, ist es was für mich oder nicht. Simfy sollten echt alle Plattenlabel unterstützen.

    Die abgebildete Software ist scheinbar die, die die Premium Nutzer bekommen. Die Software für uns nicht Premium Kunden hat rechts einen Werbebanner angedockt und bei den Genre-Radios bzw. Künstler-Radios noch einen Banner im unteren Teil des Hauptfensters. Stört aber nicht wirklich wenns im Hintergrund läuft. 😉

  8. Besonders gut an Simfy finde ich die Funktion ähnliche Künstler anzuzeigen. So kann man wirklich stundenlang vor dem Programm sitzen und neue Musik entdecken und die dann ruckzuck in die eigenen Playlists schaufeln.

    Generell finde ich die Darstellung der Suchergebnisse wirklich sehr gut, so lassen sich sehr komfortabel die beliebtesten Lieder des jeweiligen Künstlers anzeigen.

    Was allerdings anzumerken wäre, ist das sämtliche Alben des Warner Labels mit dem Basic Account nicht angehört werden können. Am Anfang dachte ich, das würde nicht großartig in’s Gewicht fallen, ist aber doch eine ganz schöne Menge.

    Das und die Tatsache, dass die iPhone App nur mit einem Premium-Account funktioniert, bringt mich fast dazu eben diesen zu erwerben. Dafür muss aber die iPhone App erst deutlich besser werden. Die Rezensionen im AppStore sprechen für sich.

  9. Erinnert stark an Spotify.

    Dumm nur, dass man keinen Proxy eintragen kann. Denn so kann ich den Player im Firmennetzwerk nicht nutzen.

    Cya

  10. Nutze simfy auf dem iPhone. Für 9 Euro pro Monat nicht gerade ein Schnäppchen. Aber die Möglichkeit, jeden/s Titel / Album zum offline-hören zu speichern, relativiert die Kosten. Damit kann ich nicht einmal ein Album kaufen. Inzwischen läuft die App auf dem iPhone auch stabil.

  11. Ich hab Simfy mal probiert, aber mir hat es nicht so richtig gefallen. Vor allen Dingen, dass man fürs iPhone ein Abo braucht. Ich ziehe Slacker und Pandora vor, die ich mit AOMproxy nutze. Das funktioniert im WLAN auch mit meinem iPhone.

  12. Aber Simfy als Desktop Software gibt es doch inzwischen auch schon eine ganze Weile, oder?

    Ich nutze Simfy inzwischen lieber, weil ich dort bei der Suche nach Songs mehr Erfolg habe als bei Grooveshark. (Simfy scheint da wohl besser auf meinen Musikgeschmack abgestimmt zu sein als GS!)

    Und wenn ich es dort nicht finde, suche ich halt nochmal bei Grooveshark. Bin also einfach ein Pragmatiker, nicht mehr, aber auch nicht weniger!

  13. Und wieder ein Stück Weichware, wo Facebook mitdrinne steckt. Gibt es nicht mal Software, wo überhaupt kein Facebook und anderer Social Network-Bockmist mit drin steckt? An alle Programmierer -> LEUTE, ICH HASSE FACEBOOK. Wenn es nach mir gehen würde, würde ich diesen Kackkram verbieten. Widerlich ist das schon und nerv gewaltig, überall nur noch Facebook hier, Facebook da. Zum kotzen ist das.

  14. @cokkii

    Nur zu deiner Information, du musst die Facebook- und Twitter-Features vieler Anwendungen NICHT nutzen, wenn DU sie nicht benötigst. Ich nutze sie auch nicht, weil es für mich persönlich Schwachfug ist alles auf Facebook zu posten was man gerade an Musik hört, für Spiele spielt, für Melodien pupst oder was auch immer. Aber warum soll ich den Entwicklern verbieten ihren Usern das anzubieten, wenn offensichtlich (und das lässt sich schwer leugnen) die Mehrheit solche Features wünscht ?

    Ich kann dir sonst nur empfehlen das Internet einfach nicht zu nutzen, wenn es dich so sehr aufregt. Das senkt den Blutdruck und spart sogar Geld, wenn du keinen DSL-Anschluss hast.

  15. @ Dominik
    Selbstverständlich muss ich diesen Blödsinn nicht nutzen, aber es nervt einfach nur noch. Aber wie ich sehe bist du ja selber bei Twitter angemeldet und bestimmt auch bei Facebook. Ich frage, was habe ich davon, wenn ich bei Facebook angemeldet bin? Verpasse ich was, bin ich dadurch cooler, bin ich angesehener? Ich für meinem Teil könnte diesen Mark Zuckerberg jeden Tag was die seine Glocke donnern, so einen Hass habe ich auf diesen Kerl.

    Und noch etwas zum DSL nutzen. Ich brauche das Internet, da ich via VoIP telefoniere und ausserdem lass das mal meine Sorge sein, ob ich Geld raus kloppe oder nicht.

  16. @cokkii:

    mein Gott bist du peinlich.
    Dann nutze es einfach nicht. Aber sich so künstlich aufregen ist lächerlich. Und wehe du hast ICQ oder MSN installiert…
    Und wie man auf einen Fremden Menschen „Hass“ haben kann? Der Typ hat dich nichtmal in irgendeiner Weise tangiert. Du kleiner Wurm

    Simfy finde ich eigtl super. Mir fehlt aber neben der Facebook und Twitter Unterstützung noch den Support für das Social Music Network Last.fm
    Grooveshark bietet dies für Premium User. Damit kann man dann aus Grooveshark scrobbeln.

  17. @rob

    Last.fm wird doch unterstützt? Ich nutze das nun schon seit mindestens sechs Monaten und bis auf ein paar kleine Ausnahmen, wurde alles bei Last.fm gescrobbelt 😉 Sogar auf der Last.fm Seite werden die Lieder per Hyperlink direkt auf simfy verwiesen 😉 Echt genial!

    Zu simfy im Allgemeinen:

    Ich finde simfy genial. Vorher habe ich spotify mit Proxy genutzt, aber mir fehlte die deutsche Musik (vorallem Rap) bei Spotify und ich stieß auf simfy. Hier finde ich alles, was ich möchte und kann es durch den Premium-Account auch Offline auf dem iPhone hören. Für die 9 Euro im Monat, ist das echt günstig, legal die Musik, die man hören möchte, hören zu können. Und das auch noch geordnet nach richtigen Alben.
    Auch die Aktualsierungen am Releasetag sind sehr schnell und neue Musik ist immer da 🙂

  18. Ich bin eigentlich kein großer Musikhörer. Aber seitdem ich simfy kenne, mache am PC meistens simfy an. Die Auswahl ist richtig gut und aktuell. Wer mal gerne die ollen Schinken der Großeltern hören will, wird hier auch fündig. Man kann damit sogar eine komplette Feier musikalisch ausrichten. Das Desktop-App finde ich etwas besser als die Webseite, da mehr auf den Bildschirm passt. Die Sortierung der Sammlung und die persönlichen Organisationsmöglichkieten müssen aber noch überarbeitet werden. (alphabetische Sortierung wäre ein Anfang, eigene Kategorisierung etc.). Wenn es dann noch das App für WP7 geben würde… Ich würde mir den Premium-Zugang kaufen.

  19. Also ich nutze simfy bereits seit der Beta-Phase (einer der Mitgründer war mein Dozent). Mir gefällt der Dienst, weil man Musik kostenlos individuell zusammenstellen kann.
    Das Kosten-Modell hingegen passt mir an einigen Stellen gar nicht. Einige Lieder sind nur für Premium-Accounts verfügbar und bis vor kurzem waren alle externen Anwendungen nur für den kostenpflichtigen Status erhältlich. Ich würde simfy auch vom iPad aus nutzen, wenn der Dienst kostenlos wäre. So greife ich lieber auf Alternativen wie den Umweg über lastSharp zurück.