Sie dachten, es ginge nur um Facebook – doch was sie dann lesen mussten, war einfach SCHOCKIEREND

artikel_facebookTadaaa – Clickbait-Headline. Interessanten Inhalt suggerieren und dann einfach nur auf Klicks abzielen und den Leser im Nirwana des Internet abstellen, das ist die Intention hinter den absolut unerwünschten und bei Jedermann unbeliebten Artikel-Überschriften. Wir selbst kennen zwar das Problem, das so gut wie jede Headline Potential bietet, „CLICKBAIT“-Rufer anzulocken, aber es gibt schon so einige Portale im Netz, die es wirklich darauf absehen und mit dämlichen Texten und meist völlig unpassenden Bildern Leute in die Klickfalle locken. Facebook setzt es sich nun zum Ziel, die Anzahl dieser Headlines zumindest im eigenen Newsfeed drastisch zu minimieren.

Um genau zu sein, setze der Social Media-Riese hier auf eine Technik, die bereits bei vielen Spam-Filtern für E-Mails eingesetzt werde: Abertausende von Clickbait-Headline werden analysiert und auf immer wiederkehrende Klauseln überprüft. So lernt das System immer mehr und mehr, welche Sätze oder Floskeln von solchen Artikeln besonders oft verwendet werden und erstellt anhand dieser eine Art Blacklist.

Bei der Entscheidung des Systems sind vor allem zwei Aspekte der Überschrift besonders wichtig. „Verbirgt diese Informationen, die den Inhalt erklären könnten, bewusst?“ Und „Beinhaltet die Überschrift bereits eine beeinflussende Bewertung für den Leser?“.

Letztendlich sollen Seiten, die sich vor allem auf das Teilen von Clickbait-Artikeln spezialisiert haben, immer tiefer im Feed versinken, bis diese am Ende merken, dass sich das Prinzip nicht mehr rentiert. Betreiber, die daraufhin aufhören, so etwas zu teilen und sich wieder auf wirkliche Artikel besinnen, können auch wieder im Ranking aufsteigen.

Übrigens: Nicht das erste Vorgehen von Facebook gegen Clickbaits.

(via Facebook Newsroom)

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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27 Kommentare

  1. @SteveF: Danke fürs Lesen, der Artikel ist aber von unserem Benni 🙂

  2. Haben nicht alle Clickbaits?
    Ich mein welche Seite will denn Inhalte die nicht geklickt werden solle?

    Bestenfalls geht es doch wie reißerisch etwas ist.

    Mir kann doch keiner erzählen das man hier nicht viele Klicks und Leser haben will. 🙂

  3. Wolfgang Denda says:

    @John
    Der Sinn einer Artikel-Überschrift bzw. enes Aufmachers ist das Erregen des Leserinteresses. Aber da gibt es dennoch gewisse Qualitätsunterschiede zum bloßen Klickfangen.

  4. Bei der Überschrift musste ich erst an caschys herrliches Beispiel für Clickbait als Reaktion zu einem Kommentar vor einiger Zeit denken. Finde ich leider nicht wieder :/

    Jedenfalls gute gewählte Überschrift, Benjamin. Sehr schön, wie jetzt auch (zurecht) erst mal Chip wird 😀 Ein Paradebeispiel. Bei Bildblog gibt es einen tollen Artikel (Clickbait aus Leidenschaft) über Focus, die ihre Artikel gerne mehrmals veröffentlichen – und das auch dann auf anderen FB-Seiten (wie z. B. auch Chip). Manchmal weiß ich nicht, was schlimmer ist: Burda oder Springer.

  5. Gehe, freut mich, dass der Artikel entsprechend polarisiert. Ich denke bei dem Thema sind sich (fast) alle einig. Seiten, die sich nur noch auf Clickbaiting stützen sollten eine entsprechende Reaktion zu spüren bekommen.

  6. Nein, Benjamin, da bin ich nicht einig. Soll doch jeder selbst entscheiden, was er anklickt. Habe mich auch beim Bäcker noch nie von einer reißerischen BILD-Schlagzeige zum Kauf dieses Blattes überzeugen lassen. Soll etwa Uschi von der Leyen ihre Bundeswehr im Internet als Schlagzeilen-Polizei einsetzen?

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