
Um genau zu sein, setze der Social Media-Riese hier auf eine Technik, die bereits bei vielen Spam-Filtern für E-Mails eingesetzt werde: Abertausende von Clickbait-Headline werden analysiert und auf immer wiederkehrende Klauseln überprüft. So lernt das System immer mehr und mehr, welche Sätze oder Floskeln von solchen Artikeln besonders oft verwendet werden und erstellt anhand dieser eine Art Blacklist.
Bei der Entscheidung des Systems sind vor allem zwei Aspekte der Überschrift besonders wichtig. „Verbirgt diese Informationen, die den Inhalt erklären könnten, bewusst?“ Und „Beinhaltet die Überschrift bereits eine beeinflussende Bewertung für den Leser?“.
Letztendlich sollen Seiten, die sich vor allem auf das Teilen von Clickbait-Artikeln spezialisiert haben, immer tiefer im Feed versinken, bis diese am Ende merken, dass sich das Prinzip nicht mehr rentiert. Betreiber, die daraufhin aufhören, so etwas zu teilen und sich wieder auf wirkliche Artikel besinnen, können auch wieder im Ranking aufsteigen.
Übrigens: Nicht das erste Vorgehen von Facebook gegen Clickbaits.