Shortwave Email: Ex-Googler bauen eine Art Google Inbox

Ein Team von ehemaligen Google-Entwicklern (CEO ist  Andrew Lee, der früher Firebase mitgegründet hat) hat sein neues Projekt an den Start gebracht. Shortwave Email heißt das Ganze und es ist ein weiteres Stück Software, welches das Produkt E-Mail verbessern will. Shortwave Email gibt’s als Web-App (PWA) und für iOS und ist grundsätzlich kostenfrei – man arbeitet aber auch an einer Android-App.

Mehr gibt’s für 9 Dollar im Monat, das ist vermutlich für viele Einzelnutzer zu viel, dafür kann man locker schon Premium-Dienste im Bereich E-Mail mit eigener Domain bekommen. Überraschend ist da eher, dass man sich bei dem Preis auf Google als E-Mail-Dienst verlässt, da hätte man auch ein eigenes Hosting aufziehen können.

Dass bei Shortwave Email ehemalige Googler arbeiten ist erkennbar, denn sie bewerben ihr Produkt mit Funktionen, die viele vielleicht noch aus dem leider eingestellten Produkt Google Inbox kennen – wer eintaucht, sieht, dass es ein guter Klon ist. Die Reise scheint zukünftig auch in den Bereich Teamarbeit und so zu gehen, denn auch dafür gibt’s bereits Pläne.

Die kostenlose Version ist werbefrei, und die Datenschutzrichtlinie von Shortwave besagt, dass „keine persönlichen Daten verkauft werden“. Falls ihr das Ganze ausprobieren wollt: Die Software ist englischsprachig. Kurze Meinung dazu, da ich das Ganze ausprobiert habe: Menschen, die Inbox liebten, werden sich auch bei Shortwave wohlfühlen.

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3 Kommentare

  1. Hm, braucht’s das noch? Du hast Inbox doch wegen der Filter geliebt, oder? Der Fokus hier scheint ja eher der Gleiche wie bei vielen neuen Emailapps: chatähnliches Umbiegen des Mediums Email, um der Generation WhatsApp die Nutzung niedrigschwellig anzudienen. Ob das fliegt?

  2. Nach der geplanten (und teilweise zurückgenommenen) Umstellung von Google Workspace mit der eigenen Domain, habe ich nun iCloud mit eigener Domain(s) eingerichtet. Das klappt perfekt.
    Inzwischen habe ich mit als Client für Spark entschieden. Schon nach zwei Wochen mag ich viele Funktionen nicht mehr missen. Google spielt bei mir immer weniger einer Rolle.

  3. Shortwave = Kurzwelle – was hat das mit Kurzwelle zu tun? Ich hätte auf eine Art „peer to peer“-maillösung z. B. über Kurzstreckenfunk über die in Smartphones verbauten WLAN oder Bluetooth-Module mit Store-and Foreward-Funktion gehofft , ein bisschen wie die mailboxsoftware im Amateurfunk-Packet-Radio. Das wäre dann ne echte Lösung für OffGrid .

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