
Amazon goes Green – so zumindest verspricht es das Unternehmen nun in einem neuen Blogbeitrag. Demnach wolle man in diesem Jahr nicht nur erstmals seine Kohlenstoffdioxid-Bilanz veröffentlichen, sondern bis 2030 mindestens die Hälfte aller Sendungen klimaneutral abwickeln können. Damit kontert Amazon unter anderem den schlechten Noten, die Greenpeace dem Unternehmen im Jahr 2017 verpasst hatte.
Diverse Änderungen, die Amazon in Zukunft umzusetzen gedenkt, sollen dafür sorgen, dass die ausgestoßenen Treibhausgase beim Transport der Sendungen am besten auf Null reduziert werden. Bis 2030 will das Unternehmen mindestens die Hälfte aller Pakete klimaneutral versenden können. Dazu soll vor allem auf erneuerbare Energien wie Solarstrom, Windenergie und mehr gesetzt werden, aber eben auch weitaus mehr elektrisch betriebene Lieferfahrzeuge ihren Weg in den Zustellungsprozess finden.
We are calling this project „Shipment Zero” – it won’t be easy to achieve this goal, but it’s worth being focused and stubborn on this vision and we’re committed to seeing it through.
Ebenso will man mehr auf wiederverwendbare Verpackungen setzen und Biokraftstoffe verwenden – alles für den Naturschutz quasi. Ein ambitioniertes Ziel, wenn man bedenkt, dass sich Amazon in der Vergangenheit nicht sonderlich freizügig gegeben hat, was seine Emissionen angeht. Doch auch hier soll sich etwas entscheidendes ändern. Denn dieses Jahr möchte das Unternehmen erstmals seine Kohlenstoffdioxid-Bilanz offenlegen und damit aufzeigen, welche Verbesserungen man hier bereits erreichen konnte.