Shipment Zero: Amazon will zukünftig klimaneutral versenden

Amazon goes Green – so zumindest verspricht es das Unternehmen nun in einem neuen Blogbeitrag. Demnach wolle man in diesem Jahr nicht nur erstmals seine Kohlenstoffdioxid-Bilanz veröffentlichen, sondern bis 2030 mindestens die Hälfte aller Sendungen klimaneutral abwickeln können. Damit kontert Amazon unter anderem den schlechten Noten, die Greenpeace dem Unternehmen im Jahr 2017 verpasst hatte.

Diverse Änderungen, die Amazon in Zukunft umzusetzen gedenkt, sollen dafür sorgen, dass die ausgestoßenen Treibhausgase beim Transport der Sendungen am besten auf Null reduziert werden. Bis 2030 will das Unternehmen mindestens die Hälfte aller Pakete klimaneutral versenden können. Dazu soll vor allem auf erneuerbare Energien wie Solarstrom, Windenergie und mehr gesetzt werden, aber eben auch weitaus mehr elektrisch betriebene Lieferfahrzeuge ihren Weg in den Zustellungsprozess finden.

We are calling this project „Shipment Zero” – it won’t be easy to achieve this goal, but it’s worth being focused and stubborn on this vision and we’re committed to seeing it through.

Ebenso will man mehr auf wiederverwendbare Verpackungen setzen und Biokraftstoffe verwenden – alles für den Naturschutz quasi. Ein ambitioniertes Ziel, wenn man bedenkt, dass sich Amazon in der Vergangenheit nicht sonderlich freizügig gegeben hat, was seine Emissionen angeht. Doch auch hier soll sich etwas entscheidendes ändern. Denn dieses Jahr möchte das Unternehmen erstmals seine Kohlenstoffdioxid-Bilanz offenlegen und damit aufzeigen, welche Verbesserungen man hier bereits erreichen konnte.

 

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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10 Kommentare

  1. Netter PR-Gag, aber gerade das Verbrennen von Biokraftstoffen hat eine sehr schlechte CO2-Bilanz. Da wollte wohl jemand „Bio“ und „Klima“ in den gleichen PR-Text packen, weil das gut klingt, aber das sind zwei Dinge, die oft diametral auseinanderlaufen.

  2. Es wäre viel gewonnen, wenn 1. Amazon auf hermes verzichten würde. Weniger hermes, weniger Ärger, weniger Verdauungsprobleme, weniger Methanabgabe… die Logik ist schon fast zwingend. Und 2. auf den Import von Chinaschrott/Plagiaten geachtet werden würde. Das Zeug kommt Schiffsladungsweise nach Europa. Dazu noch 3. hermes aber das hatten wir ja schon

  3. Ist doch die Frage, ob die externen Speditionen nicht der Zahlen wegen später rausgerechnet werden. Also DHL, hermes… was von Amazon selbst eben beauftragt wird. Und wenn ein Market Place Händler selbst bestimmen kann – was ich mal annehme – welche Spedition er möchte, zählt das auch nicht mit rein. Mal meine dreiste Annahme.

    Eventuell könnte es schon helfen, nicht jeden Artikel einzeln zu versenden, wenn es sich vermeiden lässt. Gefühlt ist Amazon da recht großzügig, damit der Kunde ruhig gestellt ist. Denn der kann gewöhnlich gerade mal einen Tag auf ein normales Paket warten, ohne gleich Puls zu kriegen und den Kundendienst auf allen Kanälen zu belagern.

  4. Amazon sollte zuerst nicht aus einer Bestellung mehrere machen, die alle einzeln zugestellt werden und somit die Städte durch Lieferfahrzeuge verstopfen und Vepackungsmaterial erzeugen.

  5. Wer unzufrieden mit zum Beispiel Hermes ist, kann nach 3x reklamieren
    zukünftig Hermes als Paketdienst ausschließen lassen, ob dies auch
    bei Marktplace Händlern funktioniert weis ich nicht.
    Am Anfang war der Amazon eigene Lieferdienst, zumindest hier in Berlin grottig,
    wurde aber nach ein paar Monaten völlig umgekrempelt und Professioneller umgesetzt,
    nun ist alles bestens.

    Und was zu dem Klimaziel angekündigt wurde, bin ich optimistisch,
    eins muss man den US Konzernen sagen, wenn sie sich was vornehmen,
    dann wird richtig geklotzt.

  6. Bis 2030? Da ist der Planet ja fast gerettet.

  7. Ach deshalb habe ich vor kurzem mein Paket als Tüte bekommen…wunderte mich schon…

  8. Ich war Hardcore-Amazon-User. Nachdem nun jede Lieferung durch Amazon Logistics ausgeführt wird, bestelle ich nicht mehr dort.

    Wie könnte Amazon mich zurückgewinnen? Lasst mich selbst den Logistiker bei der Bestellung auswählen. Baut den entsprechenden Prozess dazu. Die Sendung an eine Packstation ist keine Option für mich, dann kann ich auch gleich in den Laden gehen.

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