Shellshock: Amazon, Apple und Google schließen bereits Bash Bug Lücken

Wir berichteten gestern über Shellshock (Bash Bug), einer neuen Lücke, die eine große Bedrohung darstellt, da das Ausmaß kaum auszumachen ist und weit mehr als Webserver betrifft. Nun ist es wieder einmal an den großen Firmen, mit gutem Beispiel voranzugehen und die Lücken schnellstmöglich zu schließen. Google hat bereits damit begonnen, die eigenen Server, auch die der Cloud-Dienste, abzusichern. Amazon veröffentlichte eine Anleitung, wie sich Nutzer von Amazon Webdiensten absichern können. Und auch Apple hat den Fehler bereits erkannt, gibt teilweise aber Entwarnung für „Normalnutzer“.

MBP

„Das System ist sicher und gegen Bash-Angriffe geschützt, solange die Nutzer keine fortgeschrittenen Unix-Dienste installieren“, sagte ein Apple-Sprecher zu iMore. Ein Fix wird trotzdem bereitgestellt werden, da schließlich auch die geschützt werden müssen, die „fortgeschrittene Unix-Dienste“ nutzen.

Dem Verbraucher bleibt nicht viel übrig als abzuwarten und Vorsicht walten zu lassen. Sicherheitsupdates sollten generell zeitnah installiert werden, egal auf welchen Geräten. Es ist sogar möglich, dass die Lücke bereits seit 1980 besteht, damals wurden die relevanten Codezeilen geschrieben. Dass die Lücke bereits ausgenutzt wurde, ist nicht bekannt, aber auch nicht ausgeschlossen.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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6 Kommentare

  1. Jetzt wird sie ganz sicher ausgenutzt werden, immerhin wurden potentielle Angreifer ja nun auf die Lücke aufmerksam gemacht.

  2. > Dem Verbraucher bleibt nicht viel übrig als abzuwarten und Vorsicht walten zu lassen.

    Er kann sich auch das GNU Patch Script besorgen und die Bash neu kompilieren. Auf OS X brauch er dazu Xcode (kostenlos im App Store). Ich denke viele, die einen Server laufen haben, werden das auch machen.

    Ich verstehe nicht warum Wall Street Journal schreibt dass die Lücke seit 1980 bestehen könnte. Red Hat schreibt, das die Bash 1980 kreiert wurde. Das ist auch falsch. Die Bourne Shell wurde Ende der 70er geschrieben, Bash erschien 1989. Was natürlich ebenfalls lange her ist.

  3. @Lux: auch die Links dann lesen und verstehen, nicht nur was zusammenreimen – das zweite Modul ist kein auf Mac bezogener Scanner, sondern auf Apache…

  4. Arch gefixt.

  5. Macht doch mal die Überschrift richtig: Apple korrigiert im Gegensatz zu anderen eben nicht!

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