Setapp: „App-Flatrate“ gibt es ab sofort auch für Apple iOS

Setapp, eine Art App-Flatrate mit Abomodell, gibt es schon seit einigen Jahren für den Apple Mac. Das Prinzip ist simpel: Ihr zahlt einen monatlichen Betrag und könnt dafür die enthaltenen Apps nutzen. Nun gibt es Setapp auch für iOS. Zum Start beschränkt sich das Angebot allerdings auf gerade einmal acht Apps: Ulysses, Paste, Gemini Photos, Taskheat, SQLPro Studio, 2Do, Mind Node und PDF Search.

Der Preis für Setapp liegt bei 9,99 US-Dollar pro Monat. Solltet ihr keine freien Geräte mehr in eurem Abonnement haben, dann könnt ihr für 4,99 US-Dollar zusätzlich pro Monat mehr Kapazitäten schaffen. Kann also notwendig sein, wenn ihr nun via Setapp Anwendungen unter iOS verwenden wollt. Vorher machten einzelne Entwickler das bereits möglich, nun funktioniert das ganz offiziell über eine stets identische Oberfläche mit einheitlicher Verwaltung.

Damit die jeweiligen Apps unter iOS laufen müsst ihr dann am mobilen Endgerät einen QR-Code scannen – siehe auch das Beitragsbild. Im Familien-Abonnement stehen iOS-Apps leider aktuell laut Setapp noch nicht zur Verfügung.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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5 Kommentare

  1. Schrecklich! Abos für Software grundsätzlich. Zahle gerne meine 300 Euro für Final Cut und besitze es dann. Zahle auch gerne mal 30-50 Euro für einige sehr gute Apps. Aber ein Abo? Nein Danke. Da habe ich monatlich zu viele andere Verpflichtungen und mag auch den Gedanken nicht, alles zu verlieren, wenn ich dann mal kündige.

  2. Also ich finde den Dienst genial. Habe da schon richtig viele Apps drin gefunden, für die ich sonst gezahlt hätte. Teilweise ist deren Jahresgebühr sogar in SetApp enthalten (z.B. MoneyWiz oder XMind).
    Auch ist der Dienst hervorragend, um neue Apps auszuprobieren – vor allem, wenn man gerade auf MacOS umgestiegen ist. Und mit der iOS Integration wird es noch besser.
    Schade nur, dass nur noch ein Mac enthalten ist.
    Wenn ich mal rechne, wie viel ich für Programme zahlen muss und dann überlege, wie lange die aktuell sind bevor sie nachgekauft werden müssen, zahle ich hier lieber die 10 Dollar (plus MWSt, das kommt oben nicht raus)

    • Für Mac-Einsteiger ist Setapp ein Killer-Dienst, kein Frage. Da gebe ich dir recht. Wer allerdings schon länger dabei ist und sein Waffenarsenal über die Jahre aufgebaut und verfeinert hat, muss schon etwas genauer rechnen.

      Ebenfalls nicht zu verachten: Wenn du den Dienst nicht mehr willst, kaufst du die unverzichtbaren Anwendungen einfach einzeln nach.

      • Das ist korrekt – aber auch da kann es sich lohnen, wenn man bei den verwendeten Einzel-Programmen ein Abomodell anschließen würde – z.B geht das bei MoneyWiz nicht wirklich anders. Andere Tools mit Synchronisierung wie Star Money kosten ebenfalls eine Monatsgebühr, die man sich dann spart.
        Wie gesagt bin ich recht neu im MacOS-Umfeld und kann daher nicht sagen, wie häufig Programme hier aktualisiert werden, aber da fällt dann auch ein Neukauf an, der über das Abo abgegolten ist.
        Ich möchte hier jetzt keine Diskussion über das Abomodell aufmachen, bin da auch kein Freund von – hier jedoch finde ich das gut gelungen. Bin wie gesagt großer Fan.

        • Ich muss meine. Begeisterung für diese Erweiterung etwas relativieren – habe wohl vorhin nicht ganz gelesen. Damit die iOS-Apps auch funktionieren, muss man weitere Geräte in seinem Abo frei haben – für 4,99 USD zzgl. MwSt ist das etwas viel für das, was derzeit geboten wird. Das Hauptangebot auf dem Mac finde ich weiterhin sehr gut und empfehlenswert.

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