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Senseo Quadrante von Philips

Da habe ich vor einiger Zeit jemanden gefunden, der mir meine Kaffeesucht unterstützen wollte. Jedenfalls stand hier eine Senseo Quadrante von Philips auf einmal vor meiner Hausstür, die ich einfach mal für ein paar Wochen testen durfte. Mit dabei war noch ein ganzer Haufen Senseo-Pads verschiedenster Geschmacksrichtungen.

Vorab muss ich gleich sagen: ich besitze schon seit Ewigkeiten Senseo-Maschinen und ich mag das wirklich gerne. Gibt ja immer Kaffee-Experten, die argumentieren, dass da nur Brühe rauskommen würde und so weiter. Leute: Humbug. Ich trink mehr Kaffee am Tag als ihr alt werdet. Ich habe eine normale Maschine, nen oldschooligen Porzellanfilter wie meine Uroma und eben eine Padmaschine. Vollautomat ist mir zuviel Heck Meck und zu teuer.

So, zu den verschiedensten Kaffeesorten kann ich nicht viel sagen, da sind die Geschmäcker ja sicherlich verschieden. Ich selber ziehe immer eine kräftige Mischung ohne Schnick Schnack wie Vanille und so vor. Der gute ehrliche alte Kaffee eben. Trotz alledem habe ich in kürzester Zeit den kompletten Vorrat aufgebraucht, denn Kaffee ist mein Benzin. Sieht man ja auch im Footer dieses Blogs. Kommen wir aber mal zur Senseo Quadrante. Was gefiel mir, was nicht?

Wie bereits erwähnt: ich besaß zwei Senseos der ersten Generation. Für diese musste ich mir noch extra Tassen kaufen, da normale Tassen schlecht darunter passten und der Tassenhalter nicht höhenverstellbar war. Die Senseo Quadrante ist höhenverstellbar. Der Rest-Kaffee-Auffang (das Ding unten eben – Abtropfschale? ;)) lässt sich komplett entfernen, sodass man den ganzen runtergetröpfelten Kram schnell wegkippen kann.

Der Wassertank: endlich größer. Endlich seitlich rausnehmbar. Hätte meiner Meinung nach noch größer sein dürfen. Ach ja: endlich mit Eingriff. Kann man so reinpacken und unter den Hahn halten. War ja früher nichr so. Macht das Füllen definitiv einfacher.

Design: ernsthaft – gefällt mir 100x als das alte Design der „normalen“ Senseo Classic.

Geschwindigkeit: ich habe jetzt nicht mit der Uhr daneben gestanden. Aber ihr bekommt eine Tasse Kaffee in definitv unter einer Minute. Ist mir immer wichtig, da ich meistens beim telefonieren mir immer schnell eine Senseo mache.

Fazit? Leute, ich bin vorbelastet. Aber ich liebe das Gerät. Mein zukünftiger Schwager hat so ein Moped mit Kapseln, das habe ich mir mal durch gerechnet. Echt teuer und zuviel Heckmeck. Ich will möglichst günstig und schnell einen guten Kaffee. Und den bekomme ich mit meiner Senseo. Die Senseo Quadrante ist eine gute Weiterentwicklung.

Das Gerät kostet ein paar Euronen mehr, als die Standard-Variante, war aber auch schon vor dem Test in meiner näheren Kaufauswahl, weil „Design matters“ und mir auch hauptsächlich der Tank und die Höhenverstellbarkeit gefielen 🙂

Vielen Dank für die Teststellung (die Pads waren aber bei meinem Verbrauch schnell alle :))!

Ihr habt mich damit echt glücklich gemacht. Ist einmal etwas völlig anderes als Soft- oder Hardware. Hat Spaß gemacht. Und falls ihr Fragen habt zur Senseo Quadrante: Ask me.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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29 Kommentare

  1. 50 Cent für ne T-Disc sind etwas hochgegriffen – es sind „nur“ um die 30 Cent. Immer noch ne Menge im Vergleich zu den Pads, aber das Plus an Geschmack ist es mir persönlich wert.

    Wobei ich dazu sagen muss, das ich nicht nur die Tassimo benutze, für richtigen Filterkaffee benutze ich ne Philips Café Gourmet, die das Wasser richtig aufkocht, bevor das Kaffeepulver überbrüht wird.

  2. Ich bin ja eher Hybrid. Mein Treibstoff ist nicht nur Kaffee, sondern auch Cola und Red Bull. 😉

    Was soll ich sagen, ich hatte schon so ziemlich jedes Kaffee-System das es gibt (Senseo, Nespresso, Tassimo, Caffitaly, Filter, Vollautomat,…) und Senseo war gleich nach dem klassischen Filterkaffee eigentlich das schlechteste. Klar, Geschmäcker sind verschieden, aber gerade bei hohem Kaffeekonsum geht doch preislich und geschmacklich nichts über einen Vollautomat mit halbwegs ordentlichen Bohnen.

    Mein Tipp: Spidem Trevi Chiara – quasi Wartungsfrei, produziert sehr guten Kaffee und kostet lediglich 230 Euro.

  3. Deine Kritik an der Kapselmaschine Deines Schwagers hin oder her: das Nespresso-Kapselsystem macht den definitv besten (und heißesten!) Espresso ever. Der schmeckt definitiv nach 10.000 EUR-Gastronomiemaschine. Und das zu angemessenen Preisen: Maschine um 100 EUR (kleinste reicht, Brühwerke sind immer gleich), Kapsel 33 Cent. Und supereinfach zu bedienen: Kapsel rein, Knopf drücken, 20 Sekunden warten, fertig. OK, Kapseln gibts nur auf Bestellung, aber das geht im Web oder telefonisch alles blitzschnell und unkompliziert; und die Serviceleute dort sind wirklich ausgesprochen hilfsbereit.

    Und es gibt dazu seit kurzem ein phantastisches vollautomatisches Beistellgerät zum Aufschäumen von Milch (Aeroccino): so hart war Schaum nie! Sehr empfehlenswert.

  4. Jobs in der IT haben immer den Nachteil, das die Kaffeesucht eine Folge davon ist. In der Firma haben wir auch eine Senso 1. Generation ( die dritte Maschine mittlerweile schon ) und zuhause hab die zweite Senso. Eine der 1. Generation, die hat letztes Jahr ihr zeitliches gesegnet, dann hab ich mir das Modell mit dem Milchaufschäumer gekauft. Nett, aber der Milchaufschämer liegt seit Monaten in der Schublade. Ist zu aufwendig zum reinigen und der Schaum ist auch nicht so prall.
    Zum Kaffee selber, ich wechsele sehr oft die Sorten, neben den Original-Senseo´s nehm ich auf mal die von Rewe, Jakobs oder Aldi ( aber nicht alle Sorten davon ).
    Unschlagbar günstig sind natürlich die 100er Pakete aus dem nahen Niederlanden für 8 Euros, auch geschmacklich nicht schlecht. Alternativ hat die Metro ähnliche Angebote, wenn man rein kommt.

  5. Ich habe auch eine Senseo der 1. ersten Generation, aber ein Wechsel auf die Senseo Quadrante ist defintiv eine Überlegung wert (die „alte“ Senseo wandert dann in mein Büro).

    Allerdings trinke ich eher wenig Kaffee, im Schnitt schätzungsweise drei bsi vier große Becher über den Tag verteilt. Aber auch für meine Zielgruppe ist die Senseo ideal, ich will nicht gleich eine ganze Kanne Kaffee kochen und die dann in einer Thermoskanne warmhalten (selbst in der besten Thermokanne ist der Kaffee nach ein paar Stunden nicht mehr richtig heiß und schmeckt auch sehr besch…eiden).

    Da trinke ich doch lieber eine frisch aufgebrühte Tasse Kaffee aus der Senseo, die „klassische“ Methode der Kaffeezubereitung ist mir einfach zu langwierig und umständlich.

    Und die Kapselmaschinen lassen sich mit meinem Umweltgewissen nicht vereinbaren, so ein Pad aus ein bißchen Filterpapier mit einer Portion Kaffee dazwischen ist schon produktionstechnisch (und vom Rohstoffbedarf her) sicherlich um einiges umweltfreundlicher als so eine Kapsel. Und auch die Entsorgung (die Pads sind kompostierbar) ist um Größenordnungen ökologischer.

    Ich bin ganz sicher nicht jemand, der alles durch die „grüne Brille“ sieht, aber dort wo ich (zudem ohne größeren Aufwand) mein Scherflein beitragen kann, da mache ich das auch.

  6. Und, nicht zu vergessen, für die Senseo gibt es noch so Dinge wie die Coffeeduck:

    http://www.coffeeduck.de/

    Ist seit ein paar Wochen bei mir im Einsatz, finde ich sehr praktisch. Eine Art Permanentfilter, sehr schnell zu befüllen (während der Aufwärmphase hat man ja nicht viel zu tun) und enthält den Kaffee, den ich will.

    Als damals die Entscheidung für die Senseo fiel, war ein Kriterium die „Offenheit des Systems“, neben den relativ niedrigen Kosten für die Pads. Die anderen Kapselsysteme, die zum Teil durch Patente das Aufkommen von Konkurrenzkapseln verhindern, wollte ich deswegen einfach nicht haben. Ich wollte kein zweites Polaroid-System unterstützen, bei dem an den „Verbrauchsmedien“ das eigentlich Geld gemacht wird.

  7. Ich habe mittlerweile die 3. klassischen Senseo Maschine (1., 2. nun die 3. Generation). Der Geschmack kommt hier wirklich sehr auf die verwendeten Pads an! Die zB in Luxemburg erhältlichen Hotelpads (100 Stk Beutel, alle – der Umwelt zuliebe – in extra Alubeutelchen eingeschweißten Pads) sind zB der graus! Habe noch diverse andere alternativen Hersteller getestet (da die originalen Pads mir insb früher zu teuer waren) und bin nun bei den neuen Aldi Pads gelanded (nicht die in dem Rohr sondern die in der Tüte).

    Alles ganz nett aaaaber es geht nicht über eine Nespresso (die mein Bruder hat). Leider mit ca. 30ct pro Tasse für mich zu teuer 🙁 Denn bei meinem/unserem Verbrauch rechnet sich dann schon nach 1,5-2 Jahren eine gute Impressa9 für 1400€.

    Nur da diese auch zu teuer ist bleibe noch noch was bei den Senseo’s.

  8. Gibt es die in dem Zylinder bei Aldi denn nicht mehr?

  9. Der Kaffee aus einem Senseo lässt sich schon sehen bzw. schmecken. 😉 Trotzdem: seit mir irgendwann meine letzte Kaffeemaschine (eine ganz „normale“) kaputt gegangen ist, nehme ich nur noch den Handfilter. Ist gar nicht so umständlich, wenn es mal Routine geworden ist.
    Eine Alternative für Kaffee-Junkies ohne Maschine: Kaffeepulver in ein hohes dünnes Glas (Teeglas o.ä.), mit kochendem Wasser übergießen, kurz einwirken lassen, umrühren und… genießen! 🙂

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