Sennheiser und Samsung arbeiten zusammen an Ambeo-Android-Headset für 3D-Audio-Aufnahmen

Ambeo Smart Surround, so nennt Sennheiser das zur CES vorgestellte Headset zur Aufnahme räumlicher Akustik. Für dieses Headset hat Sennheiser nun einen neuen Partner aus dem Android-Umfeld für sich entdeckt: Samsung. Die beiden Unternehmen werden zusammen die Android-Version des Headsets erstellen, Sennheiser nennt es eine technische Zusammenarbeit. Samsung wird dabei als guter Partner angesehen, um die Kompatibilität des Ambeo-Headsets zu erhöhen, das gerade in Korea gute Chancen hat, wie Sennheiser erklärt.

Grund für diese Chancen ist nicht nur die bereits 30 Jahre andauernde Tätigkeit von Sennheiser in Korea, sondern eben das Technikinteresse der Nutzer. Trends, die es heute in Korea gibt, kommen in zwei Jahren in Europa an. Gerade die aktive Gamingindustrie mit zweistelligen Wachstumsraten in Korea ist es, die Sennheiser einen Markt sehen lässt.

Sennheiser hat im Bereich professioneller Broadcaster einen Marktanteil von 90 Prozent in Korea, allerdings sieht es im Privatsektor nicht so prickelnd aus. Das möchte Sennheiser ändern, auch mit dem Ambeo-Headset. Ob man als Privatnutzer allerdings ein solch professionelles Aufnahmetool benötigt? Die Technologie selbst wird sich über kurz oder lang sicher durchsetzen, gerade für AR und VR ist räumlicher Sound unabdingbar, um das beste Erlebnis zu erschaffen.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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3 Kommentare

  1. Hui, der Nachfolger der (binauralen) Kunstkopfmikrofonie? Bin gespannt, wie tauglich diese Aufnahmen sind, nachdem die natürlichen Kopfgeräusche wie atmen, schlucken & Co und gerne auch die kopfeigenen Sprechresonanzen digital herausgefiltert wurden.

    Die Idee dazu gibts seit den 1930er Jahren und wurde mal mehr mal weniger glücklich umgesetzt.

  2. Olaf Eggert says:

    Bisher wurde sehr viel versprochen, aber noch nichts gehalten! Wenn dieses Mikrofon tatsächlich einen perfekten Rundumeindruck erzeugt, ist es sensationell. Wenn nicht, …!

  3. Jeder hört Ton anders, jeder Kopf ist anders groß, wird anders gehalten und jedes Ohr ist anders geformt…
    Man sagt ja immer dass „durch fremde Ohren hören“ gerade bei binaural ziemlich heftige Kopfschmerzen verursachen kann.

    Bleibt also interessant, bis dahin sag ich aber erst einmal – Spielerei – und im Ernstfall halt nen Mikrofon was nicht mehr am Kabel ist…

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