Sennheiser IE 600: Startet für 700 Euro

Vermutlich haben es viele Interessierte in der Audio-Szene mitbekommen: 2021 hatte Sennheiser seine Computer-Sparte verkauft, zum 1.3.2022 ging das Ganze offiziell über die Bühne. Der Bereich ist nun Teil der Sonova Holding AG. Auf dem gestrigen Sennheiser Consumer Innovation Event wurde bekannt gegeben, dass die Produktbereiche Premium Headphones, Audiophile, Enhanced Hearing und Soundbars die vier wichtigsten Säulen des zukünftigen Produktportfolios darstellen werden. In diesem Zuge hat Sonova Consumer Hearing eine breite Innovationspalette angekündigt, die neue Produkte in allen vier Kategorien bereithält, darunter auch neue Modelle der Premium-Headphones-Flaggschiff-Serie Momentum.

Neu ist auch der Sennheiser IE 600. Das Gehäuse des IE 600 wird mithilfe eines 3D-Druckverfahrens aus ZR01-amorphem Metall hergestellt, so der Hersteller. In der Schallführung zwischen Wandler und Ohrkanal befinden sich Zweikammer-Absorber (D2CA), die der Schlüssel zu der fein abgestimmten Höhenwiedergabe des Ohrhörers sein sollen. Im IE 600 wurden Wandler und das akustische Rückvolumen auf einen tonal neutralen, intimen und emotionalen Klang abgestimmt.

Der TrueResponse-Schallwandler setzt dabei auf einen einzelnen 7-mm-Treiber. Weiterhin setzt man da natürlich auf Kabel. Die vergoldeten MMCX-Anschlüsse des IE 600 sind für eine bessere Stabilität und Führung im Gehäuse des Kopfhörers eingelassen. Sie unterstützen einen Kabeldurchmesser von bis zu 4,8 mm und ermöglichen den Anschluss an eine Vielzahl von Audioquellen und HiFi-Komponenten – auch solchen mit symmetrischen Ausgängen.

Außerdem besteht die Wahl zwischen Para-Aramid-verstärkten unsymmetrischen und symmetrischen Kabeln, die mit 3,5-mm- und 4,4-mm-Steckern im Lieferumfang enthalten sind. Ohrstöpsel wahlweise aus Silikon- oder Memory-Schaum in drei Größen sollen für bequemen Sitz und optimale Passform sorgen, während die flexibel verstellbaren Ohrbügel den Komfort für längere Hörsessions zusätzlich verbessern.

Im Frühjahr oder Sommer soll der Sennheiser IE 600 auf den Markt kommen. Der Preis? 699 Euro. Dafür sollte er euch akustisch schon vom Hocker hauen, denn der IE 300 ist schon fantastisch – und preislich für um 250 Euro zu haben.

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9 Kommentare

  1. 700 Euro für Kopfhörer? Ob man damit den Schuß, den die anscheinend nicht gehört haben, doch noch hört?

    • iMactouch says:

      Du solltest Dich einmal im High End Bereich anderer Hersteller wie z.B. Shure umsehen. Dort gibt es welche die ein ganze Ecke teurer sind.
      Das wichtigste beim Kopfhörer ist und bleibt der Klang und der ist sicherlich um Welten besser als das was im Consumer Bereich so bekommt.

      • Mira Bellenbaum says:

        Ach, und das bekommt man mit, wenn man z.B. im Bus oder Bahn sitzt und jemand anderes in sein
        Smartphone brüllt? Oder wenn man an einer Hauptverkehrsstraße entlang schlendert?
        Wenn es Overears mit Rauschunterdrückung wären, ….
        Aber Inears? Aber klar, wer nicht weiß, was er mit seiner Kohle anstellen soll.

        • InEars werden in der Regel mit Schaumstoff-Aufsätzen getragen, die dichten sauber ab (ähnlich wie Ohrstöpsel). Profi-Musiker laufen auf lauten Bühnen seit Jahrzehnten damit rum und auch immer noch, trotz modernen ANC-Systemen.

          Kann es verstehen, wenn man ordentliche InEars möchte (wobei mir 700€ auch zu viel wären, mir reichen meine FiiO FH5.
          Und ja, ich höre auch eine Verbesserung zu den AirPods Pro 🙂

          • Mira Bellenbaum says:

            Du willst jetzt nicht allen Ernstes Profiohrstöpsel, das sind im übrigen riesige Dinger und die sind passgenau an DEINE Ohren angepasst, mit solchen super duper Dingensgedöhns Vergleichen?
            Der Hype um solche Ohrstöpsel ist genauso bescheuert, wie um z.B. BOSE und ihre legendären Lautsprecher. Mag ja sein, dass diese Dinger (IE 600) besser anhören als andere Ohrstöpsel,
            aber der Hype darum ist total daneben und schon gar nicht 700 € wert!

            Zitat:“Und ja, ich höre auch eine Verbesserung zu den AirPods Pro“
            Und nutzt Du auch Goldkontakte an Deiner Anlage?

            • Du bist da aber etwas Schwarz-Weiß unterwegs 🙂
              Natürlich gibt es passgenaue Aufsätze für InEars vom Akustiker, die müssen aber nicht unbedingt so gut abdichten wie Foamies, schau einfach mal in ein passendes Forum.
              Die gibt es z.b. von Comply zum Nachrüsten und holen auch aus preiswerten InEars ne Menge raus, einfach mal testen.

              Zu den Goldkontakten: Seit zig Jahren haben sogar die günstigsten Anlagen und Lautsprecher diese – nicht dass dies etwas nützen würde 😉
              Du meinst sicher die sauteueren Kabel. aber davon halte ich auch nichts.

              Aber es gibt halt InEars in allen Preisregionen und meine Aussage ist, dass ich einen Unterschied höre zwischen den AirPods Pro, meinen Shure SE 215 (ca. 100€), und meinen Fii FH5 (ca. 250€) – und zwar in der Reihenfolge was Qualität betrifft: AirPods < Shure < FiiO.
              Habe auch nen Blueetooth Adapter und wer trotz dem vermeintlich schlechten Bluetooth da keinen Unterschied hört, sollte mal zum Arzt gehen…

              Meine Aussage: Es lohnt sich FÜR MICH bei InEars etwas mehr Geld auszugeben, da ICH einen Unterschied höre. Ob es tausende € (oder wie hier 700€) sein müssen, weiß ich nicht.
              Deine Aussage, dass es gar keinen Sinn macht, weil man eh keinen Unterschied höre, kann ich so einfach nicht stehen lassen. Aber schön für dich, dann kannst du ja auch mit 10€ Kopfhörern glücklich werden 😉

      • Sicher Sicher Sicher

    • Beltane63 says:

      Ich habe mir den IE 900 gegönnt und noch nie einen besseren In-Ear Kopfhörer gehört. Für mich hat sich die Ausgabe gelohnt. Wer kann, sollte sich solche Teile mal mit einem vernünftigen DAC anhören.

  2. Genau das was die Welt jetzt braucht.

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