Segway-Ninebot zeigt eMoped und eScooter

Segway-Ninebot will sich breiter aufstellen. Segway-Ninebot präsentierte nämlich seine brandneuen Elektrofahrräder bei einer Veranstaltung in Peking, China. Gezeigt wurden zwei Smart-Roller, namentlich Ninebot eMoped und Ninebot eScooter. Genaue Preise und Termine für den Marktstart stehen noch aus, sicher wird man da mehr zur CES im Januar hören.

Ninebot eScooter und eMoped haben mehrere intelligente Funktionen. Das schlüssellose System Ninebot AirLock und Ninebot RideyGo können das Fahrzeug automatisch ver- und entriegeln. Das Batteriemanagementsystem ermöglicht intelligente Parallelschaltungen, Schnellladung und Zustandsüberprüfung und bietet 20 Schutzmaßnahmen für die Batterie, wie z.B. einen Kurzschlussschutz, so der Hersteller.

Mithilfe von GPS  können Besitzer ihren eScooter und ihr eMoped jederzeit im Auge behalten, Anomalien genau erkennen und Sofortnachrichten auf ihr Smartphone bekommen. Darüber hinaus nutzen der eScooter und das eMoped Over-the-Air-Updates, um die Funktionalität drahtlos zu erweitern.

Was leisten die Kisten auf der Straße?

eScooter

Der Ninebot eScooter ist ein Elektroroller, der die Bedürfnisse der städtischen Mobilität über mittlere bis lange Strecken erfüllen soll. Das Spitzenmodell E200P ist in der Lage, eine Höchstgeschwindigkeit von knapp 100 km/h und eine Beschleunigung auf rund 40 km/h innerhalb von 3 Sekunden zu erreichen, mit einer Reichweite von knapp 200 Kilometern im Dual-Batterie-Modus.

Das eMoped gibt es in verschiedenen Ausführungen bezüglich der Reichweite, einmal mit rund 35+ Kilometern, dann mit 55+ Kilometern und sogar mit 76+ Kilometern. Innerhalb von drei Sekunden soll man auf rund 39 km/h beschleunigen können.

eMoped

Sobald genaue technische Spezifikationen oder gar Preise vorliegen, liefern wir diese nach.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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19 Kommentare

  1. Interessant: bei dem eMoped sind Pedale zu sehen 😀
    Habe gelesen, dass in China die meisten E-Moped/ Roller als Fahrräder angemeldet und die Pedale dann abgeschraubt werden.

    • Im Namen Moped stecken die Wörter Motor und Pedale ja schon drinnen, früher(?) galten sie glaube rechtlich auch hier als „Fahrrad mit Hilfsmotor“ bzw bekannter als Mofa (Motorradfahrrad) 😉

    • In D glaub darfst eh nur 25km/h mit Moped, also schon mal in D nicht erlaubt, viellicht nicht in ganz EU. Mal sehen wegen CE sonst kannst eh knicken da keine Zulassung möglich. Dazu noch Versichrung + Helm nötig.

      Mal sehen was kommt und welche Preise. eAntrieb ist nicht das Umweltfreundlichste aber als Autoersatz sicherlich sinnvoller, denn je leichter ein Vehikel desto Besser. Je häufiger es genutzt wir ebenso, also ideal 24/7 einsatz (Bus + Taxi & Co.).

      • Bob (der andere) says:

        @ zaph + DOT2010:
        Mopeds gibt es in Deutschland seit vielen Jahren eigentlich gar nicht mehr, eigentlich nur noch Mofas und Mockicks (diese auch kaum noch, Roller sind beliebter und praktischer [Stauraum, Wetterschutz])
        Mofas: 25Km/H , 50ccm, immer Pedale
        Moped: (früher mal 50) bzw. 45Km/H, Pedale
        Mockick: (früher mal 50) bzw. 45Km/H, Fußrasten und Kickstarter

        • Im Großen und ganzen hast Du recht, was die Einteilung betrifft. Was auch zu beachten ist, dass zumindest die klassischen Mopeds/Mofas auch eine Rücktrittbremse hatten, daher würde ich auf ein abmontieren der Pedale eher verzichten 😉

          Außerdem sind die heutigen 50er-Roller variabel aufgrund Drosselungen, d.h. wenn man 16 ist wird auf 25km/h gedrosselt, mit Autoführerschein kann man dann die Drosselung entfernen (lassen) und kommt dann auf die regulären 45 km/h….

          • Nicht so ganz, mit 15 (und Mofa-Prüfbescheinigung) wird auf 25 km/h gedrosselt, ab 16 darf (FS Klasse M/A1 vorausgesetzt) 45 km/h gefahren werden. Es gibt meines Wissens nach sogar schon Bundesländer wo Klasse M mit 15 Jahren erworben werden kann.

        • Danke für die Info, kenn mich mit denen wenig aus, hatte sowas nie, nur Auto + Motorrad und Rad

  2. Servus! Hast du da zufällig auch eine Quelle dazu? Danke

  3. „bietet 20 Schutzmaßnahmen für die Batterie, wie z.B. einen Kurzschlussschutz,“ Wollte erstmal lachen das das extra erwähnt und als eines von 20 Maßnamen angepriesen wird, dann wollte ich weinen da es aus China kommt. Das ist überlebenswichtig bei Produkten die nicht nur dort gebaut sondern auch entwickelt sind. Glaub CE Zeichen gibts sowiso nicht ohne, aber bei viel billig Chinaschrott das nach D billig versand wird sollte man immer darauf achten. Ansonsten viel spaß mit der Brandschutzversicherung.

  4. Asberger? Inselbegabung?

  5. Ich finde die Teile schon irgendwie cool, aber ich bevorzuge dann doch die „normalen“ E-Scooter da man hier nicht gezwungen wird einen Helm zu tragen. Habe seit einer Weile den G30D und bin damit sehr zufrieden.

    • Helm sind für geteerte/gepflasterte Bereiche meist sinnvoll und können helfen. Einzig ist beim hinfallen sehr nahe an einer Bordsteinkante oder erhöhung wo eben die Helmaussparungen sich drin verhacken können. Dies kann auch bei Waldfahrten unter umständen zu Genickbrüche führen (ich hatte mehrfach schon glück im Wald das ich KEIN Helm trug). Aber sowas ist ehe die Ausnahme und vermutlich in der Stadt nochmals weniger was ein Helmtragen doch recht Sinnvoll macht. Ich selbst habe mich diesem sehr lange verweigert, hab es auch nicht immer drauf (bei Motorradfahren jedoch immer) aber immer häufiger. Ich hoffe das es mir im Fall der Fälle hilft und wenn man die Haare kurz trägt (vom Motorradhelm über die Jahren angewöhnt) dann hat man auch mit der Frisur keine Probleme. Dazu hat man auch nach Wasserkontakt schnell trockene Haare 😉

      • Bob (der andere) says:

        @ dynAdz + DOT2010:
        Ob man seinen Kopf (samt Inhalt) für schützenswert hält, muß jeder für sich entscheiden. Egal was das Gesetz dazu sagt.

        Was die Qualität der Helme selbst angeht, ist eine andere Frage.
        Die Helme für Fahrradfahrer, welche dann wohl auch von e-Tretrollerfahrern bevorzugt werden dürften, halte ich relativ nutzlos.
        Geschützt wird nur die Oberseite des Schädels. Da, wo man normalerweise am häufigsten aufschlägt, nämlich Gesicht und Schläfenbereich, bieten sie Null Schutz. Wenn man bei einem Sturz einen halben Salto schlägt und dann ohne weitere Drehung/Bewegung senkrecht nach unten auf der Fontanelle landet hat man Schutz, sonst nicht.
        Und, wie DOT2010 schon angemerkt hat, kann durch die schirmartige Verlängerung nach vorne bei einem unglücklichen Sturz sogar eine Hebelwirkung enstehen, die evtl. zu Genickbruch führen kann.
        Aus gutem Grund sind Motorradhelme völlig anders geformt. integralhelme schützen den Kopf rundum. Jethelme lassen nur das Gesicht frei und man kann oben einen Sonnenschirm mit Druckknöpfen anbringen (die dann bei einem Sturz wegfliegt, keine Hebelwirkung), und meist auch einen Mundschutz mit Druckknöpfen (wie der Bügel bei Integralhelmen, bietet Schutz gegen aufspritzenden Dreck/Schotter).
        Ich finde, es wird höchste Zeit, daß Fahrradhelme mehr in Richtung Jethelm designed werden (Schutz für den Schläfenbereich).
        Was derzeit verkauft wird ist im Prinzip Plastikmüll, aber kein Schutz.
        Und, mindestens genauso wichtig wie Helm sind Handschuhe.

  6. Bob (der andere) says:

    Die beiden Modelle sprechen mich zwar von der Optik her nicht so an. Aber ich find es gut das nicht nur unzählige e-Tretroller auf den Markt kommen.
    Diese Elektroroller können m.M.n. wirklich etwas beitragen, wenn es um die Entlastung des Innenstadtverkehrs geht. Diese Teile sind ideal, um den (kleinen) Einkauf zu erledigen, besonders, wenn man in einer Gegend lebt, in der es mit öffentlichen Verkehrsmittel eher mittelprächtig aussieht.
    Ich würde mir gern solch einen Elektro-Roller anschaffen, aber das Angebot ist noch nicht zufriedenstellend.
    Entweder sind die Teile absurd teuer (z.B. Vespa Elettrica= fast 7000€, da bekomm ich fast ’nen neuen Dacia dafür),
    oder unzählige chinesische No-Name Angebote (Service und Ersatzteile kann man da gleich vergessen),
    und die meisten haben nicht genug Power für meine bergige Gegend hier (4000W bei 45Km/H sind erlaubt, bietet aber niemand an. Meist zwischen 1000-2500Watt, darüber wird es sehr dünn).

    Letzendlich werd ich mich wohl mangels Angebot für einen Roller mit Verbrenner entscheiden (müssen).

    • Schau mal nach SuperSoco TC mit 3000W oder wenn Roller, dann Niu. 😉

    • Ich habe es nicht im Kopf aber in den letzen 1-2 Jahre sind mehrere um die 3500€+ auf dem Markt auch aus D. Klaro wird glaub bei jedem alles in China gebaut aber wenn die Firma aus D ist und hier den Vertrieb hat sieht es sicherlich Besser aus mit Ersatzteile. Manche haben vielleicht auch mehr Leistung, ideal auf ensprechende Blogs sich mal einige Wochen intensiver damit beschäftigen. Vielleicht auch auf Messen gehen und diese mal Testen oder bei den Händlern.
      Kumpel hat ein Niu ngt, 70km/h Modell 3000W, kann aber nicht sagen ob er großartig Berg/Hügel fährt, gibt nicht so vieles bei uns, zwar einiges aber Haus/Arbeit/Schwiegereltern ist recht ebene Bereich, abseits gibt etwas steilere Hügel aber weiß nicht…

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