SEGWAY Ninebot Max G30D: E-Scooter mit deutscher Straßenzulassung taucht bei MediaMarkt auf


Seit der Zulassung von E-Scootern in Deutschland warten viele Interessierte darauf, dass es auch endlich Modelle gibt, die man als Privatperson in Deutschland kaufen kann. Einer der Kandidaten, auf die man da so wartet, ist der Segway Ninebot Max G30D. Und auf diesen muss man nun wohl tatsächlich nicht mehr lange warten. Bei MediaMarkt kann man ihn nämlich schon finden, online bestellbar ist er aber noch nicht und auch die Stichproben, die ich zur Verfügbarkeit in Märkten gemacht habe, waren leider nicht erfolgreich. Segway selber nennt Ende Oktober als Verfügbarkeit.

Der Beschreibung kann man entnehmen, dass es sich beim Ninebot Max G30D eben um eine in Deutschland straßenzugelassene Version des E-Scooters handelt. Höchstgeschwindigkeit logischerweise 20 km/h, dafür liegt die angegebene Reichweite bei bis zu 65 km, das ist schon deutlich mehr als andere Modelle bieten.

Ausgestattet ist der Roller außerdem mit 10-Zoll-Rädern, die schlauchlos daherkommen und für ein sanftes und stabiles Fahrverhalten sorgen sollen. Die maximale Tragkraft liegt bei 100 kg. Mit dem Smartphone wird der Roller per Segway-App verbunden, die dann Auskunft über gefahrene Kilometer und anderes gibt und außerdem den E-Scooter absperren lässt.

Nun aber zum sicher sehr spannenden Punkt, dem Preis. 799 Euro möchte MediaMarkt für den Segway Ninebot Max G30D haben, das sieht auch nicht nach Platzhaltepreis und deckt sich mit dem, was man so erwarten konnte. Der E-Scooter von BMW spielt preislich in der gleichen Liga, kommt aber auf lediglich 20 km Reichweite (ist dafür aber auch etwas kompakter). Wann genau der Ninebot Max G30D aber bei MediaMarkt dann tatsächlich zum Kauf verfügbar sein wird, ist leider nicht bekannt.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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43 Kommentare

  1. 19,5kg seid ihr wahnsinnig. Und da wundert sich noch jemand, dass sich niemand privat einen zugelassenen Roller kauft!

    • naja, der Akku wiegt was und der Rest sollte auch etwas robust sein und nicht beim ersten Schlagloch durchbrechen 😉

      • Mein Cruiser-Pedelec (quasi eine Harley mit Pedalen) wiegt so viel. Mit Akku für 120km, Sattel usw.
        Wenn der Roller genauso schwer ist, kann ich auch auch beim Rad bleiben, das unterstützt bis 25km/h und schneller geht es per Muskelkraft.

    • Naja, es gibt ja keine, die erhältlich sind. Diesen würde ich gerne kaufen, muss nicht so oft aufgeladen werden.

  2. Klar. Aber 19,5 Kg eignen sich nicht, um den mal eben in die Wohnung oder in den Bus zu tragen. Das sollte man vor dem Kauf beachten.

    Mein Moovi wiegt nur 10 kg und lässt sich super-klein zusammen falten (93x30x16). Allerdings ist die Reichweite dann natürlich bescheiden. Um täglich 3 km zur Arbeit und anschließend in die Stadt zu fahren, reichen 10-15 km aber locker aus.

  3. Gewicht ist egal. 300€ ist das Limit.

    • Dann warte bis nächstes Jahr.

      Aber E-Scooter mit Vorder- und Rücklicht und zwei Bremsen nach den deutschen Vorschriften, werden vermutlich immer 100 Euro mehr kosten, als die Modelle für den internationalen Markt.

      • > Dann warte bis nächstes Jahr.
        Sowieso. Im Winter braucht man den eh nicht. Und dann kann ich mir gut vorstellen, dass ein Discounter da was bringt, ALDI zum Beispiel.

    • Bob (der andere) says:

      @ Jörg:
      Gewicht finde ich auch nicht so wichtig. Manche schreiben ja von wegen in Supermarkt mitnehmen usw. Dann legt man das Teil einfach auf die Ablage unter dem Korb, wo sonst Bierkästen oder Kartoffelsäcke draufgelegt werden. Dann ist’s egal ob 12 oder 19,5kg.

      Aber was mich juckt sind die Preise. Niemand scheint ein Problem damit zu haben, für solche Low-Tech-Fahrzeuge Mondpreise zu bezahlen. Aufgrund der Reichweite vlt. nicht 300€, aber mit max. 450 wäre das Teil mehr als gut bezahlt. Eine Änderung der Software, um das Teil von 30/35Km/h auf 20Km/H zu drosseln, soll ich mit 100-200€ Aufpreis bezahlen?

      @ Robert:
      “…und der Rest sollte auch etwas robust sein und nicht beim ersten Schlagloch durchbrechen…“
      Ich bin mir ziemlich sicher, daß alle e-Scooter dieser Bauart (winzig kleine Räder, keine sonstigen Federelemente) früher oder später Risse im Rahmen aufweisen werden. Abhängig von dem verwendeten Material des Rahmens, der Fahrbahnbeschaffenheit und der allgemeinen Verarbetungsqualität.
      Von durchgebrochenen Triitbrettern oder Aufnahmen für die Lenkstange/Vorderrad werden wir ganz sicher schon bald hören.

  4. Zu schwer und zu teuer.

    Ich für meinen Teil werde nächstes Jahr eher ein E-Bike ins Auge fassen.

    • Achso genau, ein vernünftiges E-Bike ist leichter und günstiger? Ich denke der E-Scooter ist für diejenigen die Spaß daran haben eine gute Alternative zum E-Bike

    • Ein vernünftiges E-Bike kostet 2000 Euro und passt in kein Auto. Man muss es ständig draußen abschließen, weil man es nicht mit den Supermarkt, ins Büro oder Kaufhof nehmen kann.

      Ein E-Bike vereint die Nachteile von Fahrrad und Elektroantrieb. Außerdem sind die nur für Leute ab 70+. 🙂

      • Einmalige Anschaffungskosten, mit der Haltbarkeit wird das Pedelec dann billiger als der Roller. Will ich einen 10kg+ Roller mit in den Supermarkt nehmen? Nein. Und ob ich im Büro-Fahrradabstellraum einen Roller oder ein Fahrrad parke…
        Es gibt inzwischen übrigens durchaus Pedelecs mit einer anderen Zielgruppe als 70+.

        • Doch, wenn du gemerkt hast, wie praktisch das ist, dann willst du einen E-Scooter immer (mit eingeklappten Lenkergriffen) durch den Supermarkt schieben, statt jedes Mal draußen mit dem Fahrradschloss herumzuhantieren. 🙂

          • Peter Brülls says:

            Ach, ich möchte auch mal im Supermarkt was einkaufen, was mehr als 5 Kilogramm wiegt.

            • Es geht bloß darum, dass man nicht umständlich mit dem Fahrradschloss hantieren muss.

              • Peter Brülls says:

                Ich bezweifle, dass das Zusammenfalten eines Trittrollers nennenswert langsamer ist als das Rahmenschloss runterzudrücken, was meiner Versicherung tagsüber völlig ausreicht. Allerdings habe ich gerade ein geleastes Rad, da muss ich in der Tat eine Kette um irgendwas rumwickelnd und in besagtes Schloss stecken.

                Wenn Dir das umständlicher ist als einen Roller zusammenzuklappen und den dann durch den Supermarkt zu schleppen: Okay, des Menschen Wille ist sein Himmelreich.

                Wenn ich mir sowas wie https://youtu.be/r6N_Mn41XZ0?t=106 ansehe, dann sehe ich nicht so den Vorteil.

  5. Wenn man den hier vorgestellten so verändern kann, dass er 30-35 fährt bei meinetwegen weniger Reichweite, dann ist es meiner.

    • Dann entzieht das KBA nachträglich die ABE und alle Kunden dürfen nicht mehr damit fahren…

      • Kann man zu deiner Behauptung eine Quelle nachlesen, bzw. welcher Fall ist bekannt, wo das mit einem Fahrzeug passiert ist. Es lassen sich ja grundsätzlich sämtliche im Verkehr befindlichen Kfz modifizieren.

        • Ich hatte vor Wochen was darüber gelesen, dass man die Rollern einer Firma aus NL mit einer Tastenkombinationen angeblich schneller als 20 kmh machen kann und geprüft wird, die ABE wieder zu entziehen.

          Das hätte mich aber nicht so interessiert, weil ich den nicht habe und finden tue ich die Stelle auch nicht mehr.

          Du kannst aber wohl davon ausgehen, dass sich die Behörden ungerne verar****en lassen und die ABE entzogen wird, wenn jeder seinen Roller mit ner geheimen Tastenkombination einfach wieder auf 30 kmh bringen kann.

          Das ist dann sowas wie die verbotene „Abschalteinrichtungen“ bei Diesel Pkws auf dem Prüfstand. Die Grenzwerte werden dann nur bei der Prüfung eingehalten und nicht um realen Betrieb. 😀

      • Bob (der andere) says:

        @ Markus:
        Blödsinn!!! Wenn du mit solch einem modifiziertem Teil erwischt wirst (algemeine Kontrole, evtl mit mobillem Prüfstand, Blitzer) dann erlischt die ABE für genau dieses, eine Fahrzeug. Außerdem erlischt der Versicherungsschutz im Falle eines Schadens. Falls kein “größerer“ Führerschein vorhanden, ist auch noch Fahren ohne Führerschein.

        Das KBA kann die ABE nur dann nachträglich entziehen, wenn der Hersteller bei seinem Mustergutachten geschummelt hat. Also genau das, was VW bei dem Dieselskandal gemacht hat. Dort hatte man ein Unterprogramm in der Software, die die Prüfstandsbedingungen erkannt hat. Dann hat hat die Software einen spezielen Modus aktiviert, um auf dem Prüfstand weiterhin niedriege Abgaswerte zu generieren. Dies ist so natürlich nicht zulässig. Es handelt sich daher um Betrug und wäre ein Grund gewesen, nach Ablauf einer Frist zur Nachbessrung durch VW, allen betreffenden Fahrzeugen nachträglich die ABE zu entziehen.

        • Wenn ein Hersteller sein E-Scooter-Modell prüfen lässt und die ABE bekommt und später stellt sich heraus, dass jeder Kunde die Maximalgeschwindugkeit per Tastenkombination erhöhen kann, dann *hat* der Hersteller betrogen.

          • Bob (der andere) says:

            @ Markus:
            Wenn es so wäre, dann ja.
            Aber so wie ich das hier mitbekommen habe, ist es wohl eher ein Gerücht als eine Tatsache. Falls du einen Link/Quellenangabe hast, lasse ich mich gern eines besseren belehren, ansonsten gilt das was ich zuvor geschrieben habe.

      • Hans Günther says:

        So ein Ding ist die Bankrotterklärung an seine eigene Würde!

  6. Doch, wenn du gemerkt hast, wie praktisch das ist, dann willst du einen E-Scooter immer (mit eingeklappten Lenkergriffen) durch den Supermarkt schieben, statt jedes Mal draußen mit dem Fahrradschloss herumzuhantieren. 🙂

  7. Weiß jemand wie das mit dem Maximalgewicht ist? Ich wiege *etwas* mehr (rund 150kg) und komme mit Lime eScootern gut zurecht.

  8. So wird das nix:
    Viel teurer, als motorlose Roller,
    So teuer, wie ein anständiges Alltagsrad,
    So schwer, dass Tragen kaum möglich ist, auch in Züge ein- und aussteigen können damit nur kräftige,
    Keine Möglichkeit zum Transport, kein Korb oder Radtasche möglich.

    Ich find die Roller optimal für Pendler, insbesondere als Kaufmodelle für die Pendler. Aber dann muss der Roller unter 500€ kosten, deutlich unter 15 Kilo wiegen und trotzdem zugelassen sein.
    Wenn nicht, hat man genug Alternativen.

  9. Leute, was erwartet ihr? Das Teil heißt doch gerade Max, weil es die große Version mit dem dicken Akku und extra großer Reichweite ist.
    Das normale Modell wird leichter und günstiger, vergleichbar dem M365. Aber sicher teurer als 300 €.

  10. Also ich hab einen Tretroller, der ist leicht, hat keine umweltschädliche und schwer zu entsorgende Batterie/Akku und kostet nicht viel. Wer E-Tretroller benutzt hat einfach mal die Kontrolle über sein Leben verloren.

  11. Hans Günther says:

    So ein Ding ist die Bankrotterklärung an seine eigene Würde!

  12. Der Scooter scheint gerade in begrenzter Stückzahl bei Saturn in Berlin vorrätig zu sein! Wäre ich in der Nähe, würde ich ihn mir ja selbst abholen 🙂

  13. Habe im Media Markt Wolfsburg auch einen bekommen können. Echt mega das Teil! 🙂

  14. Ich hab ihn zuhause gestern bei Media Markt gekauft.
    Und bin absolut begeistert.
    Das Teil ist robust und hat ordentlich Anzug und 3 fahr Modelle.
    Eco, D und boost

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