SEAT MÓ eScooter 125 und SEAT MÓ eKickScooter 65 vorgestellt

Im November 2019 zeigte man bei SEAT das Konzept eines eigenen E-Rollers. Auch letztes Jahr nicht ungewöhnlich, viele Hersteller sprangen auf den Hype-Train auf und entwickelten selbst oder mit Mithilfe von erfahrenen Firmen in dem Segment E-Scooter oder E-Roller. Vieles ist eingestampft worden, Seat hat seinen E-Roller und E-Scooter aber aktuell vorgestellt. Den SEAT MÓ eScooter 125 sieht man dabei für den Privatgebrauch. Nicht vom Namen verwirren lassen, der Scooter ist ein Roller.

Er hat eine Batteriekapazität von 5,6 kWh und bringt es auf eine Spitzengeschwindigkeit von bis 95 km/h. 125 Kilometer weit soll man damit fahren können, dann wird Nachladen fällig. Logo – pauschal kann man das nicht sagen, Laufzeit, Straßenverhältnisse, das Gewicht des Fahrers – das alles spielt mit rein. Zusätzlich zum SEAT MÓ eScooter 125, der für private Nutzer bestimmt ist, wird SEAT MÓ auch eine spezielle Version für Firmen anbieten. Die Sharing-Version wird auf den Schlüsselmerkmalen der privaten Version aufbauen, mit einigen Elementen, die für die gemeinsame Mobilität ausgelegt sind: ein Top-Box-Gehäuse zur Aufbewahrung der Helme, eine Telefonhalterung sowie ein Rückwärtsgang, um das Manövrieren zu erleichtern.

Engine 7kW (9kW Peak Power)
Acceleration (0-50km/h) 3.9
Peak torque 240Nm
Top speed 95km/h
Battery capacity 5.6kWh
Urban range Up to 125km

Dann gibt es noch das kleine Modell SEAT MÓ eKickScooter 65, der bis zu 65 Kilometer Reichweite haben soll, die Batterie ist 551 Wattstunden stark. Der fährt auch die deutschlandfreundlichen 20 km/h und kann in 6 Stunden voll aufgeladen werden. Seat bietet für andere Länder auch ein Modell mit bis zu 25 km/h an, aber das muss uns ja nicht interessieren. Falls euch der Scooter bekannt vorkommt: der baut auf dem SEAT MÓ eKickScooter 25 auf, auch früher bekannt als SEAT EXS KickScooter.

Nominal power motor 350 W
Battery capacity 551Wh
Top speed 20km/h
Urban range 65km
Recharge time 6 hours
Climbing angle 20 degrees

Seat selbst verschweigt den genauen Marktstart und den Preis.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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21 Kommentare

  1. Meine Frau hätte Interesse an so einem 125er Scooter, da ihr die 45 km/h-Beschränkung bei den kleineren Rollern nicht ausreicht um damit flüssig und sicher im Verkehr mitzuschwimmen. Problem: sie hat keinen Motorradführerschein. Sie könnte zwar den B196 ohne Prüfung machen, aber 700-800 Euro für so eine Sackgasse, die nicht erweitert werden kann, ist rausgeschmissenes Geld. Dann gleich den A machen oder sowas wie eine Microletta anschaffen, die kann man mit Autoführerschein fahren.

    • Normalerweise würde ich empfehlen einen Roller mit Verbrennungsmotor zu benutzen und dann halt noch optional den Auspuffkrümmer gegen einen Tuningkrümmer zu tauschen. Dann macht so ne Kiste auch die 70 km/h.

      Diese 45er Regelung ist wirklich für den Eimer und man hätte es bei 50 belassen sollen.

      Vielleicht kann man den 125er ja per Software Downgrade als 45er zulassen und dann per Update auf 70 bringen?

      • Und diese getunten Exemplare sind dann genauso zugelassen wie die ungetunten?

      • Empfiehlst du Leuten oft eine Haftstrafe und den persönlichen Bankrott?

        Wenn du den Roller modifiziert hast, erlischt die Betriebserlaubnis. Deine Haftpflicht fällt dann ebenfalls aus. Je nach Unfallgeschehen kommen dann horrende Zahlungen auf einen zu und weil das ganze bewusst herbeigeführt wurde eventuell auch Haft, sollte jemand schwer oder tödlich verletzt werden.

        Du solltest am besten überhaupt keine Fahrzeuge fahren dürfen, du zeigst deutlich, dass du damit völlig überfordert bist.

        Die Rechtslage zu Rollern ist seit Jahren klar. Wem das nicht passt, kann klagen oder einen Motorradführerschein machen.

      • Ja, genau. Und wenn die Spielleitung dann mit nem Rollenprüfstand kommt und die Karre einzieht, stehst du ganz schön doof da. Von fehlendem Versicherungsschutz und Sozialstunden mal ganz zu schweigen. Astreiner Tipp.

    • Von dem B196 wusste ich bisher noch gar nichts. Sehr interessant und wäre eine Überlegung wert.

      • Das Problem bei dem B196 ist, wenn du erstmal auf den Geschmack des motorisierten Zweiradfahrens gekommen bist und eventuell was größeres willst, musst Du die komplette Klasse A nochmal machen. Dafür ist der B196 einfach zu teuer in meinen Augen.
        Speziell bei uns kommt dazu, wenn meine Frau so einen Roller hätte, würde ich den mit nutzen wollen und wahrscheinlich dann selber wieder ein eigenes Motorrad fahren – gerne auch elektrisch. Da ich seit 30 Jahren den Lappen dafür habe, würde ich ein größeres kaufen, das sie dann nicht fahren dürfte. Soll sie mal lieber den Klasse A machen :-).

  2. Der Scooter ist ein roter Ninebot G30D.

  3. Falls sich jemand wundert, wieso Autohersteller Scooter verkaufen: Dank unserem Herrn Scheuer, sind Scooter KFZ. Da sie elektrisch fahren, haben sie einen CO2-Ausstoß von 0. Und da es KFZ sind, zählt jeder verkaufte Scooter, wie ein anderes KFZ und senkt somit den Gesamt-CO2-Ausstoß eines Auto-Herstellers.

  4. was für einen Führerschen benötigt man denn für den eScouter 125?

  5. Die wichtigste Frage auch hier…lässt sich der Akku extern laden, oder muss ich erst auf die Fee warten, die mir eine Ladesäule vor die Haustür zaubert?

  6. Mit 95km/h eine angenehme Geschwindigkeit, der entnehmbare Akku ist auch nicht verkehrt – aber ging es nicht ein bißchen schöner/gefälliger (in Richtung eine klassichen Rollers a la Vespa oder notfalls auch Guilera)?
    Bin mal auf die Preise gespannt, ob die ähnlich abgehoben sind wie bei BMW, Kumpan oder Vespa. Hoffentlich nehmen sie eher Niu als Benchmark, auch wenn das im Vergleich zu nem Verbrenner immer noch hoch ist…

    • Markus M. says:

      Der Silence S01, welcher dem Seat doch seeehr ähnlich ist, kostet 6600 €. Ich kenn mich da nicht so aus, aber günstig erscheint mir das nicht. Andererseits gibt es auch Fahrräder ohne Motor die diesen Preis deutlich toppen.

    • Ja, das Design wird hier der größte Kaufverhinderer sein. Schade eigentlich, ansonsten lesen sich die Werte ganz gut, rausnehmbarer Akku top. Bischen Sorge macht mir der Preis, dank fehlender Elektro-Förderung wird der nicht günstig werden.

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