Schwarz Gruppe baut E-Ladesäulen bei Lidl und Kaufland weiter aus

Die Schwarz Gruppe hat angekündigt, dass sie den flächendeckenden Ausbau von E-Ladesäulen weiter vorantreiben möchte. Die Gruppe selbst kennt vielleicht auf Anhieb nicht jeder, wohl aber ihre Ketten: Kaufland und Lidl. Jeder Neubau einer Kaufland- bzw. Lidl-Filiale wird künftig mit mindestens einer E-Ladesäule ausgestattet sein. Und auch bestehende Filialen werden jeweils Stromtankstellen erhalten.

Das Ziel der Schwarz Gruppe ist es, dass auf jedem Parkplatz der rund 3.900 Kaufland- und Lidl-Märkte in Deutschland mittelfristig mindestens eine E-Ladesäule steht. Die Verdichtung des Ladenetzes bei der Schwarz Gruppe soll dazu führen, dass die Entfernung zwischen zwei Ladesäulen im Durchschnitt weniger als 20 km betrage. Man setzt dabei auf einen Mix aus Ladepunkten verschiedener Leistungsstärken bzw. an einigen Standorten auch auf High-Power-Charger.

Auch seine Kooperationen im Bereich Mobilität will die Schwarz Gruppe erweitern. Als eines der bisherigen Beispiele nennt man die Zusammenarbeit mit WeShare der Volkswagen Gruppe in Berlin. Dort stellt man nämlich nach Ladenschluss die Ladepunkte der E-Carsharing-Flotte zur Verfügung. Da soll also in Zukunft noch mehr passieren.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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23 Kommentare

  1. Michael Johne says:

    André Westphal, warum schreibst du „Schwarz Gruppe“ ohne Bindestrich? Weil es so in der Quelle deines Beitrags geschrieben wird? Auch wenn andere Newsportale vermeintliche Fehler in der (aktuellen) deutschen Rechtschreibung haben, sollte man sie nicht blind übernehmen, sondern lieber auch genauer hinschauen, welche Wörter man schreibt.

    • Und irgendwo hat er sicherlich auch ein Leerzeichen zu viel… Skandal!!!!!11

    • Mal locker bleiben. Die schreiben sich teilweise selbst so:
      https://jobs.schwarz/wir-als-arbeitgeber/unsere-geschichte
      Ich hoffe, du schreibst denen eine entsprechende Mail und weist sie drauf hin 😉

    • Thomas Jarchow-Koop says:

      Hier schreiben sie sich auch selbst ohne Bindestrich

      https://jobs.schwarz/

      Mit der Bitte um entsprechenden Hinweis!

    • Das heißt auch treffend Deppenleerzeichen, siehe https://deppenleerzeichen.de
      Daneben ist auch sehr beliebt das Deppenapostroph http://www.deppenapostroph.info/

      • Naja, wenn man es genau nimmt sind das auch nicht die Hellsten ,die für das Einstellen auf beiden Seiten verantwortlich sind.
        Manches ist eben nur Künstlerisch vermutlich so gewollt, ist wie in der Schule. Der Lehrer hat nun mal NICHT immer recht, es gibt auch andere Meinungen und Gründe, die fast allen Lehrern zu hoch sind um sie zu verstehen.

    • – – – – – – – – – – – – – – – – –
      Bitteschön, hatte ein paar über…

    • Klar wäre „Schwarz-Gruppe“ typografisch wohl korret. Allerdings sehe ich das gerade bei Eigennamen etwas differenzierter. Richtig wäre auch „Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Universität“ und trotzdem schreibt sie sich „Gottfried Wilhelm Leibniz Universität“ weil es in manchen fällen bei Eigennamen zum Beispiel auf großen Schildern und Logos einfach bescheiden aussieht mit Bindestrichen und nicht wirklich zum besseren Verständnis oder Lesefluss beiträgt. Insbesondere wenn der Eigenname auch noch im internationalen Gebrauch ist (wo es die Bindestriche nicht gibt) kommt es dann zu komischen Effekten.

      Typografische Regeln haben sicher ihre Berechtigung (weil sie eigentlich entweder zum Verständis oder Lesefluss beitragen, und/oder Missverständnisse verhindern). Regeln aber ohne Not durchzusetzen macht meines erachtens auch keinen Sinn. Ich verbuche das bei Eigennamen (vor allem wenn sich die Institution selbst so scheibt) unter „künstlerischer Freiheit“.

      • Das hat nichts mit Typografie zu tun, sondern mit Rechtschreibung. Die ist halt falsch und gerade für eine Universität ein Armutszeugnis.

        • OK Rechtschreibung von mir aus. Trotzdem gelten die orthographischen Regeln für Institutionen und Eigennamen nicht so strikt wie du meinst. Da liegst du leider falsch:

          Zitat:
          ——
          Manche Eigennamen von Institutionen sehen aus wie Zusammensetzungen, bei denen Durchkopplungen fehlen, z. B. Robert Bosch Stiftung, Einstein Forum und Gottfried Keller-Stiftung. Jedoch wird im Regelwerk zur deutschen Rechtschreibung darauf hingewiesen, dass solche Benennungen von Institutionen genau wie andere Eigennamen nicht an die orthographischen Regeln gebunden sind und daher deren Schreibung davon abweichen kann. In den Vorbemerkungen des Abschnitts C. Schreibung mit Bindestrich heißt es:

          „Die Schreibung mit Bindestrich bei Eigennamen entspricht nicht immer den folgenden Regeln, so dass nur allgemeine Hinweise gegeben werden können. Zusammensetzungen aus Eigennamen und Substantiv zur Benennung von Schulen, Universitäten, Betrieben, Firmen und ähnlichen Institutionen werden so geschrieben, wie sie amtlich festgelegt sind.“

          Quelle: http://www.rechtschreibrat.com/DOX/rfdr_Regeln_2016_redigiert_2018.pdf#page=43
          —-

          Also erst informieren dann rum-moppern.

          • Liest sich wie ne Ausnahmeregel für Institutionen. Dieser Rat hat auch die 96er-Reform verbrochen, die so beschissen war, dass sie von mehreren Verlagshäusern ignoriert wurde, bis sie dann 2004 erneut verändert wurde.

            • Ach Kalle. Du pickst dir auch nur die Rosinen aus… Da hat er dich mit deiner eigenen Richtigkeitsquelle korrigiert, und genau da plötzlich hat deine Quelle dann nicht mehr recht. 😛

  2. Vielleicht lesen die ja mit und sehen ihren (leider häufig gemachten) Fehler – rettet den Bindestrich…
    https://www.pressesprecher.com/nachrichten/rettet-den-bindestrich-92829942

    • Danke! Eindeutiger geht es nicht.

      Zum Artikel: interessant, dass hier Unternehmer einen Teil der Infrastrukturlücke füllen. Die Intention, Kunden in ihre Läden zu locken, ist natürlich verständlich. Ein ähnlich hohes Interesse würde ich mir von viel mehr Marktteilnehmern wünschen, damit die Ladeproblematik endlich behoben wird.

  3. Weiß einer wie es mit bezahlen/Abrechnung aussieht?

    Entspannt an der Kasse erscheint mir am logischsten. Oder gar komplett kostenfrei?

    • Herzlichen Glückwunsch zum Ersten thematischen Beitrag hier. Aber ob der noch jemandem auffällt, bei den ganzen Bindestrich-Diskussionen? (ja ich kanns)

    • Man findet im Netz bei einer schnellen Suche nur (fast gleichlautende wie hier im Blog) Meldungen aus März 2019. Dort steht „für Kunden kostenlos“. Meiner Wissens nach sind die Säulen derzeit einfach kostenfrei nutzbar, aber nur zu den Öffnungszeiten der Läden „an“. Bin aber kein eFahrer, die müssten da doch genaueres Wissen…

      • Exakt. Nur während der Öffnungszeiten. Man soll ja auch was kaufen 😉

        • GooglePayFan says:

          Rein praktisch funktioniert aber nur eine Ladezeit von ca. 1h, denn die meisten Lidl-Parkplätze sind ja mittlerweile mit Sensoren von Park & Control ausgestattet, die eine Höchstparkdauer von einer Stunde vorsehen 😀

    • Ist kostenlos.

      Ansonsten bieten die Ladesäulen ein Terminal zum Karten dran halten.

      Aber man bietet dies als Service.

  4. Finde die Entscheidung gut und schlüssig. Vor Allem so lange E-Autos größtenteils noch recht teuer sind, ist das ne sehr gute Möglichkeit, zahlungskräftige Kundschaft in sein Geschäft/Restaurant/Mall/Angebot zu locken.

    Aber: Ich verstehe nicht, warum man Ladesäulen mit niedriger/normaler Leistung aufstellt und nur „an einigen Standorten HighPower-Charger“. Die nutzen nur, wenn man wesentlich länger als nur 30-60 Minuten lädt. Werden die Elektroautos von Park&Control dann nicht abgezockt und abgeschleppt? Und selbst wenn nicht, wer lässt seinen Wagen freiwillig länger als ne halbe oder ganze Stunde am Lidl-Parkplatz stehen? Also genau den Wagen, in dem der gerade gekaufte Tiefkühlfisch liegt?

    • Teuer ist immer Ansichtssache und man muss eben die Gesamtkosten rechnen und nicht nur die Anschaffungskosten. Ich kaufe seit ich nen E-Auto habe lieber da ein wo ich auch laden kann. Also Kaufland, Aldi und Lidl. Und bedanke mich auch für den Service mit einem schönen Einkauf.

      20kW bei Aldi und Lidl und 50kW bei Kaufland finde ich schon recht ordentlich.
      Man darf ja nie vergessen die Infrastruktur ist net billig und man will ja auch am Kunden was verdienen. Wenn der jetzt in 30min an nem 150kW Lader 75kW zu 10 Cent pro kWh lädt sind das 7,50€ die man mit Ihm erstmal verdienen muss. Ohne den Lader gerechnet zu haben.
      Da man selten komplett leer ankommt und das laden über 80% ewig dauert beschränken wir uns mal auf 20-80% Ladung. Also 60% des Akkus. Nehmen wir einen 50kWh Akku von Tesla Standard Range, neuer Zoe und einigen anderen E-Autos.
      Laden wir also ca. 30kWh nach im sinnigsten Fall. Also mindestens 3€ immer gerechnet mit 10 Cent pro kWh was so ein Lebensmittelgeschäft wohl für den Strom zahlen muss.

      Ja mit dem 20kW Lader kommt man da net weit in 30min. Aber die 50kW Lader von Kaufland liefern dann ziemlich genau das was man so laden kann beim Wocheneinkauf.

      Ich hoffe ich habe nichts übersehen oder mich vertan.

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