Schattenspiele bei Google: Künstliche Intelligenz vereint sich mit chinesischer Tradition

Google nutzt seine Plattform für Machine Learning, TensorFlow, nicht nur selbst. Man stellt sie als Open-Source-Basis auch Partnern, Non-Profit-Organisationen sowie Forschern und Entwicklern zur Verfügung. Auch Google selbst experimentiert damit aber viel herum. Zuletzt hat man ein interessantes Projekt mit dem chinesischen Schattenspiel gestartet.

Google hat das Ergebnis ShadowPlay getauft: Eine Kombination aus TensorFlow sowie TPUs und künstlicher Inteligenz erfasst die Bewegungen des menschlichen Schattenspielers und setzt sie in eine detaillierte, voll animierte digitale Figur um. Dabei stehen 12 Tiere aus den chinesischen Tierkreiszeichen zur Verfügung. So werden die Handbewegungen der Darsteller in die animierten Tiere umgewandelt und projiziert.

Vorgeführt hat man diese Show erstmals auf der World AI Conference und dem Google Developers Day in Shanghai. Für Shadowplay hat Google ein eigenes Modell für Machine Learning entworfen. Die KI hat man dann mit vielen Daten gefüttert, die Handbewegungen und Schatten darstellen. Dadurch gelingt es der künstlichen Intelligenz dann, die Schatten den Tierkreiszeichen korrekt zuzuordnen.

Durchaus eine beeindruckende Sache, welche für derartige Shows schon auf den Bildern sehr cool wirkt. Google will ShadowPlay dabei in Zukunft noch auf vielen weiteren Events zeigen und Besuchern die Chance geben, die Technik auszutesten. Ich wäre definitiv trotz zwei linker Hände sofort dabei.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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Ein Kommentar

  1. Tensorflow mit TPU kann man auch als kostenlosen Consumerdienst mit Google Colab-Notebooks nutzen.

    https://blog.kovalevskyi.com/howto-start-using-tpus-from-google-colab-in-few-simple-steps-fff0fd2cb361

    Und hier noch einmal der Colab-Notebook dazu:

    https://colab.research.google.com/notebooks/tpu.ipynb

    Google Colab-Notebooks sind virtuelle LINUX-Notebooks(auf JUPYTER-Basis), die bei Google in der Cloud laufen.
    Das Notebook-Image wird auf GDRIVE abgelegt. Mit eingeschalteter TPU kriegen die aber schon eine ganz
    ordentliche Rechenleistung hin. Aktuell beschäftige ich mich zwar auch so ein bisschen mit der Bildverarbeitung
    von Tensorflow, aber mit noch sehr bescheidenen Ergebnissen. Interessant ist es aber schon

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