Scanbot: App kostenlos, Pro-Funktionen (wie OCR) stark vergünstigt

Scanbot, Scan-App aus deutschen Landen, war schon das eine oder andere Mal hier Thema im Blog. Die App durchlief mehrere Stadien, kam zuerst nur mit hübschem Design und Möglichkeit auf den Markt, Dokumente abzufotografieren und diese in der Cloud zu speichern. Recht wenig, das können unzählige andere Apps auch.

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Die für viele wichtige OCR-Funktionalität kam erst später, diese konnte man dann zusätzlich per In-App-Kauf freischalten. Die App, die normalerweise in der Grundversion kostet, wird gerade kostenlos angeboten – und nicht nur das, die In-App-Käufe sind auch reduziert, so kostet das In-App-Paket für die Pro-Funktionalitäten 2,69 Euro, normalerweise schlagen hier 4,49 Euro zu Buche. Die App ist für Android und iOS zu haben.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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32 Kommentare

  1. So eine schlechte Scan-Qualität und riesen Dateigrößen sind doch Müll. Die Bildbearbeitung ist komplett schlecht. Und bei Scanbot hab ich am Anfang gezahlt, dann plötzlich hatte ich nur noch die Funktionen der kostenlosen Version. NEIN.

  2. Kennt zufällig jemand etwas vergleichbares für den PC? Also ein Tool, das ich mit einem Foto von einem Dokument füttere, und das dann automatisch perspektivische Verzerrung korrigiert etc und ein mit einem Scan vergleichbares jpg oder pdf ausspuckt?

  3. @A7 Ich will es mal etwas übertrieben formulieren. Aber vielleicht verstehst du es ja nicht anders.

    Angenommen, du kaufst ein Auto eines asiatischen Herstellers als Neuwagen für 9.999€. Das Auto hat 60 PS, einen 30 Litertank, Lenkrad, vier Sitzplätze, ein Radio ohne CD Player etc., Fahrer-/Beifahrerairbag, vier Türen, Scheiben zum Kurbeln.
    Du suchst genau ein solches Fahrzeug. Es soll dich lediglich von A nach B bringen. Du brauchst keinen großen Luxus. Es würde sogar ein Zweisitzer mit 45 PS tun, weil du nur in der Stadt unterwegs bist.
    Du überlegst also, dieses Auto zu kaufen, weil es deinen Ansprüchen an sich genügt. Während du nach vergleichbaren Modellen ausschau hälst, dich informierst, erfährst du, der Hersteller des Autos für 9.999€ will später noch eine Sitzheizung und weitere Zusatzausstattung einbauen. Er macht sogar Werbung dafür. Du denkst dir: „Super! Das kommt genau richtig! Sitzheizung ist genau das, was mir noch gefehlt hat! Das Auto kauf‘ ich! Ist eh gerade Sommer, da brauche ich die Sitzheizung nicht wirklich.“.
    Die restliche angekündigte Ausstattung wird nicht näher erwähnt, kann aber deiner Vermutung nach nicht wirklich bahnbrechend sein, bei einem Fahrzeugneupreis von nur 9.999€. Vielleicht noch ein CD-Radio, wohl kaum einen Motor mit 200 PS. Aber gut, er kündigt das in der Werbung so an.

    Du kaufst also das Auto, weil du dich auf die Sitzheizung freust. Der Rest, der da noch kommen soll, ist dir nicht so wichtig. Wäre ja bloß der Fahrersitz, der ausgetauscht werden müsste. Klingt noch plausibel für 9.999€.

    Dann ist es so weit. Du fährst zum Händler, lässt den Sitz tauschen und siehst im Ausstellungsraum plötzlich, dass der Wagen, für den du 9.999€ bezahlt hast, mit identischer Ausstattung zu dem Zeitpunkt, als du ihn kauftest, statt 9.999€ gar nichts mehr kostet, dafür die Sitzheizung mit 350€ zusätzlich zu Buche schlägt.
    In der Ankündigung war davon aber nicht die Rede! Du regst dich tierisch auf und der Verkäufer sagt nur: „Tut mir leid, dass das nicht in der Werbung drin stand. Haben wir wohl schlecht kommuniziert.“.

    Was würdest du also sagen, wenn ich dann als Kunde, der das mitbekommt und gerade mit dem kostenlosen Fahrzeug mit identischer Ausstattung vom Hof fährt und lediglich die 350€ für den Fahrersitz mit Sitzheizung bezahlt hat zu dir sagt: „Alter, stell dich mal nicht so an und hör auf zu weinen. Die 350€ für den Sitz sind ja echt mal kein Preis. Das Auto mit dem Sitz ist echt das dreifache wert!“.
    Du denkst dir nur wütend: „Bei dem Händler kaufe ich gar nichts mehr!“ und reklamierst. Dir wird sogar eine Erstattung angeboten, die du aber aus Prinzip wegen des Verhaltens nicht annimmst und das Auto lieber behälst. Es ist ja nun auch kostenlos, wie die Modelle im Ausstellungsraum. Da stört es schließlich nicht, wenn du es nur vor dem Haus stehen hast und nicht mehr nutzt.

    Jetzt verstanden?

  4. Lucas Rüngeler says:

    @Roman danke für die Frage! Wir werden weiterhin sowohl an der Standard- als auch an der Pro-Version von Scanbot arbeiten und für beide Varianten neue Features zur Verfügung stellen – so wie wir es bereits die letzten Monate gemacht haben. Ob wir in Zukunft weitere kostenpflichtige Funktionen anbieten werden, kann ich dir aktuell noch nicht sagen.

    @Piepsmaus kannst du uns konkrete Beispiele an support at doo.net senden? Danke

  5. @Jay: Finereader

  6. Ich habe jetzt einen direkten Vergleich von der Scnabot OCR und TextGrabber (https://itunes.apple.com/de/app/textgrabber-+-translator-text/id438475005?mt=8) gemacht, da liegen in der Erkennung Welten zwischen. Ich habe das selbe Bild in beide Engines geschoben, der Text ist eine einfache weiße Seite.

    1. Scanbot zeigt das Erkennungsergebnis nicht direkt an, also rauskopiert in eine weitere Anwendung. Man sieht dort dann, dass es bspw. Worttrennungen nicht erkennt. Es erkennt also nicht „Patentanalysten“, sondern „Patentana-
    lysten“ und das incl. Zeilenumbruch mitten im Wort.

    2. Die Erkennung ist insgesamt schwach. Im Text steht das Wort „Orakel“, Scanbot erkennt „0rakel“. Was soll das für ein Wort sein? Wird denn überhaupt nicht mit einem Wörterbuch abgeglichen?

    3. Scanbot hat Probleme mit Schriften, wenn diese etwas ausgefallener sind, TextGrabber nicht.

    4. Scanbot versaut Betonungszeichen. Aus Frédéric (Kursiv geschrieben) wird Frede’ric.

    5. Scanbot erscheint mir sehr viel langsamer, als TextGrabber. Mein iPhone 6 wird richtig heiß und irgendwann ist das Ergebnis da. Bei TextGrabber ist es nicht so, es ist auch auf einem iPhone 4s schnell.

    @Lucas: Welche Engine verwendet ihr? Ist das wirklich euer Ernst mit der Erkennung? Ich finde Scanbot ist ein verdammt gut aussehendes Tool, aber die Pro-Version kann man sich so sparen.

  7. Komisch,kommt mir so vor, als hatte die App schon mal gekauft.
    Ach, jetzt kommt es mir wieder: Abzocke…

  8. @icancompute:
    Der Korrektheit & Verhältnismäßigkeit wegen:
    Du hast für das Auto 9.999,00€ bezahlt. Später sollst du dann für Einbau des angekündigten Elegant-Packets (ich fand dein Beispiel etwas hinkend, sry) nochmal 28.900€ extra bezahlen.
    Der neue Käufer bekommt ein fahrbares 08/15 Auto umsonst und muss für den Schinckschnack optional 28.900€ bezahlen.

    Trotzdem ist das Beispiel noch immer sehr komisch gewählt.

    Dass das Feature (Sitzheizung um bei deinem Beispiel zu bleiben) kostenlos sein wird und umsonst eingebaut wird hat auch niemand gesagt dachte ich? Steht auch als Zitat in Caschy’s damaliger Ankündigung zur Umstellung. Haben nur so ziemlich alle sich gedacht/gewünscht. Aber das hätte man von doo Seiten auch anders lösen können. 😀

    Aber kann das bei dir noch irgendwie nachvollziehen.
    Was war denn das Hindernis die App zurück zu geben und dann die kostenlose Version zu nutzen wenn du zufrieden warst? OCR kossten dann eben extra.

    @Roman:
    Kann es sein, dass Scanbot die Analyse auf dem Gerät macht (daher rechenintensiver + länger, dafür aber aus Datenschutz-Sicht unbedinklich?) und TextGrabber an einen Server sendet?

  9. TextGrabber funktioniert im Flugmodus, also nein.

  10. @Roman: Danke fürs Testen!

  11. Zitat von der Google Play Seite (noch eben gerade am 15.11.2014 um 17:22 Uhr):
    „Ein Upgrade auf Scanbot Pro erfordert einen einmaligen in-App-Kauf. Künftige Pro-Funktionen werden automatisch aktiviert.“

    Das verstehe ich so, dass die doo GmbH in Zukunft kundenfreundlicher agiert, schließlich wurde klar kommuniziert „EINMALIGER in-App-Kauf“ UND „Künftige Pro-Funktionen werden automatisch aktiviert“.

    Vielleicht haben das auch viele andere so wie ich verstanden.
    Die generierte Erwartung ist von der doo GmbH ziemlich sicher auch so beabsichtigt.

    Jetzt lese ich hier:

    Zitat aus dem Kommentar von Lucas Rüngeler (14. November 2014 um 10:01 Uhr):
    „Ob wir in Zukunft weitere kostenpflichtige Funktionen anbieten werden, kann ich dir aktuell noch nicht sagen.“

    Das heißt also, dass in Zukunft einfach eine „Noch mehr Pro“-Version per ZUSÄTZLICHEM In-App-Kauf angeboten wird.

    Was natürlich die klare Aussage auf der Google Play Seite wertlos werden lässt.

    Scheinbar hat es beim ersten mal gut funktioniert mit den Erwartungen der Kunden zu spielen (um gerade im Sale viele Verkäufe zu generieren).

    Beim erstem mal dachte ich wirklich noch an missglückte Kommunikation.

    Jetzt kommen mir Zweifel.

  12. @Tom
    Ja, Beispiel ist etwas… weit her geholt, gebe ich zu. Dennoch. Mir geht es nicht um die 0,50€ Kaufpreis, mir ging es dann ums Prinzip. Und wo bliebe das, hätte ich mir das Geld erstatten lassen, nur um dann das OCR Feature zu kaufen?

    Außerdem lag das bei – bin mir gerade nicht sicher – 4,59 oder 4,99€. Und nur für OCR war mir das nach der Aktion zu teuer, wenn es bei Konkurrenten günstiger zu haben ist. Sprich CamScanner.
    Abgesehen davon konnte man dort in der kostenlosen Version OCR (in vermindereter) Qualität nutzen/testen. Die Lizenz habe ich dann ebenfalls im Angebot erworben. Ich übrigens auch momentan wieder im Angebot: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.intsig.lic.camscanner.
    Und Evernoteanbindung haben die auch. Wenngleich sie auch immer noch das grausige UI haben. Damit kann ich allerdings leben.

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