Caschys Blog

Satechi Aluminium Keyboard: Kabelloses Bluetooth-Keyboard für den Mac ausprobiert

Für mich ist eine passende Tastatur sehr wichtig, verbringe ich die meiste Zeit des Tages doch vor dieser – und manchmal wird sie sogar benutzt. Menschen, die ein Bild von meinem Schreibtisch sehen, fragen mich oft, wie ich denn auf dieser kleinen Tastatur tippen könnte. Ich nutze das Magic Keyboard von Apple und bin sehr zufrieden damit. Angenehm flache Tasten, kein Geklacker und genau die Größe, die ich mag. Ziffernblock? Brauche ich nicht. Kabelgebunden? Will ich nicht. Andere Optik, vielleicht sogar Kunststoff? Auf gar keinen Fall. Dennoch habe ich einmal eine andere Tastatur ausprobiert.

Satechi vs. Apple Magic Keyboard (unten)

Die schlanken Tastaturen aus Aluminium von Satechi gibt es nämlich seit Mitte Januar auch in Deutschland mit QWERTZ-Layout. Eine klassische Tastatur mit Mac-Layout, die allerdings nicht nur an Mac-Geräten andockt. Zu haben gibt es das Satechi-Keyboard in den Ausführungen Weiß und Space Grey, zudem kann man entscheiden, ob man es mit oder ohne Kabel mag. Mein Testgerät war eine weiße Bluetooth-Variante. Ob Kabel oder nicht, das macht sich auch im Preis bemerkbar, 59,99 Euro kostet die Kabel-Ausgabe, 79,99 Euro die Bluetooth-Tastatur. Immer noch günstiger als die Apple-Variante – mein Magic Keyboard kostet ohne Ziffernblock 99 Euro, mit Ziffernblock liegt es schon bei 149 Euro.

Das Anschließen ist ein Selbstgänger bei der Satechi-Tastatur, das geht über die Kopplung sehr flott. Was mir aber auffiel: macOS Mojave will so eine Tastatur ja identifizieren, hierfür muss man eine Taste drücken. Dies machte ich auch, dennoch waren bei mir zwei Tasten vertauscht ^° landete da, wo <> ist. Sonst war alles fein. Beim Verbinden ist es so, dass man drei Slots hat, die Tastatur kann also auch an anderen Geräten genutzt werden, das Umschalten ging auch flott vonstatten. Ferner setzt man bei Satechi auf Sondertasten, die dann gleich Funktionen des Betriebssystems nachahmen – Kopieren, Einfügen – und auch Screenshots. Für mich zu vernachlässigen, da ich gerne Shortcuts nutze – für andere vielleicht eine große Erleichterung.

Drei Geräte können angesteuert werden

Rein haptisch macht die Satechi-Tastatur einen hervorragenden Eindruck. Hätte ich kein Keyboard von Apple und wäre nicht gewillt, in dieses zu investieren, würde ich sicherlich Satechi ins Auge fassen. Der Unterschied ist: Die Tastenhöhe. Satechi setzt auf einen höheren Hub mit Scherenmechanik und das machte mir in den ersten Stunden das Leben schwer. Logo, das kann jeder nachvollziehen: Wenn man Jahre auf einer Tastatur tippte, dann muss man sich umgewöhnen. Das klappte aber recht gut und so machte auch der Hub mir nichts aus. Klasse Druckpunkt und die Vertiefungen auf den Tasten sind auch klasse.

Sondertasten

Wenn man sich eingetippt hat, dann läuft das wie am Schnürchen. Mehr zu kämpfen hatte ich mit dem Ziffernblock, bzw. mit der Breite der Satechi-Tastatur gegenüber dem Magic Keyboard ohne Ziffernblock. Den hatte ich vorher nicht und so musste nun die Maus weiter rechts platziert werden. Ist ja quasi nur eine Ziffernblock-Breite plus ein paar Zentimeter, kam mir aber drei Tage lang wie ein halber Meter vor. Dennoch: Hat man sich eingearbeitet, dann läuft das.

Rein technisch ist es so, dass sich die Bluetooth-Tastatur von Satechi via USB-C aufladen lässt. Schön, dass man da nicht mehr auf microUSB setzt, so wie es viele andere Hersteller von Zubehör noch machen. Laut Hersteller sind bis zu 80 Stunden Nutzungszeit mit dem Akku drin, diese habe ich in einer Woche Testarbeitszeit aber noch nicht erreicht.

Ein kurzes Fazit? Nach meiner Einarbeitungszeit hat mir die Satechi-Tastatur sehr gefallen. Angenehmes Tippen, wertig verarbeitet, nützliche Zusatztasten und die Möglichkeit, drei Geräte – sowohl macOS als auch iOS – ansprechen zu können.

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