Sansa View 8 Gigabyte

Nachdem ich ja im Juli über den Sansa Fuze aus dem Hause San Disk schrieb, habe ich mich an meinen Kontaktmann gewandt, da ich lieber ein Gerät mit größerem Display haben wollte. Ich konnte den Fuze gegen einen Sansa View mit 8 Gigabyte austauschen – gutes Geschäft, oder? Der SanDisk Sansa View kostet momentan unter 120 Euro – ein iPod nano im Vergleich knapp 170 Euro. Was natürlich nicht heisst, dass ich den iPod nano schlecht reden möchte – allerdings bietet mir der Sansa View die Möglichkeit den Speicher via microSD-Karte aufzuwerten. Nun habe ich eine microSD-Karte mit acht Gigabyte, die ich mittels SD-Adapter gleichzeitig als Festplattenerweiterung für meinen Asus Eee nehmen kann.

Die Bedienung: der Sansa View hat auch ein “Wheel” – dreht man dieses, so navigiert man durch das Menü. Hat man sich verklickt so kommt man via der Home-Taste ratz-fatz ins Anfangsmenü.

Aufgeladen und befüllt wird der Sansa View über den USB-Anschluss eines Computers – und hier habe ich einen Kritikpunkt – man kann das Gerät während dieses Vorgangs nicht benutzen – nur be- und entladen (Musiktechnisch).

Der Sansa View hat ein Display mit 2,4 Zoll (320×240) – das reicht mir, wenn ich auf der Zugfahrt mal eine Folge Afterworld schauen will. Übrigens – der Sansa View bringt es auf circa. 35 Stunden Musikwiedergabe oder eben sieben Stunden Videowiedergabe.

Ich benutze den Sansa View übrigens zusätzlich als mobile Stereoanlage – in meinem Partykeller muss ich ihn nur an die Aktivboxen oder den Verstärker anschließen.

Aussehenstechnisch sieht der View aus wie ein in die Länge gezogener Fuze – Klavierlack auf der Vorderseite und eine matte schwarze leicht abgestumpfte Rückseite. Treiber braucht der kleine Alleskönner auch keine – zumindest unter Windows XP und höher – hier wird er als Laufwerk erkannt und kann befüllt werden.

Zusammenfassung: Hat ein integriertes Radio, kann Sprachaufnahmen machen und MP3 und Videos abspielen. Logischerweise kann man ihn auch als externe Festplatte nutzen.

Nackte Fakten (siehe auch die Homepage):

Unterstützung der meisten Audioformate, wie MP3, Protected und Unprotected WMA, WAV sowie DRM-freie MP3-Downloads

Lückenlose Wiedergabe für weichere Übergänge

Digitales FM-Radio mit 20 Voreinstellungen

Unterstützung von Audible-Audiobüchern

Videokompatibilität mit MPEG4, WMV, H.264

Der Sansa Media Converter unterstützt darüber hinaus eine Vielzahl anderer Videoformate, z. B. DivX.

Reibungslose Videowiedergabe mit 30 Bildern pro Sekunde (fps).

Anzeige von JPEG-Fotos möglich

Wer noch Fragen hat, der kann ja kommentieren – ich werde jetzt den Sansa View für meine morgige Zugfahrt nach Köln befüllen 😉

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

12 Kommentare

  1. Bei Afterworld gibt es leider momentan keine neuen Folgen mehr… 🙁

  2. Das ist mir leider auch aufgefallen. Jedenfalls wird der Feed im Blog nicht mehr aktualisiert – oder ist es bei myvideo auch nicht mehr aktuell?

  3. Müssen die Videos in ein spezielles Containerformat gebracht werden? Oder spielt er z.B. ein Xvid-Avi (das wäre ja MPEG4) direkt ab? Was für eine Auflösung darf so ein Video haben?

  4. Kristallregen says:

    Mich würde mal interessieren ob man auch Bookmarks/Lesezeichen speichern kann. Habe die Funktion bei meinem Creative besonders beim hören von längeren Podcasts sehr geliebt, allerdings ist der mir inzwischen etwas zu klein geworden (2gb).

    Und wie gut ist das Display wenn man es Outdoor benutzt? Noch gut zu erkennen?

  5. Stimmt es eigentlich, dass die neueren Sansas (Fuze, evtl. auch View?) keine Album-Art Bilder anzeigen, die im ID3v2-Tag gespeichert sind, sondern nur noch separate Bilder wie folder.jpg usw.?

    Falls ja, imho ein ziemliches K.O.-Kriterium für jemanden, der sich die Arbeit gemacht hat, die Bilder im MP3 zu speichern. Es sammelt ja nicht jeder ganze Alben, viele Leute haben auch einzelne Lieder von diversen Künstlern…

  6. Wie sieht es denn mit dem Resume aus (für Hörbücher oder 2h-Mixtapes)? Trackweise oder positionsgenau? Das wäre für mich das Killerkriterium.

  7. „Übrigens – der Sansa View bringt es auf circa. 35 Stunden Musikwiedergabe oder eben sieben Stunden Videowiedergabe.“, bezieht sich das auf Speicher oder Akku?
    hat das Teil einen eingebauten Akku? Wenn ja, wie lange hält der?

  8. gildo aus Köln says:

    Blockquote
    “Übrigens – der Sansa View bringt es auf circa. 35 Stunden Musikwiedergabe oder eben sieben Stunden Videowiedergabe.”, bezieht sich das auf Speicher oder Akku?
    hat das Teil einen eingebauten Akku? Wenn ja, wie lange hält der?

    also wenn ich den text von caschy lese, dann denke ich sofort eher an die dauer der wiedergabe wegen akku.

    wenn man es nicht verstanden hat, dann kann man es wie schon caschy geschrieben hat, alle Technischen Daten nachlesen…(wo rauf er sich auch bezogen hat)

    Blockquote
    Nackte Fakten (siehe auch die Homepage):

    link anklicken und das gleiche lesen…..

    Blockquote
    Wiederaufladbarer, langlebiger Lithium-Polymer-Akku für 35 Stunden Audio-* oder sieben Stunden Videowiedergabe**

    jetzt sehe ich erst welche fragen gestellt werden, die sich durch einen einfachen klick von selbst aufklären können.

    Caschy hat es echt nicht leicht hier ^^
    Hoffe mal der kann morgen im Zug etwas entspannen…. 😉

  9. Danke Gildo – das wird. Hab ordentlich Hörbücher drauf gepackt 😉

  10. 8 Gb sind einfach zu wenig für meinen Geschmack… bleib da bei meinem Zune mit 80 Gb 😉

  11. Ja, je mehr je besser !

    Vor allem schätze ich das man 80 GB MP3´s auf der Zugfahrt nach Köln voll geniessen kann 😉

    Ich finde 2 bis 8 GB reichen völlig, braucht man neue Musik lädt man einfach welche druff!

  12. Richtig Fjoddel – deshalb lies einfach die Überschrift – ich schrieb nichts von 80 Gigabyte – sondern eben 8 Gigabyte 😉