Samsung und LG sollen an einem Cloud Top arbeiten

Das sind ja interessante, aber auch skurrile Nachrichten, die da aus Korea herüberschwappen. Vielleicht erinnern sich einige, dass es unter anderem von Motorola mal ein Lapdock gab. Quasi ein Laptop, nur ohne Recheneinheit. Diese wurde von einem Smartphone zur Verfügung gestellt. Hörte auf den Namen Motorola Atrix & Lapdock und das war schon ganz spannend vor gut 9 Jahren.

Zwischenzeitlich ist viel passiert und man hat einiges an Hardware kommen und gehen sehen. Mittlerweile sind Smartphones leistungsstark genug für viele Aufgaben, sodass unter anderem Huawei und Samsung schon Desktop-Modi unterstützen. Samsung hat dafür schon diverse Dex-Hardware im Angebot und die jüngsten Meldungen sprechen eben davon, dass Samsung und LG da noch mehr planen könnten.

Im Falle von Samsung könnte dies eine portable Dex-Lösung sein („Samsung Dexbook“), die allerdings ohne Tastatur daherkommen soll. Es wäre also kein Tablet, weil die Recheneinheit fehlt – und auch kein Laptop, weil die Tastatur nicht vorhanden ist. Klingt komisch? Richtig. Würde ich dann fast einfach „Monitor“ nennen.

Soll im Falle von Samsung aber wohl durchaus portabel sein, 14 Zoll Display-Diagonale bieten und unter einem Kilo wiegen. LG soll ähnliches in Planung haben, allerdings in der Diagonale kleiner, dafür auch leichter und mit weniger Akkukapazität. Mal schauen, ob sich die Nachrichten aus Korea bewahrheiten. Falls ja, glaube ich, dass diese Hardware eine harte Zeit bei den Händlern im Regal verbringen wird.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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5 Kommentare

  1. Falls es Touch-Monitore sind, wäre es tatsächlich mal was neues. Ansonsten gibts schon seit längerem von Lenovo den nicht mal 600g schweren M14-Monitor (https://www.lenovo.com/de/de/accessories/monitors/thinkvisionM14). Wenn man den z.B. an ein Galaxy ansteckt, kriegt man den vollen DEX-Bildschirm. Laden geht auch, da ein am zweiten USB-C-Port des M14 angeschlossenes Ladegerät das Handy laden kann, anderenfalls saugt es sich Strom aus dem Handy. Um ein bisschen Desktop-Feeling zu kriegen, braucht man dann noch eine Bluetooth Maus und Tastatur. Feine Sache, am Ende aber eben leider doch nur Linux.

  2. Asus Padfone vergessen?

  3. Sie sollten sich beeilen, denn sonst ist das ganz schnell obsoloet bei den schnell wachsenden Smartphone Abmessungen.
    Oder würde es dann endlich wieder kleinere Handys geben?

  4. Ich könnte mich damit anfreunden. Smartphone einstecken und mit einem Tablet weitermachen. Fände ich abends auf dem Sofa prima. Vermutlich müsste das ganze aber einen deutlichen Preisvorteil gegenüber einem Tablet haben, damit es angenommen wird.

  5. Ist vermutlich in einer Zeit, in der eh alles an Online-Dienste gebunden ist, ziemlich überflüssig: welchen Vorteil hat so ein „Tablet ohne eigene Recheneinheit“ gegenüber einem richtigen Tablet?
    Da gibt es für mich eigentlich nur 2 potentielle Vorteile: Einmal dass ich meine Dienste und Daten nur auf einem Gerät halten kann und immer parat habe (egal ob am großen oder kleinen Bildschirm) und zum anderen einen (sehr) deutlichen Preisvorteil gegenüber einem richtigen Tablet.
    Ersteres erübrigt sich heutzutage so gut wie. Beinahe alles, was man mit seinem Smartphone/Tablet anstellt liegt sowieso in der Cloud. Da macht es keinen Unterschied ob ich an x verschiedenen Geräten mit meinen Accounts angemeldet bin.
    Und zum Thema Preis: brauchbare Tablets gibt es für 200,- €. Wieviel billiger kann so ein „Display-only-Tablet“ denn sein?
    Ich kann mir da echt keinen Anwendungsfall vorstellen

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