Samsung: Tactical Edition des Galaxy S20 vorgestellt

Es ist klobig, es ist besonders geschützt, seine Hardware ist schon lange bekannt und vermutlich wird der Otto-Normalnutzer niemals seine Hand an dieses Smartphone legen oder legen wollen: das Samsung Galaxy S20 in der neu vorgestellten Tactical Edition (TE). Hierbei handelt sich natürlich erst einmal um ein einfaches Galaxy S20, das nun aber in ein angeblich besonders robustes und breites Gehäuse gesteckt worden ist und dem noch ein paar zusätzliche Features verpasst wurden, mit dem sich das Gerät vor allem für militärische Zwecke besonders gut eignen soll.

So soll es nicht nur eine Verschlüsselung (DualDAR) nach NSA-Standards bieten, im Feld soll sich das Gerät auch mit militärisch genutzten Funkgeräten verbinden lassen, statt sich nur auf die „einfachen“ Standards wie 5G oder Wi-Fi 6 zu verlassen. Ein spezieller Nachtsichtmodus soll sich zudem aktivieren lassen, wenn der Nutzer ein Nachtsichtgerät tragen und dennoch nebenbei das Smartphone bedienen können muss. Ebenso hebt Samsung den „Stealth Mode“ hervor, der aber im Grunde nichts weiter zu sein scheint als der übliche Flugzeugmodus.

stealth mode allows them to disable LTE and mute all RF broadcasting for complete off-grid communications

Noch nicht genug? Das Galaxy S20 TE lässt sich zudem horizontal an der taktischen Weste seines Trägers befestigen und verwenden, unterstützt außerdem diverse militärische Tools (namentlich ATAK, APASS, KILSWITCH, BATDOK). Ihr seht also, das Gerät wird vermutlich gar nicht erst beim einfachen Kunden landen, ihr habt aber nun aber wenigstens mal davon gelesen.

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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14 Kommentare

  1. Sehr sympatisch, Samsung. :-/

  2. Schön, dass sie extra Bezel-Less Screen erwähnen bei dem Backstein

  3. Kann man damit auch die Atomwaffen und Militärsatrelieten kontolieren? Dann müßte Trumpi nicht immer mit zwei Koffern rumlaufen.

  4. Wir haben in der Familie im US Zweig einige Militärangehörige und keiner von denen verwendet ein Android Smartphone. Weder privat noch dienstlich. Habe fast den Eindruck, dass Apple einen Vertrag mit dem Pentagon hat.

    • „Habe fast den Eindruck, dass Apple einen Vertrag mit dem Pentagon hat.“
      LOL „EINEN“ Vertrag? Wohl ehr tausende…
      Die (US-Regierung) haben sogar ihren eigenen „Store“
      https://www.apple.com/r/store/government/
      Der Vollständigkeit halber sei erwähnt das die auch tausende Verträge mit Google haben…und Microsoft. Und praktisch jeder bedeutenden US-Firma.

      • Krass… das hab ich nicht gewusst.

        Mit welchen bedeuteten Firmen haben sie denn keinen Vertrag?

      • Viele größere Firma haben ihren eigenen AppStore. Das passiert immer dann wenn die Firma nicht will das man jeden Mist auf sein Firmenipad lädt, sondern nur Dienstapps oder sonstige für dienstliche Zwecke genehmigte

  5. Wie geil ist das denn. Als Taktik Fan wäre das genau mein Ding wenn es kein Android installiert hätte. Apple bitte nachmachen!

  6. Ist dieser Stealth-modus wirklich nur so etwas wie der Flugzeugmodus? Im Flugzeugmodus hab ich ja gar keine Kommunikation mehr, auch nicht netzunabhängig was wohl die übersetzung von „offgrid“ wäre :““ aber die zitierte offgrid-communication muß dann ja doch eine Möglichkeit des Informationsaustausches zulassen , nur eben ohne die RF-module bluetooth und WLAN / Mobilfunkschnittstelle . Vielleicht leitungsgebunden über spezielle uSB-Anbindung , z. B. an die zitierten Militärischen Funkdienste ? Oder Smartphone als modernes Feldtelefon über Eindrahtleitung -lach ?

  7. Da wird das Ding in eine 3 kg Hülle gesteckt und niemand kommt auf die Idee, den Akku zumindest zu verdoppeln? Wofür ist es gedacht mit 6 Stunden SOT? Die kleine Schlacht zwischendurch? Zum Mittag sind wir wieder zu Hause? Und wenn’s mal wieder länger dauert?

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