Samsung stellt Sensor mit 108 Megapixeln für Smartphones vor

Unternehmen trommeln gerne mit Megapixeln bei Kameras. Diese sind bekanntlich nicht alles, vor allem nicht in Smartphones. Neulich gab Xiaomi schon bekannt, dass man in einem kommenden Smartphone einen Sensor mit der Kapazität von 108 Megapixeln einbauen wolle. Samsung hat nun seinen Sensor vorgestellt, der auf den Namen Samsung ISOCELL Bright HMX hört. Nun wird es etwas spannend: Samsung gibt auch an, dass man diesen Sensor in Zusammenarbeit mit Xiaomi entwickelt habe. Das war so früher nicht in dieser Form vorstellbar.

Mit über 100 Millionen effektiven Pixeln, die extrem scharfe und detailreiche Fotos ermöglichen sollen, produziert der Samsung ISOCELL Bright HMX auch bei extremen Lichtverhältnissen außergewöhnliche Fotos, so das Unternehmen. Als erster mobiler Bildsensor mit einer Größe von 1/1,33 Zoll kann der HMX in schwach beleuchteten Umgebungen mehr Licht absorbieren als kleinere Sensoren. Samsung setzt auf eine Technologie, die mehrere Pixel zusammenfasst, so kommen aus dem Sensor mit 108 Megapixeln netto 27 Megapixel große Bilder. Samsung nennt dies pixelverschmelzende Tetracell-Technologie und jene ermöglicht es dem Sensor, Sensoren mit großen Pixel zu imitieren.

Für fortgeschrittene Filmaufnahmen unterstützt der HMX die verlustfreie Videoaufzeichnung im Sichtfeld bei Auflösungen bis zu 6K (6016 x 3384) 30 Bilder pro Sekunde (fps).

„Für ISOCELL Bright HMX haben Xiaomi und Samsung vom frühen Konzept bis zur Produktion eng zusammengearbeitet, was zu einem bahnbrechenden 108-Megapixel-Bildsensor geführt hat. Wir freuen uns sehr, dass Bildauflösungen, die bisher nur in wenigen hochwertigen DSLR-Kameras verfügbar waren, nun auch für Smartphones geeignet sind“, sagt Lin Bin, Mitbegründer und Präsident von Xiaomi.

Mal schauen, wann wir den Sensor in Smartphones sehen. Wäre ja was für das Xiaomi Mi Mix 4 oder das Samsung Galaxy S11.

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caschy

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Ein Kommentar

  1. Marvin Danger says:

    Naja, ich bin gespannt auf die Ergebnisse. Mit der richtigen Software kann man da bestimmt gut was rausholen. Es ist jedenfalls schonmal sehr gut, dass der Sensor so groß ist. Könnte von mir aus der neue Standard im Highend Smartphone werden.

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